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Ministerpräsident Stephan Weil besucht das Testzentrum auf dem Messegelände in Hannover

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Ministerpräsident Stephan Weil bedankt sich für den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Region Hannover © Bernd Günther Ministerpräsident Stephan Weil bedankt sich für den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Region Hannover © Bernd Günther

HANNOVER. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte heute eine große Teststation in der Messehalle 13 auf dem hannoverschen Messegelände. In der Halle betreibt das DRK-Region Hannover im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) eines der Probeentnahmezentren für Personen mit Verdacht auf Coronavirus.

Hier werden nachmittags in einem Drive-In Verfahren Probenentnahmen direkt aus dem Auto heraus von ehrenamtlichen Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes und Ärzten der KVN durchgeführt. Insgesamt 39 weitere Testzentren sind im Land Niedersachsen aufgebaut worden. Dabei zählt das Zentrum in Hannover zu den am meisten frequentierten Entnahmestationen.

Ministerpräsident Weil dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für ihre engagierte Hilfe in diesen schwierigen Tagen. Der stellvertretende Regionsbereitschaftsleiter Christian Niemüller erläuterte Stephan Weil den Ablauf und die Vorgehensweise. Am Wochenende hatte man wieder schwerpunktmäßig auf den Einsatz von mobilen Einsatzteams zur Probenentnahme in Wohnungen gesetzt. Auch heute waren wieder 4 Teams zusätzlich zur Teststation auf dem Messegelände unterwegs.

Insgesamt 32 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus mehreren Bereitschaften des DRK-Region Hannover befanden sich am Dienstag im Einsatz. Die Arbeit im Drive-In und bei den mobilen Teams ist für die Helfer langsam Routine geworden und der Ablauf läuft reibungslos. Insgesamt 867 Personen haben sich in der Region Hannover seit Ausbruch mit dem Coronavirus infiziert. 143 Patienten müssen derzeit in Krankenhäusern der Region behandelt werden. Dabei sind dabei 48 von ihnen auf Intensivstationen und müssen dort aufwendig versorgt werden. Die Landeshauptstadt Hannover ist mit ihren 471 Infektionsfällen ein Schwerpunkt.

Das Land Niedersachsen hat am (heutigen) Dienstag eine Teillieferung von 150.000 medizinischen Schutzmasken erhalten. Die Bestellung war am 1. März aufgegeben worden. Ursprünglich sollten es 320.000 Masken sein. Der Gesundheits-Staatssekretär Heiger Scholz erklärte in einer Presseerklärung, dass es den Bedarf aber bei weitem nicht deckt. Auf eine weitere Lieferung von 1,4 Millionen bestellter medizinischer Schutzmasken wartet das Land noch. Die Masken sind für die Notfallreserve des Landes für medizinische Einrichtungen reserviert.


Das Testzenturm auf dem Messegelände in Hannover © Bernd Günther

Ministerpräsident Stephan Weil beim Besuch im Testzentrum in der Messehalle 13 © Bernd Günther

Der stellvertretende Regionsbereitschaftsleiter Christian Niemüller erläutert Stephan Weil den Ablauf © Bernd Günther

In den einzelnen Fahrspuren werden die Proben direkt am Autofenster entnommen © Bernd Günther

Enge Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften ist wichtig © Bernd Günther

Der DRK-Einsatzleiter Alan Orant koordiniert die DRK-Helfer © Bernd Günther

Jeder Helfer muss wissen, was seine Aufgaben im Testzentrum sind © Bernd Günther

Abstand halten bei der Unterweisung ist wichtig © Bernd Günther

DRK-Helfer machen sich einsatzbereit © Bernd Günther

Der Kontrollpunkt und die Einweiserinnen vom DRK an der Halleneinfahrt © Bernd Günther

Der Vorstand vom DRK Carolin Lindinger (li.) und Christian Niemüller von den Bereitschaften © Bernd Günther

Wichtige Funktionen sind mit Westen beim DRK gekennzeichnet © Bernd Günther

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