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Neubau Feuerwehrgerätehaus in Wülfel: Jetzt wird das Jahr 2024 genannt

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Die Unterkunft der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel am Marahrensweg muss dringend neugebaut werden. Jens Schade Die Unterkunft der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel am Marahrensweg muss dringend neugebaut werden.

HANNOVER. Kleiner Erfolg des Bezirksrates Döhren-Wülfel. Nachdem die Stadtverwaltung den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Wülfel erst für die Zeit nach 2026 in Aussicht stellte, ist nun doch schon vom Jahr 2024 die Rede.

Hintergrund: Auf Antrag der SPD-Fraktion forderte der Bezirksrat Döhren-Wülfel im März diesen Jahres, „unverzüglich die benötigten Mittel für den seit 2015 geforderten, dringend benötigten und grundsätzlich längst bewilligten Bau des neuen Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Wülfel bereitzustellen.“

Nun reagierte die Stadt in einem Rundschreiben auf den Antrag der Sozialdemokraten. Jetzt taucht immerhin vage die Jahreszahl 2024 auf. „In der aktuellen Haushaltsplanung übersteigt bereits die Summe der Bedarfe für Pflichtaufgaben die zur Verfügung stehenden Finanz- und Personalmittel. Die Finanzierung des Projektes muss bei der Haushaltsplanung im Haushalt 2023/24 ff. entsprechend priorisiert werden. Aufgrund der aktuell allgemein angespannten Situation geht die Verwaltung von einem realistischen Projektbeginn frühestens in 2024 aus“, heißt es da.

Mehr oder weniger hilflos reagierte die Verwaltung auf einen weiteren vom Bezirksrat beschlossenen SPD-Antrag. Darin war die Stadt aufgefordert worden, einen alternativen Treffpunkt für die Auto-Tuner-Szene auf dem Expo-Ost-Gelände zu finden. Dort ansässige Gewerbetreibende hatten sich massiv über Probleme beschwert. Doch eine Lösung ist nicht in Sicht. „Eine Anfrage der Szene bei der Deutschen Messe AG, ob eine Nutzung vorhandener Messe-Parkplätze für die Treffen möglich sei, wurde negativ beschieden. Auch die weitere Suche nach einem Ausweichgrundstück im Stadtgebiet blieb erfolglos. Die Landeshauptstadt Hannover selbst verfügt über keinerlei eigene Flächen, die für eine derartige Nutzung geeignet wären“, heißt es in einer weiteren Mitteilung aus dem Rathaus. Fazit der Stadt: „Dem Antrag des Stadtbezirksrates kann daher nicht entsprochen werden.“ 

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