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Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel ehrte vier engagierte Frauen

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Ehrungen im Bezirksrat Döhren-Wülfel: (v.L.:) Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob, Barbara Hille, Güler Narin, Nathalie Wartmann und Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner. Jens Schade Ehrungen im Bezirksrat Döhren-Wülfel: (v.L.:) Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob, Barbara Hille, Güler Narin, Nathalie Wartmann und Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner.

HANNOVER. Nach zweijähriger Coronapause lud der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel heute Vormittag (10. Juli) erstmals wieder zu seinem Jahresempfang. Diesmal hatte Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner als Ort des Treffens den Saal des Freizeitheims Döhren ausgesucht. Genau dort, wo sich auch sonst die Ortspolitiker zu ihren regelmäßigen Sitzungen treffen.

Begrüßt wurden die geladenen Gäste (darunter der Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Toepffer) im Foyer des Freizeitheimes mit Live-Kammermusik, gespielt von Musikern der Tellkampfschule unter Leitung von Rainer Klugkist. Daneben gab es ein Gläschen Sekt. Die eigentliche Veranstaltung startete dann im Thurnithi-Saal mit einem Rückblick von Bezirksbürgermeisterin Kellner auf die vergangenen zweieinhalb Jahre. „Die Wohnbauvorhaben im Stadtbezirk gehen voran“, stellte sie befriedigt fest und skizierte kurz den Stand der Bauprojekte für neue Wohnungen an verschiedenen Stellen im Stadtbezirk. Unzufrieden zeigte sich Döhren-Wülfels Bürgermeisterin allerdings dann beim Thema „Wichmann“. „Nach Jahren der Planung und Umplanung hat der Investor nun erklärt, dass der Neubau so nicht mehr wirtschaftlich realisierbar ist. Also Alles auf Anfang. Bei allem Verständnis für Schwierigkeiten angesichts steigender Baupreise und grassierendem Materialmangel: Wir haben hier im Bezirksrat nicht umsonst eine Erhaltungssatzung für dieses Grundstück beschlossen. Und wir werden sehr genau darauf achten, dass wir an dieser Stelle nicht nach Jahren des Hinhaltens mit einem weiteren gesichtslosen Hochhaus beglückt werden“ rief sie unter starkem Beifall aus.

Antje Kellner blickte dann in die Zukunft, sprach den Neubau des Südschnellwegs und die geplante S-Bahnstation Döhren/Waldhausen an. Wie schon in Ansprachen auf früheren Empfängen des Stadtrates betonte Antje Kellner dabei auch den Wunsch nach einer weiterführenden Schule im Stadtbezirk, vorzugsweise einer iGS, mahnte den Neubau einer Feuerwache für die Ortswehr Wülfel an und drückte ihre Hoffnung aus, auch den Neubau des Freizeitheims Döhrens als Stadtteilzentrum mit Bücherei, Jugendzentrum und Bürgeramt noch erleben zu dürfen. Allerdings konnte die Bezirksbürgermeisterin in ihrer Rede auch kleine Erfolge vermelden. „Das von uns initiierte und geforderte Kolumbarium in der denkmalgeschützen Alten Kapelle des Seelhorster Friedhofs nun tatsächlich Wirklichkeit wird. Nachdem zunächst noch gesagt wurde: Es rechnet sich, aber wir machen es nicht. Nun wird die Planung doch umgesetzt. Darüber freuen wir uns sehr“, sagte sie. Anschließend erzählte Heimleiter Jörg Kölling den zahlreichen Gästen etwas über die Arbeit des Teams vom Freizeitheim. Mit Phantasie hatten sie sich bemüht,  als pandemiebedingten das Freizeitheim vorübergehend seine Tore schließen musste, ein kleines kulturelles Angebot für die Menschen im Stadtbezirk aufrechtzuerhalten.

Musikalischen umrahmt wurde der Empfang durch die Frauen und Männer vom „Gemischten Chor Döhren“, die vielbeklatscht immer wieder die Veranstaltung durch ihre Liedbeiträge auflockerten. Im Mittelpunkt des Jahresempfangs standen aber wieder die Ehrungen von Personen, die sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagierten. In diesem Jahr war die Wahl auf vier Frauen gefallen.

„Jutta Heine Seela ist seit 40 Jahren ehrenamtlich in der Kirchenarbeit engagiert“, berichtete Antje Kellner. Barbara Hille, die zweit zu ehrende Bürgerin, hat sich in der Flüchtlingsarbeit hervorgetan. Geehrt wurden weiterhin Güler Narin, die sich seit 2008 bei der Lebensmittelausgabe des Deutschen Roten Kreuzes in Mittelfeld engagiert und Nathalie Wartmann.  „Nathalie Wartmann ist gleich in  mehreren Döhrener Vereinen tätig, hat selbst zwei Fördervereine gegründet und ist bekennenden Lastenradfahrerin“, sagte Bezirksbürgermeisterin Kellner.

Alle vier Damen erhielten neben Urkunde und Ehrennadel einen bunten Blumenstrauß und einen von der Volksbank Hannover gesponsorten Gutschein für einen Restaurantbesuch. Ein dickes Dankeschön nebst Blumenstrauß bekamen daneben die beiden im November letzten Jahres ausgeschiedenen früherer Bezirksratsmitglieder Gerd Sommerkamp (CDU) und Rainer Zitzke (SPD) überreicht. Bezirksbürgermeisterin Kellner dankte den Beiden für die im Bezirksrat geleistete Arbeit.


Kammermusik von Schüler der Tellkampschule

Bezirksratsmitglieder begrüßten die Gäste

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und Verleger Wolfgang Hoffmann

Ratsfrau Anja Schollmeier und Bezirksratsherr Willi Lindenberg

Mitglieder der CDU-Bezirksratsfraktion

Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob und Regionsabgeordneter Angelo Alter

Auftritt des Gemischten Chores Döhren

Ehrung von Rainer Zitzke und Gerd Sommerkamp

Ehrung von Rainer Zitzke und Gerd Sommerkamp

Gemischter Chor Döhren

Rede von Antje Kellner

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