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“Bringt viel Torgefahr mit”: Sebastian Kerk schließt sich Hannover 96 an

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Sebastian Kerk (r.) mit dem neuen 96-Cheftrainer Jan Zimmermann am Maschsee neben der HDI Arena. © Hannover 96 Sebastian Kerk (r.) mit dem neuen 96-Cheftrainer Jan Zimmermann am Maschsee neben der HDI Arena.

Hannover (pm). Für Osnabrück lief der 27-Jährige in allen 34 Zweitligaspielen der abgelaufenen Saison auf. Zehn Tore erzielte er selbst, weitere zehn legte er auf. Bei den Roten unterschrieb er am Mittwoch einen Zweijahresvertrag.

96-Trainer Jan Zimmermann: “Wir haben uns sehr um Sebastian Kerk bemüht, weil er genau der Spieler ist, der uns in der Offensive gefehlt hat. Er bringt viel Torgefahr aus der zweiten Reihe und bei Standards mit und gibt uns zusätzliche Optionen in unserem Angriffsspiel. Außerdem passt er menschlich sehr gut ins Team. In Osnabrück hat er eine gute Saison gespielt und auf sich aufmerksam gemacht. Dass er sich trotz anderer Möglichkeiten für uns entschieden hat, freut uns sehr.”

Sebastian Kerk: “Jan Zimmermann hat mich mit seinen Vorstellungen und Ideen mehr als nur überzeugt. Das betrifft allgemein die Art, wie er Fußball spielen lassen möchte, und ebenso die Rolle, die er für mich dabei sieht. Er hat mir sehr klar vermittelt, was bei 96 gerade entwickelt und aufgebaut wird – und ich habe einfach sehr große Lust darauf, ein Teil davon zu sein.”

Kerk wurde im Nachwuchsleistungszentrum des SC Freiburg ausgebildet. Dort schaffte er unter Trainer Christian Streich auch den Sprung in den Profifußball. 2013 machte er sein erstes Bundesliga-Spiel. Zweimal wurde er anschließend ausgeliehen: zunächst an den 1. FC Nürnberg und dann zum 1. FC Kaiserslautern. Zu Beginn der Saison 2017/18 verpflichteten ihn die Nürnberger schließlich fest. In der darauffolgenden Saison spielte er mit dem “Club” in der Bundesliga. Im vergangenen Sommer folgte der Schritt zum VfL Osnabrück. Kerk ist ein gestandener Profi, der die Erfahrung von 50 Erst- und 106 Zweitligaspielen mit an den Maschsee bringt. Als Junioren-Nationalspieler absolvierte er für die U18, U19 und U20 Deutschlands zusammengenommen 24 Spiele, in denen er 15 Tore erzielte. 2016 war er Teil des deutschen 18er-Kaders für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Bei Hannover 96 erhält Kerk die Rückennummer 37. Wie seine neuen Teamkollegen wird er am Donnerstag, Freitag und Samstag die geplanten Leistungstests und sportmedizinischen Untersuchungen absolvieren. Kerk ist der dritte 96-Sommerzugang nach Sebastian Ernst von der SpVgg Greuther Fürth und Sebastian Stolze von Jahn Regensburg.

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