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Hannover 96 stellt seine Spieler unter 14-tägige Quarantäne

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HANNOVER. Wie der Verein mitteilt, stehen ab Donnerstag (12.03.2020) alle Spieler der Profimannschaft von Hannover 96 für die nächsten 14 Tage aus Vorsichtsgründen unter häuslicher Quarantäne. Der Klub beantragt bei der DFL die Absetzung der Zweitligaspiele gegen Dynamo Dresden und beim VfL Osnabrück

Risikoeinschätzungen durch das Gesundheitsamt

Nachdem am Mittwoch Klarheit bestand, dass Innenverteidiger Timo Hübers positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wurde vorsorglich bei der gesamten 96-Profimannschaft sowie beim Trainerteam und Stab ein Abstrich gemacht. Mit Jannes Horn ist dabei ein weiterer Spieler positiv auf das Virus getestet worden. Alle anderen Testergebnisse waren negativ.

Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei Hübers und Horn um zwei voneinander unabhängige Einzelfälle. Beide Spieler sind bislang ohne jegliche Symptome. Das Gesundheitsamt der Region Hannover beschloss am Donnerstagmittag aus Vorsichtsgründen, die gesamte Profimannschaft von Hannover 96 und die Physiotherapeuten für 14 Tage unter häusliche Quarantäne zu stellen. Sie werden als sogenannte Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft, anders als das Trainerteam, der restliche Staff und der Sportliche Leiter Gerhard Zuber. Die Risikoeinschätzung ist abhängig von der Art des Kontaktes und wird deshalb vom Gesundheitsamt individuell bewertet.

 

Spielabsetzungen werden beantragt

Das bedeutet, dass der 96-Trainingsbetrieb ab dem heutigen Donnerstag für 14 Tage ausgesetzt ist. Hannover 96 wird mit den entsprechenden Attesten vom Gesundheitsamt bei der DFL die Absetzung der nächsten beiden Zweitligaspiele gegen Dynamo Dresden und den VfL Osnabrück beantragen.

Gerhard Zuber, Sportlicher Leiter von Hannover 96, erklärt: "Ein direkter persönlicher Kontakt mit den Spielern in Quarantäne ist natürlich nicht möglich – dennoch werden wir alle anderen Möglichkeiten nutzen, unsere Profis bestmöglich zu versorgen und zu unterstützen. Die Situation ist für alle Beteiligten nicht leicht, trotzdem ist für alle völlig unstrittig, dass die Gesundheit an dieser Stelle Vorrang hat."

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