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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 6.März 2021

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover  © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Göxe: Überfall zur Nachtzeit - Wer kann Hinweise geben?

In den frühen Morgenstunden am Freitag, 05.03.2021, ist es in Barsinghausen, OT Göxe, zu einem Raubüberfall in einer Wohnung gekommen. Dabei wurden die beiden Bewohner verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes ereignete sich das Verbrechen zwischen 03:00 Uhr und 04:15 Uhr. Ein bislang unbekannter Täter schlug die Fensterscheibe einer Gaststätte an der Golterner Straße ein und gelangte in den Gastraum. Von dort betrat er anschließend die Wohnräume im Obergeschoss. Das dort wohnende Ehepaar (m, 82 Jahre und w, 78 Jahre) wurde durch die Geräusche wach und traf unvermittelt auf den Eindringling.

 

Dieser bedrohte beide mit einem Messer und forderte Geld. Dann durchsuchte er die Wohnung nach Wertsachen und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Was genau entwendet wurde, ist derzeit noch nicht bekannt. Beide Bewohner erlitten leichte Verletzungen, die vermutlich durch das Messer verursacht wurden.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, circa 1,70 Meter groß, schlank, circa 20-25 Jahre alt. Er war mit einer dunklen, hüftlangen Kapuzenjacke mit Reißverschluss bekleidet und trug als Maskierung eine schwarze Mund-Nasen-Bedeckung mit weißer Applikation.

Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes in Wohnung und sucht nach Zeugen, die insbesondere im Bereich Göxe verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

Durchsuchungen nach Handwerkertrick: Polizei stoßen bei Verdächtigen auf Bargeld und diverse Edelsteine

 

Im Rahmen der Ermittlungen gegen zwei mutmaßliche Trickbetrüger hat die Polizei am Donnerstag, 04.03.2021, zwei Wohnungen in Hannover durchsucht. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, sich als Handwerker ausgegeben und auf diese Weise Geld und Schmuck aus Wohnungen erbeutet zu haben. Die Einsatzkräfte stießen bei den Durchsuchungen auf Bargeld, eine hochwertige Armbanduhr sowie Edelsteine.

Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei haben Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen zwei Wohnungen in den hannoverschen Stadtteilen Groß-Buchholz und Misburg-Süd durchsucht. In den Verfahren wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls vermuteten die Ermittler, in den Räumlichkeiten zweier Tatverdächtiger auf Diebesgut zu stoßen. Tatsächlich wurden durch die Polizeiliche Gewinn- und Vermögensabschöpfung in den Objekten 5.105 Euro, eine hochwertige Armbanduhr sowie diverse Edelsteine für einen sogenannten dinglichen Arrest sichergestellt.

 

Zudem beschlagnahmten die Beamten Mobiltelefone sowie einen Pfandleihschein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen blieben die beiden Beschuldigten auf freiem Fuß.

Den Männern wird vorgeworfen, sich als Handwerker ausgegeben zu haben, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Während sie die Bewohner in einem Raum unter einem Vorwand ablenkten, wurden andere Zimmer der Wohnungen durchsucht und gegebenenfalls Geld und Wertgegenstände entwendet.

Die 30 und 40 Jahre alten Tatverdächtigen sollen sich unter anderem am 09.10.2020 Zutritt zu der Wohnung einer 96-Jährigen in der Südstadt verschafft haben. Unter dem Vorwand, dass es zu einem Rohrbruch gekommen sei und man nun Leitungen überprüfen müsse, täuschten die vermeintlichen Mitarbeiter des Notdienstes die Seniorin und entwendeten vier Ringe.

Immer wieder ereignen sich Trickdiebstähle in Wohnungen. Potenzielle Betroffene können sich unter folgendem Link im Internet informieren, was zu beachten ist und wie man sich schützen kann: polizei-beratung.de/themen-und-tipps /diebstahl/trickdiebstahl-in-wohnungen/

 

Bundesautobahn (BAB) 2: Schwerlasttransport bleibt an Brücke nahe Bothfeld hängen

 

Ein deutlich zu hoher Schwerlasttransport ist in der Nacht zu Freitag, 05.03.2021, auf der BAB 2 nahe Bothfeld an einer Fußgängerbrücke hängengeblieben. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, allerdings entstand erheblicher Sachschaden. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Dortmund für mehrere Stunden gesperrt.

Nach Erkenntnissen der Autobahnpolizei befuhr ein 57-Jähriger mit seinem Schwerlasttransporter der Marke Scania am Donnerstagabend gegen 23:55 Uhr die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Da das 4,70 Meter hohe Gespann die in der Genehmigung festgeschriebene Höhe um rund 30 Zentimeter überschritt, blieb das mit einer Nabe für Windkrafträder beladene Fahrzeug kurz hinter der Anschlussstelle Bothfeld an einer Fußgängerbrücke hängen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Brücke so sehr beschädigt, dass Betonbrocken herausbrachen und auf die darunterliegende Fahrbahn stürzten. Bis auf ein Begleitfahrzeug Mercedes-Benz, an dessen Steuer ein 38-Jähriger saß, wurden von den herabfallenden Teilen keine nachfolgenden Fahrzeuge getroffen.

Beide Fahrer blieben unverletzt. Den Gesamtschaden an der Brücke, den Fahrzeugen und insbesondere der Ladung bezifferte die Polizei mit 100.000 Euro. Wegen der nötigen statischen Prüfung der Brücke und der Reinigung der Fahrbahn blieb die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund bis 03:45 Uhr gesperrt. Zu längeren Staus kam es nicht. Der Schwerlasttransport wurde zum Parkplatz Godshorn gelotst, wo er zunächst verblieb. Gegen den 57-Jährigen wurde eine Anzeige wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit eingeleitet.

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