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Aktuelle Nachrichten aus der Region Hannover vom 23. Januar 2020

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Täglich aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Region Hannover (C) Wikipedia / TUBS / CC BY-SA 3.0 /https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de Täglich aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Region Hannover (C) Wikipedia / TUBS / CC BY-SA 3.0 /https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

REGION HANNOVER.

 

Eingeschränkter Service bei Kfz-Zulassungsstellen - Ursache sind Wartungsarbeiten beim Kraftfahrtbundesamt

 

Wartungsarbeiten an der EDV-Umgebung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) in Flensburg haben am Dienstag, 28. Januar auch Auswirkungen auf den Service aller Zulassungsstellen der Region Hannover: Deren Dienstleistungen können an diesem Tag nur bis 15.30 Uhr angeboten werden. Ebenfalls betroffen ist das internetbasierte Portal der Region für Kfz-Zulassungen, es steht von 15.30 Uhr bis voraussichtlich 22 Uhr nicht zur Verfügung. Kunden werden gebeten, auf einen anderen Tag auszuweichen.

 

Schwerpunkt Technik: Berufliches Gymnasium der BBS-ME informiert - Berufsbildende Schule Metalltechnik – Elektrotechnik zeigt Wege zum Abitur

 

Mit insgesamt vier Technikschwerpunkten (Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik sowie Gestaltungs- und Medientechnik) bietet die BBS-ME an ihrem Beruflichen Gymnasium Wege zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Voraussetzung ist der erweiterte Realschulabschluss (Erweiterter Sekundarabschluss I). Zusätzlich zum Unterricht im Klassenraum werden die technischen Ausstattungen in Werkstätten und Laboren des berufsbildenden Bereiches genutzt, Unterrichtsinhalte und -projekte werden damit vielfältig erweitert.

Fachliche Qualifikationen werden zudem durch Veranstaltungen wie Bewerbungstrainings, Jahrgangsfahrten, AGs oder das internationale Austauschprogramm mit dem Partnercollege Uppervalley Career Center in Piqua, Ohio / USA ergänzt. Eine ausgiebige Gelegenheit, sich zu informieren, haben Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern beim

 

Informationsabend des Beruflichen Gymnasiums Technik

der BBS-ME Otto-Brenner-Schule

Dienstag, 28. Januar 2020, 18 Uhr

Gustav-Bratke-Allee 1, 30169 Hannover

 

Die Informationsveranstaltung bietet einen abwechslungsreichen Mix aus Vorträgen, Projektvorstellungen und Erfahrungsberichten von Schülerinnen und Schülern sowie Führungen durch die Labore und Werkstätten – inklusive Pausenimbiss.

Weitere Informationen unter www.bbs-me.de

 

Region schafft neuen Fachbereich Teilhabe - Gebündelte Hilfe und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen

Die Region Hannover hat den neuen Fachbereich Teilhabe ins Leben gerufen. Seit Jahresanfang vereint der Fachbereich sämtliche Hilfen für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen – von der Eingliederungshilfe und Teilhabeleistungen für Kinder und Erwachsene bis zum Sozialpsychiatrischen Dienst. „Das war ein Mammutprojekt, innerhalb eines halben Jahres einen komplett neuen und in dieser Form wahrscheinlich einzigartigen Fachbereich zu schaffen. Damit reagieren wir auf die umwälzenden Veränderungen, die das neue Bundesteilhabegesetz mit sich bringt“, sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Uns war es wichtig, die betroffenen Menschen von Anfang an im neuen Abschnitt intensiv zu begleiten und die bestmögliche, passgenaue Unterstützung zu geben. Im Fachbereich Teilhabe sind künftig alle Kompetenzen gebündelt.“

 

Mehr Selbstbestimmung und größtmögliche berufliche und gesellschaftliche Teilhabe – das sind die Ziele des Bundesteilhabegesetzes, dessen dritte Stufe zum Jahresanfang 2020 in Kraft trat. Das Gesetz richtet sich an Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen, die zum Beispiel Assistenz bei der Freizeitgestaltung oder Unterstützung beim Arbeiten, in der Ausbildung, beim Wohnen oder im Kindergarten brauchen. Die neue Reformstufe wirkt sich vor allem auf die Eingliederungshilfe aus, für welche die Regionsverwaltung zuständig ist. Rund 12.000 Menschen mit Behinderungen haben im gesamten Regionsgebiet Anspruch auf Eingliederungshilfe, davon etwa 4.200 Kinder und Jugendliche. Für alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Wohnsitz in den Umlandkommunen ist künftig die Region Hannover Ansprechpartnerin, für die Einwohnerinnen und Einwohner von Hannover bleibt wie gehabt die Landeshauptstadt zuständig. Unberührt bleiben ebenfalls die Aufgaben der selbstständigen Jugendämter der Städte Burgdorf, Laatzen, Langenhagen und Lehrte.

 

Im neuen Fachbereich Teilhabe sind die Leistungen für Menschen mit Behinderungen der Jugendhilfe (SGB VIII) und der Eingliederungshilfe (SGB IX) zusammengeführt. Außerdem ist dort der Sozialpsychiatrische Dienst der Region Hannover angesiedelt. Insgesamt rund 300 Sozialpädagogen, Ärztinnen, Verwaltungsfachkräfte und medizinische Fachassistenzen stehen künftig zur Verfügung, um gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern mit Beeinträchtigungen einen persönlichen Lebensentwurf zu planen und umzusetzen, der größtmögliche Selbstständigkeit zulässt. Daher liegt ein Schwerpunkt des neuen Fachbereiches auf der Beratung und individuellen Gesamt- und Teilhabeplanung. Grundsätzlich unabhängig vom Alter und von der Art der Beeinträchtigung können sich alle Menschen mit Behinderungen an den Fachbereich wenden, wenn sie Beratung, Unterstützung oder Leistungen zur Teilhabe benötigen.

 

Fachbereich Teilhabe der Region Hannover Eingliederungshilfe für Erwachsene

Nord / zuständig für: Burgwedel, Seelze, Garbsen, Wedemark, Isernhagen, Wunstorf, Langenhagen, Neustadt a. Rbge., Telefon: (0511) 616-22387; E-Mail: EDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Süd / zuständig für: Barsinghausen, Pattensen, Burgdorf, Ronnenberg, Gehrden, Sehnde, Hemmingen, Springe, Laatzen, Uetze, Lehrte, Wennigsen; Telefon: (0511) 616-23231; E-Mail:EDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eingliederungshilfe junge Menschen

Telefon: (0511) 61622784; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sozialpsychiatrischer DienstTelefon: (0511) 616-43284; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Jetzt anmelden: Frühstücks-Philosopherei mit Anna Brandes  - Drei Termine 2020 für Frauen im Beruf oder in der Orientierungsphase

Wie treffen wir gute Entscheidungen? Diese Frage stellt Moderatorin Anna Brandes sich selbst und ihren Gästen in der „Frühstücks-Philosopherei“ am Mittwoch, 5. Februar 2020. Die Reihe ist ein Angebot der Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover. Sie gibt Frauen die Möglichkeit, in einem entspannten Umfeld gemeinsam über Rahmenbedingungen im Berufsalltag und die besonderen Chancen und Stärken von Frauen nachzudenken und zu sprechen. Gastgeberin Anna Brandes lenkt das Gespräch und sorgt dafür, dass verschiedenste Perspektiven in den Blick gerückt werden – das Ganze bei Frühstück, Kaffee und Tee.

 

Weitere Termine sind am 6. Mai mit dem Thema „New Work – Was steckt da hinter?“ und am 9. September unter dem Titel „Digitalisierung“. Die „Frühstücks-Philosopherei“ findet jeweils von 9 bis 12 Uhr in den Räumlichkeiten von „Waldlichtung“, Voßstraße 20, 30161 Hannover, statt. Die Teilnahme kostet – inklusive Frühstück und Getränken – 40 Euro pro Termin, ermäßigt 20 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Informationen zum Programm der Koordinierungsstelle Frau und Beruf finden Interessierte unter www.frau-und-beruf- hannover.de.

 

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover ist ein Projekt, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen, in der Trägerschaft der Region Hannover.

 

Nordisch und glücklich: Werkstücke der Anna-Siemsen-Schule - BBS 7 präsentiert ihre Floristik-Kreationen im Rahmen der Messe B.I.G

„Nordisch – glücklich“ lautet das diesjährige Motto am Stand der Anna-Siemsen-Schule (BBS 7) auf der B.I.G vom 29. Januar bis 2. Februar.

Die Messe für Bauen, Immobilien, Garten und Einrichten findet parallel zur Freizeitmesse abf auf dem Messegelände statt. Schülerinnen und Schüler präsentieren und verkaufen dort ihre Werkstücke aus dem Bereich Floristik.

Mit ihrem Motto „nordisch-glücklich“ greifen die jungen Ausstellerinnen und Aussteller auf das skandinavische „hygge“ zurück – der Ausdruck für ein positives Lebensgefühl, eng verbunden mit Geselligkeit und Wertschätzung der kleinen Dinge und der Natur.

In diesem Sinne sind die Kreationen geprägt von Materialien aus dem Wald, der See oder dem Strand, verwendet werden auch kleine, alltägliche Gegenstände. Farblich dominieren zarte Töne und weiche Farben.

 

Alle Werkstücke sind Unikate, sie wurden im Unterricht des Berufsvorbereitungsjahres und der Berufseinstiegsklasse Floristik selbständig entwickelt und individuell umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler erstellen am Messestand weitere neue Variationen, Besucherinnen und Besucher können ihnen dabei über die Schulter sehen, Fragen stellen und natürlich gern eigene Wünsche äußern.

Präsentiert werden die Ergebnisse der Anna-Siemsen-Schule vom 29. Januar bis 2. Februar bei der B.I.G. auf dem Messegelände, Halle 26, täglich 10 bis 18 Uhr.

 

„Jetzt noch gegen Grippe impfen!“ - Influenzazahlen steigen / Gesundheitsamt Region Hannover rät zur Impfung 

In den vergangenen Tagen sind die registrierten Grippezahlen in der Region Hannover gestiegen. Seit Jahresanfang sind dem Fachbereich Gesundheit der Region Hannover bis Ende der dritten Kalenderwoche 91 labortechnisch bestätigte Grippefälle gemeldet worden (s. Grafik / Stand 17.1.2020). Seitdem gab es bis zum heutigen Dienstag 16 Neuerkrankungen, aktuell sind damit insgesamt 107 Grippefällen erfasst. Da nicht bei jedem Erkrankungsfall ein Labornachweis veranlasst wird, liegen die tatsächlichen Zahlen weit höher. „Wir empfehlen dringend, sich jetzt noch impfen zu lassen – und damit sich und andere zu schützen“, so Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. Die Influenza, die sogenannte echte Grippe, kann besonders für ältere und immunschwächere Menschen lebensbedrohlich sein. „Die größte Gefahr dabei sind Komplikationen wie schwere Lungen-, Hirnhaut- oder Herzmuskelentzündungen“, sagt Dr. Yilmaz.

 

Die Influenza wird durch kleine kugelförmige Viren ausgelöst und verursacht jährlich Grippewellen in Deutschland, die meist von Jahresanfang bis etwa April dauern. Die Zusammensetzung des Impfstoffes wird jährlich aktualisiert. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Vierfachimpfung, die vor den vier häufigsten Influenza-Viren schützt. Einen hundertprozentigen Schutz vor Ansteckung bietet zwar auch der Vierfachimpfstoff nicht. Trotzdem ist eine Impfung sinnvoll, denn wenn Geimpfte erkranken, verläuft die Grippe meist milder. „Die Grippewelle läuft derzeit an in der Region Hannover, wir können nicht voraussagen, wie sie sich entwickelt, aber je mehr Menschen gegen Grippe geimpft sind, umso schlechter können sich die Grippeviren ausbreiten!“, fasst Dr. Yilmaz zusammen.

 

Typische Hinweise auf eine Influenzavirusinfektion sind der plötzliche Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen. Risikogruppen sollten bereits bei ersten Anzeichen ihren Hausarzt aufsuchen. Aber auch alle anderen Menschen sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sich Symptome wie starke Schmerzen oder hohes Fieber einstellen.

Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um die Grippeimpfung gibt es unter www.hannover.de/impfen.

 

Region warnt Firmen vor Eintrag in falsches Transparenz-Register - Aufforderung über E-Mails einer „Organisation Transparenzregister e.V.“

Firmen in der Region Hannover erhalten in diesen Tagen zunehmend E-Mails mit dem Absender „Organisation Transparenzregister e.V.“ Unter dem Hinweis auf das Geldwäschegesetz und ihre rechtliche Verpflichtung werden Firmen darin aufgefordert, sich auf der genannten Homepagewww.TransparenzregisterDeutschland.de des angeblichen Vereins kostenpflichtig zu registrieren, andernfalls drohe ein Bußgeld.

Als zuständige Geldwäschebehörde warnt die Region Hannover vor einem Eintrag in dieses Register. Tatsächlich ist im Geldwäschegesetz ein Transparenzregister erwähnt, als hoheitliche Aufgabe des Bundes ist allerdings ausschließlich der Bundesanzeiger Verlag GmbH für Eintragungen dort zuständig. Eine nicht erfolgte Eintragung in das reguläre Transparenzregister www.transparenzregister.de ist zudem kein Bußgeldtatbestand.

Weitere Auskünfte zu Geldwäschegesetz und Transparenzregister erteilt die Regionsverwaltung unter0511 616-22887 oder -26344.

 

 

Gleichstellungsbericht der Region Hannover 2016 – 2018 liegt vor - Hauke Jagau: „Gleichstellung muss Querschnittsaufgabe sein“ 

Frauen und Männer leben nicht gleichberechtigt. Sie nehmen in der Gesellschaft unterschiedliche Rollen ein, haben deshalb unterschiedliche Bedürfnisse und sind unterschiedlich repräsentiert. Solche Unterschiede zu berücksichtigen und bestehende Nachteile zu beseitigen, ist laut Grundgesetz Aufgabe aller Stellen im staatlichen Gefüge, um Gleichberechtigung durchzusetzen.

 

Mit dem aktuellen Gleichstellungsbericht zeigen der Regionspräsident Hauke Jagau und die Gleichstellungsbeauftragte Petra Mundt auf, wie die Regionsverwaltung im Zeitraum 2016-2018 zu mehr Gleichberechtigung von Frauen und Männern beigetragen hat. Insgesamt werden 201 gleichstellungsorientierte Maßnahmen der unterschiedlichen Fach- und Servicebereiche in insgesamt zwölf Themenfeldern beschrieben – von Mobilität über Integration bis Soziales.

 

„Die Vielzahl der abgebildeten Maßnahmen zeigt, dass Gleichstellung bei uns eine Querschnittsaufgabe aller Fachbereiche und durchgängiges Leitprinzip ist. Nur so kann das Recht auf Gleichstellung tatsächlich durchgesetzt werden. Um mit unseren Dienstleistungen alle Menschen gleich gut zu erreichen, berücksichtigen unsere Beschäftigten selbstverständlich auch die zum Teil unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau.

 

Beispiel Mobilität: Laut der Studie „Mobilität in Deutschland“ fahren Männer doppelt so viel Auto wie Frauen und Frauen übernehmen den Großteil der Versorgungswege. Durch eine Genderanalyse versucht die Region Hannover die unterschiedlichen Bedarfe zu ermitteln, um sie in der Verkehrsplanung zu berücksichtigen.

 

Beispiel Sprachkurse: Sie sind ein Schlüssel zum Integrationserfolg. Weil geflüchtete oder zugezogene Mütter sich in der Regel um ihre Kinder kümmern, haben sie oft keine Möglichkeit, einen Sprachkurs zu besuchen. Zudem ist ein gemeinsamer Kurs mit unbekannten Männern für viele eine Hemmschwelle. Von 2016 bis 2018 ist die Zahl der Frauenkurse in der Region Hannover deshalb aufgestockt worden und es wurde vermehrt parallel eine Kinderbetreuung angeboten.

 

Beispiel Wohnungslosigkeit: Noch sind mit 73 Prozent viel mehr Männer von Wohnungslosigkeit betroffen. Der Anteil der wohnungslosen Frauen ist in den letzten Jahren jedoch deutlich gestiegen, sie wurden bisher aber kaum als eigene Zielgruppe in der Hilfepraxis berücksichtigt. Mit einem Konzept zur Weiterentwicklung der Hilfen für Frauen in Wohnungsnotfällen hat die Region Hannover deshalb bedarfsgerechte Angebote entwickelt.

 

„Die Kommune ist durch ihre Nähe zum Alltag der Menschen die Ebene, mit den besten Voraussetzungen, eine geschlechtergerechte Gesellschaft zu schaffen“, ist die Gleichstellungsbeauftragte Petra Mundt überzeugt. „Unser Bericht zeigt, dass wir dazu entscheidend beitragen, und unsere Auszeichnung mit dem Gender Award 2018 bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Der Bericht bestätigt aber auch, dass wir von einer tatsächlich gleichberechtigten Gesellschaft noch weit entfernt sind. Unsere Impulse zeigen auf, wie wir als Region Hannover unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen können.“

 

Der vollständige Gleichstellungsbericht ist unter www.hannover.de/gleichstellung-region abrufbar.

 

Zehn-Punkte-Programm, um die Verkehrswende voranzutreiben - Region Hannover baut in den kommenden Jahren den Öffentlichen Nahverkehr weiter aus

(C) Region Hannover (C) Region Hannover

 

Mehr Fahrzeuge für die Stadtbahn, Sanierung der U-Bahn-Station am Hauptbahnhof, mehrgeschossige Park-and-ride-Anlagen, Wasserstoffbusse und zusätzliche S-Bahn-Fahrten: Die Region Hannover will die Verkehrswende weiter vorantreiben und setzt dabei konsequent auf den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz hat am Dienstag, 21. Januar, gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen ein Zehn-Punkte-Programm vorgestellt. „Wenn wir ernsthaft Klimapolitik betreiben wollen, müssen wir die Alternativen zum Auto stärken“, sagt Franz. „Das geht nur mit einem Mix von Maßnahmen. Der Ausbau des ÖPNV ist ein wesentlicher Baustein.“ Die Region Hannover setzt zum einen auf eine Verstärkung der Öffi-Angebote, zum anderen aber auch darauf, das Angebot attraktiver zu machen.

 

So ist geplant, die ÜSTRA-Stadtbahnflotte bis 2035 um ein Drittel aufzustocken – das sind rund 100 Fahrzeuge mehr als bislang. Vor diesem Hintergrund wird auch ein neuer Betriebshof notwendig. Ziel ist es, neue Stadtbahnstrecken zu bedienen und auf bestehenden Linien längere Stadtbahnzüge und engere Takte zu fahren. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ist zudem vorgesehen, die Verlängerung der Stadtbahnlinie 10 vom Raschplatz über die Sallstraße bis zum Bismarckbahnhof zu untersuchen. Dabei werden Fahrgasteffekte und die Auswirkungen auf die Gesamtkapazität des Netzes ebenso betrachtet wie die Kosten und die bauliche Realisierbarkeit. „Das Vorhaben ist für die infra eine spannende Aufgabe, die es gilt, stadtgestalterisch hochwertig und für die Anlieger verträglich zu planen“, sagt Christian Weske, Geschäftsführer der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover infra.

 

Die Überlegungen die für Stadtbahn-Verlängerungen nach Garbsen-Mitte und Langenhagen-Pferderennbahn will die Region Hannover ebenfalls vorantreiben. Dazu kommt die Modernisierung der Station am Hauptbahnhof, die optisch aufgewertet werden soll. „Ein neues elektronisches Fahrgastleitsystem soll Fahrgäste zu weniger ausgelasteten Wagenbereichen leiten und die Umsteigezeiten deutlich verkürzen“, erläutert Verkehrsdezernent Franz. Bei den Überlegungen zur Sanierung dieser Station haben die Planerinnen und Planer auch im Blick, dass der Hauptbahnhof um zwei Gleise erweitert werden soll, um weiteren Kapazitäten für den regionalen Zugverkehr zu schaffen.

„Jetzt bietet sich die Chance, die zentrale Umsteigestation Hauptbahnhof unter Berücksichtigung der zusätzlichen S-Bahn-Gleise und weiterer Aufzüge leistungsfähig, zukunftsfähig und modern umzugestalten“, sagt infra-Chef Weske. Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA, ergänzt: „Wir haben uns für dieses Jahrzehnt viel vorgenommen. Das ganze Team der ÜSTRA ist hoch motiviert. Ein Drittel mehr Bahnen, neue Strecken, Umbau und Erweiterung von großen Umsteigepunkten, wie Bahnhof oder Aegi. Die Verkehrswende ist zu schaffen, wenn wir alle an einem Strang ziehen.“

 

Im Busverkehr stehen ebenfalls weitere Veränderungen an. So ist geplant, zwei der neuen sprintH-Linien, die eine schnelle Verbindung vom Umland nach Hannover sicherstellen, Ende 2020 in die hannoversche Innenstadt zu verlängern und im Takt zu verdichten. „Wenn man kurzfristig Maßnahmen umsetzen möchte, die zur Verkehrswende beitragen, dann ist dafür der Busverkehr besonders geeignet“, meint regiobus-Geschäftsführerin Elke van Zadel. „Mit der Einführung der sieben sprintH-Linien haben wir Ende des letzten Jahres ein Ausrufezeichen gesetzt. Diese bereits gut genutzten Linien, die vom Umland nach Hannover fahren, müssen nun weiter optimiert werden. Denkbar ist es, die Linien 800 und 900 direkt in die Innenstadt zu führen. Dahinter steckt der Gedanke, mehr Kunden aus dem Umland zu gewinnen.“

 

Noch in diesem Jahr testen regiobus und ÜSTRA zudem den Fahrbetrieb mit Wasserstoffbussen. Verläuft der Test erfolgreich, werden die ersten zwei Wasserstoffbusse beschafft. Auf dem neuen regiobus-Betriebshof in Gehrden soll dann eine Wasserstoff-Tankstelle mit grüner Wasserstoffproduktion gebaut werden. Neben der Elektromobilität will regiobus so eine weitere Zukunftstechnologie insbesondere für Überlandstrecken einführen. Ebenfalls zeitnah will die Region den Regionalexpress von Bremen über Neustadt nach Hannover verstärken. Im Zuge der neuen Ausschreibung ab 2024 soll der Halbstundentakt nach Bremen die Regel sein. Zudem plant die Region den Bau zusätzlicher S-Bahn-Haltepunkte in Springe, Laatzen-Mitte und Hannover Döhrener Turm. Um die Kombination von Auto und Bahn-Verkehr noch attraktiver zu machen, plant die Region, Park-and-ride-Angebote so umzurüsten, dass freie Plätze digital erfasst und über eine App erkennbar werden. Um die Parkflächen zu erweitern, will die Region Hannover künftig auf mehrgeschossige Park-and-ride-Anlagen setzen. Mögliche Standorte sind in Wettbergen, Wunstorf, Langenhagen-Mitte, Altwarmbüchen und Anderten.

 

Auch für die Pendlerinnen und Pendler, die mit dem Rad zum Bahnhof fahren, will die Region noch einmal aufrüsten und plant zusätzlich mindestens 10.000 Abstellplätze. Möglich wird das, weil die Region auch hier auf Mehrgeschossigkeit setzt. So sind nach Wunstorf auch in Hannover-Bismarckbahnhof, Mellendorf und Lehrte vollautomatische Fahrradtürme vorgesehen. Kleinere Anlagen und Doppelstockgaragen sind in Bennemühlen, Bissendorf, Großburgwedel, Hämelerwald, Langenhagen Pferdemarkt, Springe und Weetzen vorgesehen. „Die neuen Anlagen erhalten digitale Zugangssysteme, online können die Nutzerinnen und Nutzer gucken, ob Kapazitäten frei sind“, erläutert Conrad Vinken, Leiter des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover.

 

Um das Fahren mit Bus und Bahn noch schmackhafter zu machen, arbeitet der Großraumverkehr Hannover (GVH) zudem an Angeboten für spezielle Zielgruppen. Die Jugend-Netzkarte für 15 Euro im Monate soll künftig auch Auszubildenden zur Verfügung stehen. Bei den Monatskarten im Abo soll eine Partner-Karte zum halben Preis eingeführt werden. Und Menschen im Ruhestand könnten in Zukunft für 30 Euro im Monat mit der Seniorenkarte durchs gesamte Tarifgebiet fahren. Diese Vorschläge müssen noch in der Politik diskutiert und beschlossen werden.

 

Öfter auf Bus und Bahn umsteigen – dafür warb am ersten Adventssamstag 2019 auch der erste Gratis-Fahr’n-Tag. „Ein echter Erfolg“, stellt Fachbereichsleiter Vinken fest. „Von 591 Passanten, die an dem Tag befragt wurden, gaben 73 Prozent an, sie seien mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Stadt gefahren, nur 15 Prozent waren mit Auto gekommen.“ Zum Vergleich: An anderen Tagen fahren 25 Prozent mit Auto oder Kraftrad zum Bummeln in die Innenstadt, 57 mit Bus und Bahn. Mehr als 90 Prozent der befragten Passanten aus der Region Hannover gaben an, von der Aktion gewusst zu haben, bei den Besucherinnen und Besuchern von außerhalb waren es 63 Prozent. Fast alle Befragten beurteilten den Gratis-Fahr‘n-Tag als gutes Angebot.

 

Vinken erinnert auch daran, dass ÜSTRA und regiobus die Taktung der wichtigsten Linien für den Tag aufgestockt und ihre Kapazitäten voll ausgeschöpft hatten: „Im Tagesgeschäft ist das nicht zu schaffen.“ Als Anreiz, Bus und Bahn zu fahren, sei der Tag aber eine sinnvolle Maßnahme. Deshalb ist für 2020 eine Wiederholung geplant: „Am 28. November 2020 soll der nächste Gratis-Fahr’n-Tag stattfinden. Wir möchten daraus wieder einen großen Experimentiertag machen“, kündigt Verkehrsdezernent Franz an. „Mir ist klar, dass wir uns für die Zukunft viel vorgenommen haben“, sagt Ulf-Birger Franz. „Aber ohne einen Kraftakt ist die Verkehrswende nicht zu schaffen. Die Region Hannover leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

 

Kultur im Schloss: Dissidenten - Eine akustische Weltreise zum 40-jährigen Jubiläum

Dissidenten (C) Peter Engelke Dissidenten (C) Peter Engelke

 

Die „Godfathers of Worldbeat” starten ihre Jubiläumstour mit einem „unplugged“ Konzert in der Region. Die sicher bedeutendste Weltmusik-Band Deutschlands war auch prägend für die Entwicklung dieser Musikrichtung insgesamt. Bekannt geworden ist sie insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Künstlern aus dem Mittleren Osten, Nordafrika und Indien.

Mit Worldbeat, Jazz, Trance, Metal, Krautrock und Electronic haben sie sich eine gewaltige Fangemeinde rund um den Globus erspielt.

 

Friedo Josch -Flöte

Uve Müllrich -BassMarlon Klein -Percussion

Mennana Enaoui - Gesang

Noujoum Ouazza - Mandolincello, Gesang

Mannickam Yogeswaran - Gesang

Elke Rogge - Hurdy Gurdy 

Roman Bunka - Oud, Gitarre

 

 

Termin: Samstag, 1. Februar, 20 UhrOrt:        Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt a. Rbge. Eintritt: 24 Euro/ ermäßigt 18 Euro

 

Vorverkauf

Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe „Kultur im Schloss“ sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet erhältlich - www.reservix.de. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstr. 1, 31535 Neustadt unter Telefon (0511) 616-25200 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Öffnungszeiten - Mo. bis Do. 9-12 Uhr und 13-16 Uhr; Fr. 9 bis 12 Uhr.

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