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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 14.Januar 2022

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SeaLife in Hannover-Herrenhausen © Ulrich Stamm SeaLife in Hannover-Herrenhausen © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Ausstellung „KUBUS kooperativ - Neues aus hannoverschen Ateliers“ zum Thema Reflexion / Reflexionen

In der Ausstellungsreihe „KUBUS kooperativ - Neues aus hannoverschen Ateliers“ präsentiert Dagmar Brand seit mehr als 20 Jahren jeweils aktuelle Arbeiten hannoverscher Künstler*innen. 2022 wird die Ausstellung vom 15. Januar bis zum 27. Februar zum zweiten Mal in Kooperation mit und in der Städtischen Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 2, gezeigt. Alle Künstler*innen aus Hannover und der Region Hannover hatten die Möglichkeit sich in einem OPEN CALL zu bewerben. Die eingereichten Arbeiten sollten sich formal oder inhaltlich mit dem Thema Reflexion / Reflexionen auseinandersetzen und nicht älter als ein Jahr sein.

Eine Jury bestehend aus Stephanie Borrmann (Leiterin Städtische Kunstsammlungen Salzgitter), Julienne Franke (Leiterin Städtische Galerie Lehrte), Paula Schwerdtfeger (Wissenschaftliche Volontärin im Sprengel Museum, Kunsthistorikerin) sowie Anne Prenzler (Leiterin Städtische Galerie KUBUS) und Dagmar Brand (Kuratorin, unter anderem Weiße Halle Eisfabrik) hat aus mehr als 120 Bewerbungen 32 Positionen ausgewählt. Die Eröffnung wird am Sonnabend (15. Januar) ab 17 Uhr als Soft Opening begangen. Die Ausstellung wird gemeinsam kuratiert von Anne Prenzler und Dagmar Brand.

SonnTALK

Sprechen, Nachdenken, Reflektieren, Fragen, Sagen, Bemerken, Zweifeln, Freuen und Schweigen über Kunst — das Vermittlungsangebot lädt alle kunstinteressierten Menschen ein, sich in kleiner Runde über die persönlichen Zugänge zur Kunst auszutauschen. Jeden Sonntag von 14 bis 15 Uhr — kostenlos und ohne Voranmeldung.

KUBUS ART LAB - Kunstvermittlung für Schulklassen. Anmeldung bei Constanze Böhm unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Die Künstler*innen:

  • Eduardo Flores Abad
  • Gerhard Bogatzki
  • Renke Brandt
  • Martin Cullen
  • Angelika Dors
  • Anna Eisermann
  • Maria Fieseler-Roschat
  • Shige Fujishiro
  • Hauke Johanna Gerdes
  • Jesús Goméz
  • Michaela Hanemann
  • Samuel Henne
  • Helmut Hennig
  • Kerstin Henschel
  • Markus Hutter
  • Magda Jarzabek
  • Kathrin Jobczyk
  • Michael Kiener
  • Gregor Kieseritzky
  • Ursula Krämer
  • Anton Krüger
  • Justus Linnekugel
  • Sabine Müller
  • Nico Pachali
  • Lucila Pacheco Dehne
  • Pepa Salas Vilar
  • Christoph Sander
  • Nikola Saric
  • Joanna Schulte
  • Antje Smollich
  • Rüdiger Stanko
  • Alida Warzecha

 

Stadtarchiv Hannover präsentiert neues Buch „Er trank die Welt in sich hinein“ über den Architekten Ferdinand Eichwede (1878 - 1909) und die Villa Ebeling

„Er trank die Welt in sich hinein“ heißt Band 20 der Reihe Hannoversche Studien des Stadtarchivs Hannover über den Architekten Ferdinand Eichwede (1878 - 1909) und die Villa Ebeling. Die Autorin Dr.-Ing. Birte Rogacki-Thiemann ist Bauhistorikerin und hat bereits zahlreiche Veröffentlichungen zur hannoverschen Bau- und Architekturgeschichte verfasst. Das Buch zu „Ferdinand Eichwede (1878 – 1909) – ein kurzes, kreatives und intensives Leben in Hannover“ ist im Wehrhahn-Verlag Hannover erschienen und kostet 20 Euro.

Zum Inhalt des Buches:

Lernen, Arbeiten, Forschen, Reisen, Malen und Entwerfen: Im Hannover des späten 19. und ersten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts lebt und wirkt der heute nur noch wenigen bekannte Architekt Ferdinand Eichwede. Er entstammt einer gutbürgerlichen Familie und zeichnet sich nach dem Abitur an der Leibnizschule in seinem Architekturstudium an der Königlich Technischen Hochschule Hannover früh durch besondere künstlerische Begabung und ernsthafte Wissenschaftlichkeit aus.

Direkt nach dem Studium wird er mit einer Arbeit zur Baugeschichte des Domes in Königslutter zum Doktor der Ingenieurwissenschaften promoviert. Sein eigenes Architekturbüro eröffnet Eichwede 1903 mit erst 24 Jahren, und sein erstes Bauwerk war die in der hannoverschen und überregionalen Fachpresse hoch gelobte und außergewöhnlich reichhaltig dekorierte Villa Ebeling.

Dieses Bauwerk in der Hindenburgstraße, nahe des hannoverschen Stadtwaldes Eilenriede, ist seit mehr als hundert Jahren ein bauliches Kleinod im Zooviertel. Von den einen wird es als Märchenschloss stilisiert, von den anderen als bemerkenswertes Zeugnis des Bürgertums in der Hochzeit des deutschen Kaiserreiches. Die Villa Ebeling ist in den vergangenen Jahrzehnten sorgsam bewahrt, restauriert und gepflegt worden. Sie bildet den Ausgangspunkt für die ausgiebige Beschäftigung der Autorin mit Ferdinand Eichwede.

Eichwede starb 1909 im jungen Alter von 30 Jahren. Er hinterließ in Hannover, besonders im Zooviertel aber eine Reihe noch gut erhaltener Häuser und Villen. Das Buch beschreibt sein zwischen 1902 und 1910 entstandenes architektonisches Gesamtwerk.

Die Dr. Christiane Hackerodt Kunst- und Kulturstiftung hat die Recherchearbeiten zu diesem Band finanziert, den Druck des reich bebilderten Buches großzügig bezuschusst und die neuen Architekturfotografien in der Villa Ebeling veranlasst und für das Buch zur Verfügung gestellt.

Birte Rogacki-Thiemann: „Er trank die Welt in sich hinein.“ Der Architekt Ferdinand Eichwede (1878-1909) und die Villa Ebeling (Hannoversche Studien, Bd. 20. Herausgegeben vom Stadtarchiv Hannover), Wehrhahn-Verlag Hannover, ISBN 978–3–86525–895–3, 152 S., EUR 20

 

Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: öffentliche Sitzung am 19. Januar

Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt am Mittwoch kommender Woche (19. Januar) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in einer öffentlichen Sitzung. Die Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de abrufbar.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie finden Gremiensitzungen im Neuen Rathaus derzeit unter 3G-Bedingungen statt (geimpft, genesen oder negativ getestet). Darüber hinaus sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

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