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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 19.Mai 2022

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v.l. Thea Giebl, Meike Kallmeyer, Sabrina Kügler, Dr. Axel von der Ohe, Licia Biotti, Volker Kluwe, Thomas Hermann, Friederike Kämpfe, Sinem Eryurt-Celik © LHH v.l. Thea Giebl, Meike Kallmeyer, Sabrina Kügler, Dr. Axel von der Ohe, Licia Biotti, Volker Kluwe, Thomas Hermann, Friederike Kämpfe, Sinem Eryurt-Celik © LHH

HANNOVER.

Kommunaler Präventionsrat:  Podcast-Reihe zum Thema „Häusliche Gewalt“

Der Kommunale Präventionsrat (KPR) der Landeshauptstadt Hannover hat jetzt eine Podcast-Reihe zu häuslicher Gewalt veröffentlicht. Leitmotto ist das KPR-Jahresthema „Hannover ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserer Stadt“.

Die 15- bis 35-minütigen Folgen sind im Internet auf Spotify kostenfrei abrufbar (https://open.spotify.com/show/1vTSoyUhaKbB8RfjKva7tH). Sie thematisieren Fragestellungen wie „Was die Polizei bei häuslicher Gewalt tun kann“, „Welche Auswirkungen häusliche Gewalt für Kinder hat“ oder „Was mich im Frauenhaus erwartet“.

Der offizielle Startschuss für die Podcast-Reihe wurde an diesem Dienstag (17. Mai) im Rahmen des KPR-Fachtags gegeben. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Belit Onay setzten Bürgermeister und KPR-Vorsitzender Thomas Hermann, der Erste Stadtrat Dr. Axel von der Ohe, Gleichstellungsbeauftragte Friederike Kämpfe sowie Polizeipräsident Volker Kluwe Zeichen gegen häusliche Gewalt und zeigten Plakate, auf denen Zitate aus den Podcasts zu lesen sind.

„Der Podcast ist nicht nur eine neue und spannende Erfahrung, sondern eine gute Möglichkeit, ein Thema facettenreich aufzugreifen und darüber zu informieren“, sagt Bürgermeister und KPR-Vorsitzender Thomas Hermann, der betont: „Es ist wichtig, sich mit allen möglichen Mitteln mit dem Thema „Häusliche Gewalt“ auseinanderzusetzen und Hilfestellungen anzubieten.“

Drei angehende Verwaltungsfachwirtinnen, Licia Biotti, Meike Kallmeyer und Sabrina Kügler, haben unter der Federführung der Geschäftsführerinnen Sinem Eryurt-Celik und Thea Giebl die Podcast-Reihe entwickelt und produziert. Beteiligt als Interviewpartner*innen waren eine Reihe von Institutionen, um das Thema „Häusliche Gewalt“ aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten: Polizeidirektion Hannover, das Frauenhaus Hannover, das Netzwerk ProBeweis, Waage e.V., TäBea – Beratungs- und Therapiezentrum, Männerbüro e.V., das Kinderschutzzentrum Hannover sowie Thomas Hermann.

Der Kommunale Präventionsrat der Landeshauptstadt Hannover beschäftigt sich derzeit intensiv mit dem Thema „Häusliche Gewalt“. Unter dem Motto „Hannover ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserer Stadt“ wollen der KPR und die zahlreichen Netzwerkpartner*innen in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen über das Thema und über Hilfsangebote informieren. In den vergangenen Monaten haben bereits viele Termine stattgefunden. Weitere Informationen zum Jahresmotto sowie den Veranstaltungskalender bietet das Internet unter www.kpr-hannover.de.

 

21. und 22. Mai 2022: Noch freie Plätze für Führungen „Grünes Hannover“ am Wochenende – Anmeldungen erforderlich

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat für die Führungen im Programm „Grünes Hannover“ am kommenden Sonnabend und Sonntag (21./22. Mai) noch Plätze frei. Die Veranstaltungen führen zum Gartenfriedhof und auf den Lindener Berg. Interessierte sollten sich beeilen und werden um eine verbindliche vorherige Anmeldung zu den Führungen unter der Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01 gebeten. Bei Anmeldung wird auch der jeweilige Treffpunkt bekannt gegeben. Die Führungen sind kostenfrei.

 

Sonnabend (21. Mai), 14 Uhr: Der Gartenfriedhof in der Südstadt

Interessantes zur Entstehung und Entwicklung dieses „aufgelassenen Friedhofs“ an der Gartenkirche sowie Informationen zu besonderen Symbolen auf den Grabmalen.

Führung: Angelika Weißmann

 

Sonntag (22. Mai), 10 bis 12 Uhr: Wildnis-Fläche Lindener Berg: Wo und wie die Igel leben – eine Mitmachführung

Allerlei Wissen rund um den Igel unterhaltsam verpackt. Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren, maximal 12 Personen.

Führung: Birgit Busch (zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin)

 

„Visit the Green Twin Cities“: „Grüne“ Werbeaktion zum Auftakt des 75-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Hannover - Bristol

 

„Visit the Green Twin Cities“: „Grüne“ Werbeaktion zum Auftakt des 75-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Hannover - Bristol © Matthias Falk

 

In diesem Jahr feiern die Städte Hannover und Bristol ihre 75-jährige Partnerschaft mit einer Vielzahl von unterschiedlichsten Aktionen. Den Auftakt bildet das „Visit the Green Twin Cities“-Projekt, das Bürgermeister Thomas Klapproth am heutigen 18. Mai vorgestellt hat. „Mit diesem Projekt geben wir den Startschuss für ein Jahr, das ganz im Zeichen unserer langen und intensiven Beziehung zu unserer Partnerstadt Bristol steht“, so Bürgermeister Klapproth.

Während in Hannovers Innenstadt am Kröpcke, in der Grupenstraße, an der Städtischen Galerie KUBUS, am Historischen Museum Hannover und an der Marktkirche Plakate mit Motiven von Bristols Gärten und Parks an den sommerlichen Pflanzkübeln angebracht sind, bewirbt die englische Partnerstadt die schönen Gärten Hannovers. Den Anstoß gab Prof. Dr. Anke Seegert als sie erfuhr, dass Bristol über ähnlich viele Grünflächen wie Hannover verfügt. Damit bewerben sich die beiden Partnerstädte gegenseitig als touristisches Ziel. „Dafür eigenen sich unsere schönen Sommerkübelpflanzen in der Innenstadt ganz besonders“, freut sich Ulrich Prote, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün. Von der wunderbaren Umsetzung des Projekts hat sich auch der Vorsitzender Hannover-Bristol-Gesellschaft e.V. Robert Nicholls überzeugt.

In den nächsten Monaten stellen die beiden Partnerstädte jeweils ein vielseitiges Programm auf die Beine. In Planung sind: gegenseitige Besuche im Juli und August, verschiedenste Konzerte an unterschiedlichsten Orten, ein MitSingKonzert und die Internationale Friedenswoche „A Concert for Peace“ mit 1.500 Sänger*innen auch aus Bristol, die das Requiem von John Rutter singen, ein Künstler*innenaustausch zum Urban Nature Festival Hannover sowie eine Paneldiskussion dazu, Ausstellungen zum Beispiel zum Umgang mit dem kolonialen Erbe ab Juli im Historischen Museum Hannover, einer gemeinsame Baumpflanzung am 19. August im Berggarten, einem Festakt unter anderem mit der Aufführung eines gemeinsamen Tanzprojektes am 20. August im Neuen Rathaus und noch vieles mehr.

Die Motive

Ashton Court, Ashton Court deer park, Birdcage Walk Clifton, Blaise Castle Folly, Brandon Hill – Cabot Tower, Bristol Meadows, Castle Park, Queen Square, Stoke Park

Great Garden - Royal Gardens of Herrenhausen, George Garden - Royal Gardens of Herrenhausen, Berggarten - Royal Gardens of Herrenhausen, Hinüberscher Garten, Maschsee, Stadtpark, Gardens of the World - EXPO 2000, Eilenriede – the urban forest, Hermann Löns Park, New Town Hall - Maschpark

Das ausführliche Programm

Mai:

ab 18. Mai, Hannover Innenstadt

Plakatausstellung: Visit the Green Twin Cities

Bristols Gärten und Parks präsentieren sich auf den Pflanzkübeln in der Innenstadt Hannovers, eine Kooperation von Bristol City Council und der Landeshauptstadt Hannover

 

Juli:

13. Juli bis 13. November, Historisches Museum Hannover

Ausstellung: Von goldenen Kutschen und kolonialer Vergangenheit: Hannover, England und die Sklaverei, eine Kooperation des Historischen Museums Hannover mit den Bristol Museums

 

14. bis 17. Juli, Bristol

Bürger*innenreise: 75 Jahre Hannover-Bristol

Die Hannover-Bristol-Gesellschaft und die Hannover-Delegation reist zur Jubiläumsfeier und zum Harbour Fest nach Bristol

 

August:

4. bis 7. August, HCC, Kuppelsaal

MitSingKonzert und Internationale Friedenswoche: A Concert for Peace

1500 Sänger*innen singen das Requiem von John Rutter – mit Beteiligung des Chores der University of the West of England aus Bristol und seinem Partnerchor Canta Nova aus Hannover

 

15. bis 19. August, Freizeitheim Linden

Tanz-Workshop: Human Rights RISE, ein Tanzprojekt zum Thema Menschenrechte mit Jugendlichen aus Bristol und Hannover, eine Kooperation des Freizeitheim Linden und RISE Youth Dance

 

18. bis 20. August Ihme-Hall, Hannover

Künstler*innenaustausch: Urban Nature Festival Hannover. Auf dem Festival für Graffiti und Urban Art begegnen sich Künstler*innen aus Bristol und Hannover

 

19. August, Georgengarten

Baumpflanzung: Ein Friedens-Ginkgobaum für die Städtepartnerschaft mit Bristol, eine Aktion der Mayors for Peace mit Deputy Mayor Asher Craig aus Bristol

 

19. August, 16 Uhr, Historisches Museum

Paneldiskussion: Decolonize our Minds

Expert*innen und Aktivist*innen aus Bristol und Hannover diskutieren, wie zivilgesellschaftliche Bewegungen unsere Erinnerungskultur beeinflussen und was der Sturz der Colston-Statue in Bristol verändert hat.

 

20. August, Neues Rathaus

Festakt: 75-jährigen Jahre Städtepartnerschaft Bristol-Hannover

Feierliche Unterzeichnung eines Memorandums der Städtepartnerschaft mit Gästen aus Bristol und Hannover und der Tanzperformance „Human Rights RISE”

 

20. August, Ort wird noch angekündigt

Paneldiskussion: Urban Nature Festival

Künstler*innen und Expert*innen aus Bristol und Hannover diskutieren, was die Urban Art Szene für ihre Entwicklung und Vernetzung braucht und wie sie mit aktuellen Herausforderungen umgeht.

 

September:

22. bis 26. September, Hannover

Jugendaustausch: Open Mind – Sustainable European Friendship. Die Jugendgruppe von Young Bristol besucht Hannover, eine Kooperation von Young Bristol und dem Jugend Ferien-Service Hannover

 

Oktober:

7. und 8. Oktober 2022, 19.30 Uhr, Marktkirche Hannover

Konzert: Ein deutsches Requiem und ernste Gesänge – Brahms und Glanert im Zwiegespräch, eine Kooperation des Hannoverschen Oratorienchors mit der Bristol Choral Society

 

75 Jahre Städtepartnerschaft Hannover – Bristol

Als eine der ersten englisch-deutschen Städtepartnerschaften nach dem zweiten Weltkrieg hat die Partnerschaft zwischen Bristol und Hannover eine besondere Bedeutung für die Aussöhnung zwischen den beiden ehemaligen Kriegsgegnern und steht für Frieden und Versöhnung. 1947 reiste eine Gruppe von fünf Engländern um den Germanisten Prof. August Closs im Rahmen einer „Goodwill-Mission“ nach Hannover.

Diese heute legendäre erste Begegnung und das intensive Engagement der Beteiligten führten zu zahlreichen Kontakten und Freundschaften in den folgenden Jahren. Heute besteht reger Austausch durch soziale und kulturelle Aktivitäten, Jugendbegegnungen und Bürgerreisen. Dabei geht es um direkte Begegnungen und die gemeinsame Geschichte, die beide Städte in Zeiten des Brexits nur noch enger zusammengebracht hat und das aktuelle Geschehen prägt.

 

 

 

 

Jugendhilfeausschuss tagt öffentlich

Der Jugendhilfeausschuss tagt am kommenden Montag (23. Mai) um 15 Uhr im Rathaus, Ratssaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen einer FFP2-Maske ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Maske auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Erster Ausblick auf das Schützenfest Hannover 2022

Erster Ausblick auf das Schützenfest Hannover 2022 © Matthias Falk 

 

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause ist es wieder so weit: Vom 1. bis zum 10. Juli öffnet das größte Schützenfest der Welt seine Tore – voller Vorfreude und neuer Impulse.

"Ich freue mich, dass wir wieder dieses schöne Volksfest zusammen mit den Schütz*innen organisieren. Das Schützenfest ist und bleibt ein fester Bestandteil hannoverscher Tradition, ein Ort des Beisammenseins für alle Besucher*innen von nah und fern. Mit dem Schützenfest feiern wir ein äußert attraktives und zeitgemäßes Volkfest. Ich drücke uns die Daumen, dass wir in der fünften hannoverschen Jahreszeit einen vollen Festplatz erleben“, so Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.

Schützenpräsident Paul-Eric Stolle kann es kaum erwarten, das 493. Schützenfest zu eröffnen: „Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr wieder einen so tollen Festplatz präsentieren können und dass Niedersachsen wieder zu einem 'Schützenland' wird. Wir haben wieder ein buntes Programm in diesem Jahr – sowohl Klassiker als auch Neuheiten. Ich bin sicher, dass die Besucher*innen begeistert sein werden“.

Neues auf dem Schützenplatz

Insgesamt 25 Großfahrgeschäfte erwarten Besucher*innen des diesjährigen Schützenfestes. Der Freifallturm „Hangover“, der über 80 Meter hohe Kettenflieger „Aeronaut“ und „Police Academy“, ein Laufgeschäft über fünf Etagen, sind zum ersten Mal in Hannover zu sehen. Darüber hinaus gibt es drei Festzelte, fünf Eventbereiche, zwölf Kinderfahrgeschäfte, 40 Schießbuden und Spielgeschäfte sowie rund 100 Imbiss- und Süßwarengeschäfte. Insgesamt sind knapp 200 Betriebe auf dem Schützenplatz vertreten, davon rund 40 zum ersten Mal.

Damit das Schützenfest noch attraktiver ist, wird in diesem Jahr der Umlauf auf dem Platz verändert. Er wird unter anderem stärker als Familienbereich mit vielen Kinderfahrgeschäften und vielen guten Imbiss-Angeboten gestaltet. Der westliche Weg zum Rundteil wird wieder geöffnet, dafür wird in der südöstlichen Ecke des Platzes der Umlauf etwas früher verschwenkt. Auf diese Art und Weise bietet der Platz deutlich mehr attraktive Kopfplätze mit einem langen Zulauf.

Im Bereich um das Gilde-Tor entsteht ein offener und großzügiger Platz, auf dem die Gäste ankommen und sich sofort willkommen fühlen können.

Festzelt & Rundteil

Jan Patrick Wolters wird mit der Bayern Festhalle neuer Betreiber auf dem Schützenfest sein. Als ein neues Hauptfestzelt nimmt die Festhalle eine zentrale Rolle auf dem Festplatz ein.

Eine weitere gastronomische Neuerung: Das Rundteil im Herzen des Schützenplatzes wird erstmalig von Verlagsgesellschaft Madsack, einer leistungsstarken und Schützenfest-erfahrenen Partnerin, unter der Federführung von Geschäftsführer Günter Evert gestaltet und betrieben.

Freaks@Schützenfest Hannover

Das Schützenfest Hannover kann nach über 500 Jahren Geschichte immer noch überraschen: Am ersten Sonnabend (2. Juli) wartet ein besonderes Highlight auf die Besucher*innen: „Freaks@Schützenfest Hannover“, das in Zusammenarbeit mit dem GOP Hannover entsteht. Zwischen 20 und 22 Uhr zieht eine kleine skurrile Parade mit vier Künstler*innen über den Schützenplatz und präsentiert an insgesamt vier Orten eine – im wahrsten Sinne des Wortes – atemberaubende Show. Dabei sind: „Master of Hellfire“ (Feuerkunst), Thomas Saath (Kraftjonglage), Fibi Eyewalker (Schwertschluckerin), P. Fly (Akrobatik).

 

Öffnung des Bruchmeister:innen-Amtes für alle Geschlechter

Und noch eine weitere Neuerung erwartet alle Schützenfest-Fans in diesem Jahr: Am heutigen Mittwoch (18. Mai) wird dem Schützenrat erstmalig eine Anwärterin auf das Bruchmeister:innen-Amt vorgestellt. Das ist ein wesentlicher Schritt für mehr Gleichberechtigung und zugleich ein wichtiger und zeitgemäßer Schritt für die Bereicherung dieses Amtes.

 

Das Schützenfest Hannover auf dem rund zehn Hektar großen Schützenplatz gilt als das größte Schützenfest der Welt. Die Tradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Veranstaltungsfläche, die Zahl der Großfahrgeschäfte und die Zahl der Festzelte sind bisher von keinem Schützenfest weltweit überboten worden.

Etwa 200 Schausteller*innen begeistern ihre Besucher*innen mit Neuheiten bei den High-Tech-Fahrgeschäften, Karussells, Geisterbahnen, Losbuden und vielen weiteren Attraktionen. Hannover hat mit 67 Schützenvereinen und -gesellschaften eine große fachliche Vereinsdichte und trägt seit den 1950er-Jahren den offiziellen Ehrentitel "deutsche Schützenstadt".

Der Schützenausmarsch am 3. Juli ist mit rund 12.000 Teilnehmer*innen aus dem In- und Ausland, mit über 40 Festwagen und Kutschen und einer Länge von rund zehn Kilometern der umfangreichste Schützenausmarsch der Welt.

Er bildet nicht nur den Höhepunkt der zehntägigen Festveranstaltungen, sondern verwandelt die Leinemetropole auch in eine einmalige Begegnungsstätte.

 

 

 

 

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