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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 21.Februar 2020

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Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Team Kulturhauptstadtbewerbung 2025 auf Tour in der Region Hannover

Mit einem Besuch in Neustadt am Rübenberge startet das Kulturhauptstadt-Team heute, 20. Februar, seinen Austausch mit Kulturschaffenden und Künstler*innen in der Region. Ziel ist es, die Bewerbung vorzustellen, mit den jeweiligen kulturellen Szenen vor Ort in Kontakt zu kommen und die Verbindung zwischen den Kulturaktiven der Landeshauptstadt und der Region zu vertiefen. Aus dem Dialog mit den lokalen Kulturaktiven können unter anderem Beispielprojekte entstehen, die in das zweite Bid Book der Kulturhauptstadtbewerbung einfließen könnten. Die Tour führt im Februar und März durch 20 Städte und Kommunen.

Schon in einer frühen Phase der Bewerbung wurde zwischen den Verwaltungen der Landeshauptstadt und der Region besprochen, dass es eine intensive Zusammenarbeit geben soll, um für das Kulturhauptstadtjahr 2025 kreative und strukturelle Ressourcen noch stärker zu bündeln. Mit der „Regions-Tour“ wird nun der nächste Schritt im Rahmen dieser verstärkten Zusammenarbeit getan.

 „Die Kulturszene der Region Hannover ist vielfältig und bunt, genauso wie die der Landeshauptstadt Hannover. Das ist ein enormes Potenzial für die Bewerbung. Ziel der Bewerbung ist es, die gesamte Region Hannover zu bespielen und im Jahr 2025 eine Kulturregion Hannover entstehen zu lassen“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay zum Start der Regionstour.

Auch Regionspräsident Hauke Jagau sieht gute Gründe für die enge, kulturelle Vernetzung: „Stadt und Region haben ein großes gemeinschaftliches Interesse, Kulturhauptstadt zu werden. Das bietet die großartige Chance, unser bereits sehr vielfältiges, kulturelles Leben weiterzuentwickeln und unser Image als weltoffene und innovative Region hervorzuheben. Diese Tour durch die Kommunen unterstreicht außerdem, dass wir in der Region Hannover auch im Bereich Kultur bereits einiges zu bieten haben. Das stellt für die Bewerbung einen wirklichen Mehrwert dar.“

An unterschiedlichen Orten in der Region Hannover wird das Kulturhauptstadt-Team die Bewerbung vor Vertreter*innen der Region, Kulturbeauftragten und Kulturaktiven vorstellen und anschließend mögliche Projekte und Ideen diskutieren. 

Veranstaltungstermine und Orte der KHH 2025 „Regions-Tour“

(einige Städte und Gemeinden gestalten Termine zusammen):

  • Burgdorf + Uetze: Montag, 24.02.2020, 15 UhrRathaus II, Vor dem Hannoverschen Tor, 31303 Burgdorf
  • Barsinghausen + Wennigsen: 26.02.2020, 19 UhrSchulzentrum am Spalterhals (Aula), Am Spalterhals 15, 30890 Barsinghausen
  • Ronnenberg + Gehrden: 02.03.2020, 18 UhrMarie-Curie-Schule Ronnenberg (Aula), Lange Reihe 4, 30952 Ronnenberg
  • Garbsen + Seelze: Dienstag, 03.03.2020, 18 UhrRathaus Garbsen, Ratssaal, Rathausplatz 1, 30823 Garbsen
  • Laatzen: Mittwoch, 04.03.2020, 18 UhrErich-Kästner-Schulzentrum, Marktstraße 33, 30880 Laatzen(mit Bürgermeister Jürgen Köhne)
  • Springe: Montag, 09.03.2020, 18 UhrGrundschule Hinter der Burg, Hinter der Burg 3, 31832 Springe(mit Bürgermeister Christian Springfeld)
  • Burgwedel + Isernhagen: 11.03.2020, 17 UhrAmtshof, Auf dem Amtshof 8, 30938 Burgwedel
  • Wunstorf: Donnerstag, 12.03.2020, 18 UhrAbtei, Wasserzucht 1, 31515 Wunstorf(mit Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt)
  • Lehrte + Sehnde: Montag, 16.03.2020, 18.30 UhrAlte Schlosserei, Alte Schlosserei 1, 31275 Lehrte
  • Wedemark + Langenhagen: Mittwoch, 18.03.2020, 18 Uhr,Bürgerhaus Bissendorf, Am Markt 1, 30900 Wedemark-Bissendorf

Jugend Ferien-Service bietet Fahrt in den Wintersportort Wagrain/Österreich an - Fahrt in die Freizeitanlage Wennigsen entfällt

Gemeinsam mit dem JugendSportZentrum und dem Stadtteilzentrum Krokus der Landeshauptstadt Hannover fährt der Jugend Ferien-Service vom 27. März bis zum 2. April 2020 nach Österreich. Der Wintersportort Wagrain liegt in einem knapp 2.000 Meter hoch gelegenen Skisportgebiet. Die Region verspricht Schneesicherheit bis nach Ostern - beste Voraussetzungen für ein Schneeabenteuer. 

Ski, Snowboard oder Rodeln, Big Foot oder Fun-Carver - die Möglichkeiten, sich im Schnee zu tummeln, sind vielfältig. Die Leistungen: fünf Nächte im Jugendgästehotel in Wagrain Österreich, Vollverpflegung, fünf Tage Ski-Pass, Anreise in einem komfortablen Reisebus, Snowboard-/Skikursangebot, Teamer*innen, die die Teilnehmer*innen rund um die Uhr begleiten, Info-Abend.

Es sind noch wenige Restplätze frei. Mitfahren können Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren. Teilnehmer*innen aus der Stadt Hannover zahlen 449 Euro, Geschwisterkinder 429 Euro. Teilnehmer*innen von außerhalb zahlen 489 Euro, Geschwisterkinder 469 Euro. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.ferienboerse-hannover.de oder telefonisch über die Hotline 168-47070 des Jugend Ferien-Service, Ihmeplatz 5.

Die für die Zeit vom 3. bis 9. April geplante Osterfreizeit in der Freizeitanlage Wennigsen entfällt.

 

Ausstellung im Seniorenzentrum Willy-Platz-Heim

Das Seniorenzentrum Willy-Platz-Heim lädt am Sonnabend (22. Februar) von 14.30 Uhr bis 16 Uhr in den Pavillon des Willy-Platz-Heims, Im Heidekampe 20, zur Ausstellung von selbstgemalten Bildern des Bewohners Ewald Wienchor ein. Der Eintritt ist frei.

 

Entgelte und Kostenbeiträge für Kindertagesstätten und Tagespflege - Stadtverwaltung schlägt Neufassung vor

Die Stadtverwaltung hat eine Neufassung der Entgeltregelung für Kindertageseinrichtungen in der Landeshauptstadt Hannover erarbeitet und jetzt eine entsprechende Drucksache in das politische Verfahren eingebracht. Damit folgt sie einem Ratsauftrag aus 2019.

Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski betont: „Mit der vorgeschlagenen Anpassung der Entgeltregelung erhöhen wir die Einkommensstufen deutlich, verzichten bei der Einkommensermittlung auf die Anrechnung des Kindergeldes und entlasten dadurch etwa 56 Prozent aller zahlungspflichtigen Eltern.“

Vorbehaltlich der Zustimmung der Ratsgremien soll sich ab dem 1. August 2020 folgendes ändern:

1. Kindergeld wird beim Einkommen nicht mehr angerechnetHiervon profitieren unmittelbar Eltern der bisherigen Stufen eins bis sechs sowie mehr als die Hälfte der Eltern in Stufe sieben, die bislang dem Höchstbetrag entspricht. Das Kindergeld (derzeit 204 Euro pro Kind monatlich) soll Familien entlasten und die grundlegende Versorgung des Kindes absichern. Aktuell führen der Bezug von Kindergeld und dessen Berücksichtigung als Einkommen in vielen Fällen dazu, dass eine höhere Beitragsstufe erreicht wird. Die Nichtanrechnung zieht in aller Regel eine günstigere Einstufung nach sich.2. Deutliche Erhöhung der EinkommensstufenHiervon profitieren alle Entgeltpflichtigen mit Nettoeinkünften in Höhe von bis zu 3.200 Euro. So ist zum Beispiel im Krippenbereich aktuell ein Entgelt in Höhe von 320 Euro bereits ab einem Nettoeinkommen mit Kindergeld in Höhe von 2.795 Euro zu zahlen. Künftig ist dies ohne Berücksichtigung des Kindergeldes erst ab 3.201 Euro der Fall. Der durch die Erhöhung der Einkommensstufen eintretende Entlastungseffekt wird durch die Nichtberücksichtigung des Kindergeldes noch deutlich verstärkt. Insgesamt werden so etwa 56 Prozent aller Entgeltpflichtigen spürbar entlastet.3. Einkommensabhängige Ausdifferenzierung der Höchstbeträge und rechnerische Anpassung der Entgelte für den HortbereichDie aktuell sehr ungleichmäßige Einkommensstufenzuordnung wird in der aktuellen Stufe sieben, die bislang dem Höchstbeitrag entspricht, mit etwa 60 Prozent aller Entgeltpflichtigen am Beispiel Krippe besonders deutlich. Die undifferenzierte Ballung mittlerer, höherer und hoher Einkommen ist auf die vergleichsweise niedrige Einkommensstufe (2.795 Euro) zurückzuführen.Mit der neuen Entgeltregelung werden alle bisherigen Höchstzahler*innen mit Nettoeinkünften bis 3.200 Euro in mindestens eine günstigere Stufe gelangen. Eine weitere Ausdifferenzierung wird dadurch erreicht, dass die Entgelte bei Nettoeinkünften ohne Kindergeld ab 3.501 Euro in drei Stufen angehoben werden: in der Spitze (Stufe zehn), bei Nettoeinkünften ohne Kindergeld ab 6.001 Euro, auf 480 Euro für Krippe/Tagespflege sowie auf 450 Euro für den Ganztags-Hort.Die Entgelte für eine Dreiviertelstelle im Hort wurden außerdem von 68 Prozent auf 75 Prozent des jeweils korrespondierenden Ganztagsbetrags angepasst.Die generelle Beitragsfreiheit für Empfänger*innen sogenannter Transferleistungen bleibt bestehen.  

 

Baumfällungen in der Eilenriede am Sonntag

Die städtische Forstverwaltung führt am kommenden Sonntag (23. Februar) in der Eilenriede zwischen Zoo und Steuerndieb Pflegearbeiten durch. In der Zeit von 7 bis 16 Uhr werden unter anderem Totholz und Kronen entfernt sowie 20 Laubbäume gefällt. Gründe für die Maßnahme sind die Verkehrssicherung und eine routinemäßige Durchforstung. Einschränkungen für den Kraftfahrzeugverkehr sind mit den Arbeiten nicht verbunden, weil die Forstverwaltung die sonntägliche Sperrung der Waldchaussee nutzt.

 

Bothfeld-Vahrenheide: Ehrenamtspreis des Stadtbezirksrates

Der Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide vergibt auch in diesem Jahr wieder einen „Ehrenamtspreis“. Für die Auszeichnung werden Vorschläge zur Vergabe bis zum 31. März erbeten.

Mit dem Preis werden Einzelpersonen, Personengruppen, Einrichtungen oder Institutionen aus dem Stadtbezirk geehrt, die sich für soziale Belange besonders eingesetzt haben oder sich in sonstiger Weise um den Stadtbezirk verdient gemacht haben.

Der Preis ist für Einzelpersonen mit 500 Euro und mit 1.000 Euro für Personengruppen dotiert. Er soll im Rahmen des Sommerempfangs der Stadtbezirksrats Bothfeld-Vahrenheide am 3. Juni öffentlich verliehen werden.

Alle Einwohner*innen, Personengruppen, Einrichtungen und Institutionen im Stadtbezirk werden um schriftliche Vorschläge mit Begründung bis Dienstag (31. März) gebeten.

Sie sind unter dem Kennwort „Ehrenamtspreis für den Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide“ zu richten an:

Landeshauptstadt HannoverOE 18.62.03, Dietmar KrebsTrammplatz 230159 Hannover

oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Baumfällungen an der Elsa-Brändström-Schule

Für Baumaßnahmen auf dem Gelände der Elsa-Brändström-Schule (Südstadt) müssen bis Ende Februar 22 Bäume gefällt werden. Elf davon sind kleinere Pappeln, die nicht unter die Baumschutzsatzung fallen. Hintergrund ist, dass für die sogenannte G9-Erweiterung Container für die temporäre Unterbringung eines zusätzlichen Jahrgangs ab dem kommenden Schuljahr aufgestellt werden und das Baufeld für den Erweiterungsbau erschlossen wird. Aufgrund der beengten Situation auf dem Grundstück sind die Fällungen erforderlich. Die Gehölze werden nach Fertigstellung der Baumaßnahme entsprechend ersetzt.

 

Organisations- und Personalausschuss tagt öffentlich

Am Mittwoch, 26. Februar, findet um 14 Uhr im Gobelinsaal, Neues Rathaus, eine öffentliche Sitzung des Organisations- und Personalausschusses statt.

Die vollständige Tagesordnung hängt an der Informationstafel in der Rathaushalle und steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

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