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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 21.Mai 2022

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Neue Schilder weisen auf naturnahe Grünflächen hin © LHH Neue Schilder weisen auf naturnahe Grünflächen hin © LHH

HANNOVER.

Neue Schilder weisen auf naturnahe Grünflächen hin

Neue Schilder weisen auf naturnahe Grünflächen hin © LHH

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet rund 50 kleine Informationsschilder aufgestellt, die naturnahe Grünflächen markieren. Sie weisen darauf hin, welchen besonderen Wert die Blühareale für den Artenschutz und die Artenvielfalt haben. Die Titel lauten „Hier entsteht eine Blühfläche für Insekten“ oder „Hier entsteht ein Habitat für Insekten“. Ein QR-Code auf den Schildern führt dann auch auf eine neue Internetseite: Unter hannover.de/naturnahe-grünflächen-lhh sind künftig Neuigkeiten und Hintergrundinformationen zum Insektenschutz auf Hannovers Grünflächen zu finden.

40.000 Quadratmeter neue Blühflächen

Anstelle von kurz geschorenem Rasen wachsen auf immer mehr Grünflächen in Hannover bunte Wildblumen. Rund 40.000 Quadratmeter neue Blühflächen legt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover in diesem Jahr in Parks, auf Grünstreifen, Verkehrsinseln und Baumscheiben im gesamten Stadtgebiet an. 2021 waren es bereits mehr als 44.000 Quadratmeter. Die insgesamt in beiden Jahren neu angesäten Blühflächen sind damit rund elfmal so groß wie der Opernplatz in Hannover, der etwa 7.400 Quadratmeter misst.

Das ganze Jahr über bieten diese naturnahen Grünflächen Nahrung, Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten für Insekten in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien. Die Wiesenflächen leisten damit einen Beitrag zum Schutz und zum Erhalt der heimischen Insektenvielfalt.

Immer im Frühjahr und im Herbst sät der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün das Saatgut aus. Die diesjährigen Frühjahrsarbeiten sind bereits im vollen Gange. Damit eine Rasenfläche zur Wildblumenwiese werden kann, müssen zunächst die Schlepper anrücken: Eine Fräse bereitet den Boden für die Aussaat vor. Wildblumen, Kräuter und Gräser können so besser anwachsen. Die Samen werden angewalzt, damit sie Bodenkontakt bekommen. Dann braucht es Feuchtigkeit, Licht und Zeit, bis sich die ersten Keime zeigen. Das dauert unter optimalen Bedingungen circa drei bis vier Wochen, in der Regel je nach Witterung durchschnittlich fünf bis sechs Wochen.

Blühwiesen mit Saatgut aus der Region

Wildbienen, Falter und Co. sind auf heimische Wildpflanzen spezialisiert. Deshalb wird ausschließlich Saatgut von Pflanzen aus der Region verwendet: Acht sogenannte „Hannover-Mischungen“ wurden im Jahr 2021 in Kooperation mit dem „Insektenbündnis Hannover“ für die unterschiedlichen Standortbedingungen im Stadtgebiet entwickelt. Denn auf den trockenen Böden im Norden Hannovers fühlen sich andere Pflanzen wohl, als auf den fetteren Böden in südlicheren Stadtgebieten. Je nach Standort, Boden sowie Licht- und Feuchtigkeitsverhältnissen wird deshalb die jeweils passende Mischung eingesät. Neben bekannten schönen „Hinguckern“ wie Klatschmohn und Margerite enthalten die Samenmischungen auch Wildkräuter und Gräser, die zurückhaltender blühen, dafür aber umso beliebter bei heimischen Insekten sind. Dazu zählen zum Beispiel Rotklee, Wilde Möhre, gewöhnliche Wegwarte oder Rote Lichtnelke.

Nisthabitate für wählerische Insekten

Neben den Blühwiesen werden an einigen Orten spezielle Nisthabitate angelegt: Sandarien, Totholz- oder Lesesteinhabitate dienen als „Wohnungen“ für Insekten. „Sie sehen manchmal aus wie ‚seltsame Haufen‘, Kunst oder eine Mountainbike-Rampe, sind aber überlebenswichtig“, erläutert Manuel Kornmayer, Bereichsleiter Grünflächen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün. „Hier können Insekten Eier legen, sich fortpflanzen und so überleben. Denn: Viele Insektenarten sind sehr wählerisch bei ihrem Nistplatz. Die Sandbiene gräbt ihre Brutröhren zum Beispiel ausschließlich in sandig-lehmigen Boden. Andere Insekten brauchen Totholz oder Steine. Blühwiesen allein reichen deshalb nicht aus, um die Vermehrung und das Leben der Insekten zu fördern.“

An folgenden Flächen im Stadtgebiet hat der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün im April 2022 zum Beispiel neue Blühflächen angelegt: am Schmuckplatz in Vinnhorst, Langenforther und Posener Straße in Bothfeld, Emmy-Lanzke-Weg in Vahrenheide, Hans-Meinecke-Weg in Vahrenwald, Pastor-Jaeckel-Weg in der List, Wachsbleiche in Linden-Süd, Woermannstraße in Badenstedt/Davenstedt, In der Rehre in Wettbergen, Expo-Park Süd und „Gärten im Wandel“ am Kronsberg (Stadtteil Bemerode) und in Mittelfeld.

 

Organisations- und Personalausschuss tagt öffentlich

Der Organisations- und Personalausschuss tagt am kommenden Mittwoch (25. Mai) um 14 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Alle Teilnehmenden und Besucher*innen sind aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen einer FFP2-Maske ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Maske auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Schul- und Bildungsausschuss tagt öffentlich

Der Schul- und Bildungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (25. Mai) um 16.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen einer FFP2-Maske ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Maske auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

FerienCard-Verkauf startet am 1. Juni

Bilderbuchhafte Ferien in Hannover erleben und „Summer Goals“ sammeln!

Am 1. Juni startet der Vorverkauf der FerienCard in Hannover. Unter dem Motto „Summer Goals“ werden mehr als 550 Aktionen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren in und um Hannover angeboten. Ob aktiv werden, neue Freund*innen kennenlernen oder einfach ein bisschen entspannen. Das Programm bietet viel Abwechslung in den Sommerferien.

Mit dem Kauf einer FerienCard ab dem 1. Juni startet das Vergnügen. Für zehn Euro pro Card gibt es vergünstigten Eintritt, beispielsweise in den Erlebnis-Zoo oder sechs Wochen freien Eintritt in viele Schwimmbäder in Hannover. Gegen Vorlage des HannoverAktivPasses gibt es die FerienCard kostenlos.

Darüber hinaus kann wieder zwischen zahlreichen spannenden Ferien-Aktionen gewählt werden. Viele davon sind kostenlos, einige Veranstalter*innen erheben einen kleinen Teilnahmebeitrag.

 

Programm 2022

Los geht’s mit dem Beginn der Sommerferien am 14. Juli für alle Kinder und Jugendlichen, die Lust haben, neue Abenteuer zu erleben. Dieses Jahr hält viele Aktionen für Spiel- und Sport-Fans bereit. Ob TikTok Tänze lernen, Stand Up Paddling, Floorball mit Hannover 96 oder Rollstuhl-Basketball bei Hannover United – Austoben mit der FerienCard ist vorprogrammiert.

Kreative Köpfe können sich beim Action-Painting verwirklichen und am Ende der Woche die Werke ihren Liebsten in einer Ausstellung präsentieren. Oder doch lieber Graffiti sprühen, Handlettering oder Pen&Paper spielen?  

Und auch in die Natur geht es wieder, zum Beispiel während der Klimawoche in den Herrenhäuser Gärten.

Wer Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Aktionen für Kinder mit Behinderungen benötigt, kann sich an den Verein für Inklusion „Mittendrin Hannover e. V.“ wenden.

 

Was ist neu?

Bei der FerienCard kommt die ganze Familie auf ihre Kosten. In diesem Jahr wartet ein Extra-Familienprogramm mit vielen Angeboten, wie Familien-Stadttouren, -töpferworkshops oder -kochkursen.

Pro Familie benötigt mindestens ein Kind eine FerienCard, um an den Familienaktionen teilzunehmen.

 

Die FerienCard-Reporter*innen sind unterwegs! Wer schon immer mal hinter die Kulissen schauen wollte, kann sich zu einem von vier Workshops von Politik zum Anfassen e.V. anmelden und den anderen Kindern und Jugendlichen auf den Zahn fühlen. Interviews führen, filmen, fotografieren: Am Ende entsteht ein Film von und für FerienCard-Fans.

 

Alles zur Anmeldung

Um sich anzumelden, kann vom 1. bis zum 29.Juni eine Wunschliste mit den favorisierten Aktionen online unter die-feriencard-hannover.de abgegeben werden. Wer dabei Hilfe benötigt, meldet sich telefonisch oder per Mail im FerienCard Büro. Anschließend werden die Plätze durch ein automatisiertes Vergabeverfahren ausgelost und alle Teilnehmer*innen erhalten die entsprechenden Teilnahmebestätigungen per E-Mail.

Ab dem 11. Juli können dann freie Plätze weiterhin online direkt gebucht werden.

Die Verkaufsstellen sind unter anderem:

  • alle Stadtbibliotheken
  • alle Bürgerämter
  • üstra-Kundenzentrum
  • Herrenhäuser Gärten
  • Hannover Tourist Information
  • Infothek des Fachbereichs Jugend und Familie
  • Lister Bad / Naturbad Hainholz / Ricklinger Bad / Kleefelder Bad
  • Freizeitheim Vahrenwald / Freizeitheim Döhren / Kulturtreff Hainholz / Kulturtreff Roderbruch / Stadtteilzentrum Stöcken

Viele Schulen händigen die Card gegen Vorlage des HannoverAktivPasses im Sekretariat oder bei den Schulsozialarbeiter*innen umsonst aus.

Hinweis: Das Programm ist ausschließlich online verfügbar. Auch kann es aufgrund der Verordnungen dazu kommen, dass Veranstaltungen und Angebote angepasst oder abgesagt werden müssen. Alle Veranstalter*innen werden selbstverständlich die aktuellen Corona-Beschränkungen bei ihren Projekten berücksichtigen.

Das FerienCard-Büro im Jugend Ferien-Service, Joachimstraße 8, 30159 Hannover ist montags bis freitags unter der Telefonnummer 168-49052 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für Fragen und Anregungen zu erreichen.

 

Stadt saniert Wege auf der Alten Bult

In der Grünfläche Alte Bult saniert die Stadt ab kommendem Montag (23. Mai) die Deckschicht aller kombinierten Rad- und Fußwege. Für die circa zwei bis drei Wochen laufende Maßnahme muss die beliebte Verbindungsstrecke zwischen der Eilenriede nahe Bischhofshol und dem Bahnhof Bismarckstraße zeitweise komplett gesperrt werden.

Insgesamt bearbeitet der Ausbildungsbetrieb Garten- und Landschaftsbau des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, der das Projekt ausführt, etwa zwei Kilometer Wege und 6.000 Quadratmeter Fläche. Die Materialkosten umfassen insgesamt circa 33.000 Euro. Für die Zeit der Sperrungen sind Umleitungen ausgeschildert. Im Zuge der laufenden Vorarbeiten für die Deckschichterneuerung ist mit Einschränkungen bei der Befahrbarkeit zu rechnen.

 

Stadt will Brackebuschgarten aufwerten und lädt Bürger*innen zur Beteiligung an der Planung ein

Der Neubau der Dornröschenbrücke nimmt während der Arbeiten bis voraussichtlich Mitte 2024 Teilbereiche des Brackebuschgartens als Baustelleneinrichtungsflächen in Anspruch. Die anschließend erforderliche Wiederherstellung der Fläche nimmt die Stadt zum Anlass, das Areal gestalterisch aufzuwerten. Die Planungen starten schon jetzt mit einer Beteiligung der Einwohner*innen. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün möchte mit Nutzer*innen des Parks ins Gespräch kommen: Am Mittwoch, 1. Juni, von 17 bis 19 Uhr und am Sonnabend, 11. Juni, von 14.30 bis 16.30 Uhr gibt es die Gelegenheit, sich vor Ort im Brackebuschgarten über die Rahmenbedingungen der zukünftigen Gestaltung zu informieren und Ideen und Wünsche einzubringen. Das Planungsbüro „plan zwei“ aus Hannover begleitet die Aktionen vor Ort. Darüber hinaus startet voraussichtlich am 29. Juni eine zweiwöchige Onlinebeteiligung, an der Interessierte über die Internetseite www.hannover.de/brackebuschgarten teilnehmen können.

Mit den beiden Beteiligungsformaten will die Verwaltung möglichst viele Interessierte ansprechen und erreichen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst veröffentlicht. Die Umsetzung der Arbeiten ist abhängig von den ab 2024 zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und soll voraussichtlich in Teilabschnitten erfolgen.

Der Brackebuschgarten im Stadtteil Linden-Nord gehört zum Grünzug von der Limmerstraße bis zum Leineufer. Der 9.000 Quadratmeter große Park ist umgeben von der Brackebuschstraße, der Wilhelm-Bluhm-Straße und der Salzmannstraße. Er besitzt besondere Qualitäten als ruhiger, grüner Rückzugsraum inmitten der intensiv bespielten Flächen am Velvetplatz und auf dem Spielplatz Pfarrlandstraße.

 

 

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