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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 23.Januar 2021

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Das Neue Rathaus von Hannover  © Ulrich Stamm Das Neue Rathaus von Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER

Akteneinsicht und Bauberatung: Änderungen in der Erreichbarkeit

Die Bauverwaltung der Landeshauptstadt Hannover reagiert auf die derzeitige Infektionslage und bietet zunächst bis zum 14. Februar keine Vor-Ort-Termine in der Akteneinsicht und der Bauberatung mehr an.

Alternativ können allgemeine Fragen zu geplanten Bauvorhaben per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!geschickt werden. Im Rahmen bisheriger Akteneinsichten werden Akten oder Auszüge digital oder in Papierform versendet. Die Mitarbeiterinnen in der Akteneinsicht sind telefonisch unter 168-41385 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Darüber hinaus können unter der Telefonnummer 168-32250 allgemeine Fragen und Anliegen zu den gewohnten Zeiten geklärt werden. Diese sind

  • dienstags und donnerstags von 13 bis 15 Uhr sowie
  • freitags von 9 bis 12 Uhr.

 

Organisations- und Personalausschuss tagt öffentlich

Am Mittwoch 27. Januar, findet um 14 Uhr, im Ratssaal, Neues Rathaus, Trammplatz 2, eine öffentliche Sitzung des Organisations- und Personalausschusses statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang in die Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Neues Strategiepapier stellt Weichen für Migrations- und Teilhabepolitik in Hannover

Lokaler Integrationsplan mit neuem Namen

Die Landeshauptstadt Hannover hat heute (22. Januar) das Strategiepapier zur Überarbeitung ihrer Migrations- und Teilhabepolitik und damit den ersten Meilenstein in der Neuauflage des lokalen Integrationsplans 2.0. veröffentlicht. Das Papier beschreibt die städtischen Strategien für Migration und Teilhabe und bildet damit die Grundlage für alle Maßnahmen auf diesem Gebiet. Zudem haben die Einwohner*innen Hannovers den Lokalen Integrationsplan per Abstimmung umbenannt. Er heißt nun „Wir sind Hannover – Zusammenleben in der Stadt. Strategien für Migration und Teilhabe“ und setzt neue Maßstäbe für Migration und Teilhabe.

Das zeigt sich bereits im Entstehungsprozess: Über ein Jahr lang haben mehr als 70 Menschen aus der Stadtgesellschaft, den Institutionen und der Verwaltung gemeinsam an dem Strategiepapier gearbeitet. Aber nicht nur die externen Expert*innen konnten zu einer Erweiterung der städtischen Perspektive beitragen. Immer wieder befragten die Autor*innen auch die breite Öffentlichkeit. Selbst über den Namen des Papiers „Wir sind Hannover – Zusammenleben in der Stadt“ entschied die Stadtbevölkerung online.

„Ziel der Migrations- und Teilhabepolitik der Landeshauptstadt Hannover ist die Förderung sozialen Zusammenhalts und die Verwirklichung gleichberechtigter Teilhabe aller Hannoveraner*innen an den verschiedenen Lebensbereichen unabhängig davon, wo sie oder ihre Vorfahren geboren wurden“, heißt es im neuen Strategiepapier.

Das Papier definiert damit das Thema „Integration“ für die Landeshauptstadt Hannover neu: Zielgruppe der Ideen und Maßnahmen sind nicht lediglich Menschen mit internationaler Geschichte, sondern die gesamte Stadtgesellschaft. Für ein solidarisches und gleichberechtigtes Zusammenleben in der Stadt definiert das Strategiepapier „Teilhabe“ als einen aktiven Prozess, der es ermöglicht, die Stadtgesellschaft aktiv und sichtbar mitzugestalten – unter anderem durch eine paritätische und repräsentativere Besetzung von Gremien.

 „Dieses Papier stellt die Weichen für eine zukunftsorientierte Migrations- und Teilhabepolitik in der Landeshauptstadt Hannover. Ich freue mich sehr darüber, dass die Kooperation zwischen Verwaltung und externen Expert*innen in diesem Maße gefruchtet hat und vor allem darüber, dass so viele Menschen mit internationalen Biographien daran mitgewirkt haben“, so Oberbürgermeister Belit Onay.

Mit diesem Meilenstein ist die Arbeit der Autor*innen allerdings noch nicht beendet. Nachdem der Internationale Ausschuss das Strategiepapier verabschiedet hat, sollen Maßnahmen entwickelt werden, die zum sozialen Zusammenhalt, gleichberechtigter Teilhabe und Chancengerechtigkeit beitragen. Die Stoßrichtung sowie Schwerpunkte dafür gibt das neue Papier jetzt vor. Sylvia Bruns, Dezernentin für Soziales und Integration der Landeshauptstadt Hannover, gibt einen Ausblick auf die nächsten Schritte:

 „Mit dem Strategiepapier wurden hohe Maßstäbe gesetzt. Ich freue mich auf den weiteren Prozess mit den Expert*innengruppen zur Erarbeitung des Ziele- und Maßnahmen Katalogs, der jetzt starten wird. Bis Herbst soll ein Entwurf zur Entscheidung in der Lenkungsgruppe und bis Ende des Jahres ein beschlussfähiges Papier vorliegen. Ich bin sicher, es wird ein intensiver Dialogprozess, geprägt von vielen innovativen Ideen für ein Umdenken in der Migrations- und Teilhabepolitik Hannovers“.

 

 

„Wir sind Hannover – Zusammenleben in der Stadt“ ist die Weiterentwicklung des Lokalen Integrationsplans (LIP) von 2008. Der Rat der Stadt hatte die Aktualisierung 2019 in Auftrag gegeben. Grundlegende Neuerung im aktuellen Prozess ist beispielsweise der geänderte Adressat*innenkreis – der jetzt die gesamte Stadtgesellschaft ist. Migration wird als Normalität einer Einwanderungsstadt verstanden, deswegen wurde u.a. auch das Thema Antidiskriminierung als Querschnittsthema festgelegt.  

Das komplette Strategiepapier „Wir sind Hannover – Zusammenleben in der Stadt. Strategien für Migration und Teilhabe“ ist im Online Sitzungsmanagement (SIM) der Landeshauptstadt Hannover einsehbar: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/0108-2021

*Expert*innengruppen: AG Jugend, Bildung, Soziales, Demokratie, Stadtleben und Kultur, Wirtschaft, Stadtverwaltung und interkulturelle Öffnung.

 

Nächste Veranstaltung:

 

Onlineveranstaltung organisiert durch die LIP-Jugend am 29.01.2021

Teilnehmende LIP-Jugendgruppe diskutieren mit dem Oberbürgermeister rund um das Thema Migration und Teilhabe.

Einstieg: 18:00 – 18:15 Uhr, Titel: Fragen an den Oberbürgermeister

Link: instagram.com/lip_jugend/?hl=de (hierfür ist ein Account auf Instagram nötig)

Über den Instagram Account unter: lip_jugend

Diejenigen, die nicht über ein Instagram Konto verfügen, können sich schon um 18 Uhr bei Zoom einwählen und von dort das Gespräch auf Instagram verfolgen.

Fortführung als Zoomkonferenz von 18:20-18:40 Uhr,

Teilnehmende: Oberbürgermeister Belit Onay, Migrationsforscher Dr. Cihan Sinanoglu und Tchadarou Abdoul (LIP-Jugendgruppe).

Titel: Jugendbeteiligung in der Migrations-und Teilhabepolitik

Link: us02web.zoom.us/j/8949686482?pwd=aUI3WUV3WmxXbWkzaFgvL2o0SnZNZz09

Meeting-ID: 894 968 6482

Kenncode: lipjugend

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