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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 24.November 2020

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Noltemeyer-Brücke in Hannover-Bothfeld (C) Ulrich Stamm Noltemeyer-Brücke in Hannover-Bothfeld (C) Ulrich Stamm

HANNOVER

Ratssitzung am 26. November

25 Tagesordnungspunkte will der Rat in seiner 49. Sitzung am Donnerstag, 26. November, behandeln. Darunter sind zwei Anfragen.

Die Ratssitzung beginnt um 15 Uhr im Kuppelsaal des Hannover Congress Centrum.

 

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang in die Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Stadt Hannover sagt Nein zu Gewalt an Frauen

Für mehr öffentliche Aufmerksamkeit für ein bedeutendes Thema: Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hisst die Landeshauptstadt Hannover wie in jedem Jahr die Flaggen der Organisation TERRE DE FEMMES, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Zudem wird in diesem Jahr erstmals das Neue Rathaus im Rahmen des Orange Day illuminiert. Oberbürgermeister Belit Onay übernimmt für die Aktion die Schirmherrschaft.

„Seit vielen Jahren engagiert sich die Landeshauptstadt Hannover bei diesem wichtigen Thema. Häufig steht dabei häusliche Gewalt im Fokus und gerade in dieser schwierigen Zeit des Lockdowns während der Corona-Pandemie sind betroffene Frauen besonders gefährdet. Kommunen haben immer auch eine Vorbildfunktion – dieser Verantwortung wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerecht werden. Die Schirmherrschaft für den Orange Day habe ich daher gerne übernommen und sage im Namen der Landeshauptstadt Hannover ganz klar und deutlich Nein zu Gewalt an Frauen“, verdeutlicht Oberbürgermeister Belit Onay seine klare Haltung.

In Solidarität mit Betroffenen und um Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu schaffen, wird Hannover am Aktionstag in oranges Licht getaucht. 16 markante Gebäude in der Landeshauptstadt werden angestrahlt und teilweise von einem ebenfalls orange beleuchteten Autokonvoi passiert – darunter auch das Neue Rathaus. Dieser Orange Way und die Illuminationen werden von den hannoverschen Soroptimist International Clubs organisiert. Zusätzlich dazu werden initiiert vom Referat für Frauen und Gleichstellung, vom 23. bis zum 29. November vor dem Neuen Rathaus Flaggen der Organisation TERRE DE FEMMES mit dem Slogan „frei leben – ohne Gewalt“ gehisst. Am Steintor machen in Kooperation mit Violetta e.V., der Fachberatungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und jungen Frauen, die Fahnen der Initiative „Kein Raum für Missbrauch“ auf unterschiedlichste Formen von Gewalt gegenüber Mädchen und Frauen aufmerksam.

„Gerade in der aktuellen Situation der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen, ist es besonders wichtig häusliche Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem im Blick zu haben. Es geht nicht nur um die Unterstützung und die Information von Betroffenen, sondern auch um die Sensibilisierung aller. Nur so kann eine Gesellschaft erfolgreich Gewalt an Mädchen und Frauen entgegentreten“, erläuterte Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Hannover.

 

Kostümverleih Fundus zieht aus dem Haus der Jugend zum Theaterpädagogischen Zentrum

Nach fast 60 Jahren im Haus der Jugend bekommt der Kostümverleih Fundus ein neues Zuhause: Ab dem 3. Dezember ist er als „Fundus im TPZ“, An der Christuskirche 18, 30167 Hannover, zu finden.

Das neu gegründete Theaterpädagogische Zentrum für Hannover und Umgebung e.V. (TPZ) wird den Fundus von der Stadt übernehmen und die Kostüme in gemeinnütziger Trägerschaft weiterhin zu günstigen Preisen verleihen. Der Umzug und die Neueröffnung werden mit Unterstützung der Bürgerstiftung Hannover und des Landesverbands Theaterpädagogik Niedersachsen e.V. realisiert. „Ich freue mich, dass eine so gute Lösung für den Kostümfundus gefunden wurde. Von meiner Seite einen herzlichen Dank an alle Beteiligten und ganz besonders an die Bürgerstiftung“, begrüßt Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski den Umzug.

Im Fundus finden sich Kostüme unterschiedlicher Epochen für Erwachsene und Kinder, die oft und gern von Vereinen, Schulen, Kitas, Kirchen und Privatpersonen aus Hannover und Umgebung entliehen werden. „Wir hatten den Kostümverleih gern unter unserem Dach, freuen uns aber auch sehr, dass wir mit dem Theaterpädagogischen Zentrum für Hannover und Umgebung e.V. eine optimale Anbindung gefunden haben“, betont Heike Woike, Leiterin des Hauses der Jugend, bei einem Ortstermin in den neuen Räumlichkeiten. Der Wechsel des Kostümfundus unter das Dach des TPZ wurde maßgeblich durch die Mitarbeiterinnen des Fundus initiiert. „Sie arbeiten seit vielen Jahren dort und ebenso wie der Stadt ist es ihnen wichtig, dass die Kostüme weiterhin in einem öffentlichen Verleih in Hannover zur Verfügung stehen. Die Mitarbeiterinnen kennen die Kostüme sehr gut, sie haben viele von ihnen selbst repariert und gestaltet. Dadurch ist die nahtlose Weiterführung des Fundus gewährleistet“, so Inge Schäkel, erste Vorsitzende des TPZ.

Das TPZ wurde am 7. September 2020 gegründet und versteht sich als Netzwerk von und für Theaterpädagog*innen. Mit dem TPZ wird ein Ort geschaffen, an dem innovative theaterpädagogische Ideen entwickelt und realisiert werden können und wo Theater für alle Bevölkerungsgruppen und -schichten angeboten werden kann. Die Bereitstellung von Infrastruktur sowie Kostümen ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit.

Der „Fundus im TPZ“ ist unter der Telefonnummer 0159/0670 8496 zu erreichen und immer donnerstags von 13 bis 18.30 Uhr geöffnet.

 

Kulturausschuss tagt am 27. November öffentlich

Am kommenden Freitag (27. November) findet um 14 Uhr eine öffentliche Sitzung des Kulturausschusses im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, statt. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besu-cher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

 

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