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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 29.September 2022

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Zur Eröffnung der India Days 2022 in Hannover trug sich der Indische Botschafter S.E. Harish Parvathaneni ins Goldene Buch der Stadt Hannover ein © Ulrich Stamm Zur Eröffnung der India Days 2022 in Hannover trug sich der Indische Botschafter S.E. Harish Parvathaneni ins Goldene Buch der Stadt Hannover ein © Ulrich Stamm

HANNOVER.

 

Bürgeramt Aegi am 1.Oktober geschlossen

Das Bürgeramt Aegi am Aegidientorplatz 1 bleibt am Sonnabend, den 1.Oktober geschlossen.

 

Nach umfassender Prüfung: Stadt strebt für IGS Linden Modernisierung statt Neubau an

Ein Neubau der IGS Linden hat sich aus Sicht der Stadt nach umfassender Prüfung als nicht realisierbar erwiesen. Alternativ wird eine Modernisierung der Schule im Anschluss an ein Beteiligungsverfahren angestrebt.

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat mit der Verabschiedung des Haushaltes 2021/2022 die Verwaltung mit dem Neubau der IGS Linden am jetzigen Standort beauftragt und parallel die Prüfung in räumlicher Nähe liegender alternativer Standorte verfügt. Die detaillierten Prüfungen sämtlicher infrage kommender Grundstücke und Alternativen sind abgeschlossen.

Ein Neubau ist aus Sicht der Stadtverwaltung weder am jetzigen Standort noch auf einer der geprüften alternativen Flächen realisierbar.

Auf dem Bestandsgrundstück scheitert ein Neubau demnach am fehlenden Platz und daran, dass kein passendes Ausweichgrundstück für den Zeitraum von Abriss und Neubau der sechszügigen IGS zur Verfügung stehe. Der finanzielle Aufwand für einen provisorischen Neubau in der erforderlichen Größenordnung stünde zudem in keinem vertretbaren Verhältnis zur Haushaltslage.

Für einen Neubau auf einer alternativen Fläche in räumlicher Nähe zum jetzigen Standort stehe keine geeignete Fläche zur Verfügung. Keines der nur mit Blick auf die Flächenmaße in Frage kommenden Grundstücke sei frei verfügbar. Dort geplante Projekte wie der Neubau des Fössebades und die Erweiterung um eine Freibadfläche wären nicht beziehungsweise erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung und deutlichen Einschränkungen möglich. Gleiches beträfe auch die Schaffung von Wohnraum auf dem Gelände der Wasserstadt Limmer.

 

IGS soll modernen Standard erreichen

Der Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der IGS Linden steht aus Sicht der Verwaltung nicht infrage. Vor jeder weiteren Planung steht jedoch eine umfassende Analyse des Gebäudebestandes. Ziel ist eine IGS, die einen modernen Standard erreicht und dem Wunsch der Schule nach einem adäquaten Lernumfeld entspricht. Was darunter konkret zu verstehen ist, soll im Rahmen eines Beteiligungsprozesses gemeinsam mit der Schulgemeinschaft und der Politik erarbeitet werden.

Vor diesem Hintergrund sind seriöse Aussagen zu einem Zeitplan oder zum Kostenrahmen noch nicht möglich. Die bereits in 2019 begonnene Sanierung mit einem Investitionsvolumen von gut 23 Millionen Euro wird fortgesetzt.

Zum Verfahren der Standortprüfung

Die Verwaltung ist im ablaufenden Doppelhaushaltsjahr in eine vertiefte Prüfung der verschiedenen Standortoptionen eingestiegen und hat alle infrage kommenden Optionen unter anderem im Hinblick auf Verfügbarkeit und Erschließung der Flächen, Eigentumsverhältnisse, Planungsrecht, städtebauliche Einbindung, Zeitabläufe, finanzielle Bedarfe und Auswirkungen auf derzeitige oder sonstige geplante Nutzungen auf den Flächen geprüft.

Konkret wurden dabei auch die Auswirkungen auf andere, für den Stadtbezirk wichtige Vorhaben wie den Neubau des Hallen- und Freibades Fössebad oder die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum in der Wasserstadt Limmer bewertet.

Das Ergebnis und die sich daraus ergebenen Optionen wurden zunächst dem Schulvorstand der IGS Linden, dem Interkreis des Stadtbezirksrats Linden und den Antragsteller*innen des Haushaltsbegleitantrages vorgestellt und erläutert.

 

Wegesanierung am Maschsee verzögert sich

Die derzeit laufende Erneuerung der Gehwege am Süd- und Westufer des Maschsees wird voraussichtlich bis November dauern. Ursprünglich war eine Fertigstellung bis Ende September geplant. Grund der Verzögerung ist, dass für die Begrenzung des Weges auf die ursprüngliche Breite die historischen Sandsteinkanten freigelegt, herausgenommen und neu eingesetzt werden müssen. Der Aufwand ist größer als zu Beginn der Arbeiten zu erkennen war. Fußgänger*innen können in Höhe der jeweils gesperrten Passagen einen entsprechend markierten Teil des Radwegs benutzen.

 

Interkulturelle Schulassistent*innen“ helfen ukrainischen Schüler*innen

Start nach den Herbstferien in Hannovers Schulen

Ukrainische Schüler*innen im Schulalltag zu unterstützen, das ist das Ziel einer neuen Maßnahme der Landeshauptstadt Hannover, die nach den Herbstferien in einigen Schulen der Stadt startet. Dazu wurden siebzehn ukrainisch beziehungsweise russischsprachige Schulassistent*innen ausgebildet. Sie unterstützen Schüler*innen und Eltern in ihrer Muttersprache im Schulalltag und sind auf die gebotene Sensibilität im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten vorbereitet worden.

Nach dreitägiger Schulung, in der sowohl Informationen zum niedersächsischen Schulsystem vermittelt wurden, als auch der Umgang mit kultureller Vielfalt und Hilfen zur Unterstützung der Eltern, erhielten die neuen „Schulassistent*innen“ ein Zertifikat, dass Hannovers Sozialdezernentin Sylvia Bruns und Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Familie, Jugend und Bildung der Landeshauptstadt Hannover heute, 28. September, gemeinsam verliehen haben.  Mit dem Zertifikat können sie sich an den Schulen bewerben, die im Vorfeld den Bedarf angemeldet haben. Zur Abdeckung möglichst vieler Schulen mit ukrainisch sprachigen Schüler*innen werden die Schulassistent*innen im Rahmen eines Poolmodells eingesetzt, das zielgerichtet und stadtteilorientiert passende Schulstandorte verknüpfen wird. Die Einsätze starten planmäßig nach den Herbstferien.

„Echte Teilhabe kann nur funktionieren, wenn die Menschen, in diesem Fall die Kinder Integrationsangebote erhalten, die es Ihnen ermöglichen vollumfänglich am Alltagsleben hier in Hannover teilzunehmen -  die Maßnahme ist absolut notwendig und kommt genau zur richtigen Zeit“, so Sylvia Bruns, Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover.

„Die interkulturellen Schulassistent*innen werden eine große Unterstützung für die Schüler*innen aus der Ukraine sein und ihnen den Einstieg in das deutsche Bildungssystem maßgeblich erleichtern. Der Bedarf genau an diesen praxisorientierten Angeboten ist immens groß“, sagte Rzyski aus diesem Anlass.

Das neue Angebot ist eine Maßnahme des neu aufgelegten lokalen Migrations- und Teilhabeplans „WIR 2.0“.  Die Idee der interkulturellen Schulassistenz fußt auf dem früheren Programm der interkulturellen Bildungslots*innen, die basierend auf dem vormaligen Lokalen Integrationsplan geschult und an Grundschulen für die Elternarbeit eingesetzt wurden. 2015 wurde dieses Konzept modifiziert, um geflüchtete Schüler*innen aus Syrien an ausgewählten Schulen zu unterstützen. 

Das Programm wurde 2021 von der Expert*innengruppen „Bildung“ des WIR 2.0 Prozesses erneut nachdrücklich empfohlen und aus Anlass des Krieges in der Ukraine zur Unterstützung der Menschen kurzfristig gestartet. Aufgrund der Kürze der Qualifizierung sind weiterführende Schulungsbausteine und regelmäßige Treffen parallel zum Einsatz der Schulassistent*innen für die Programmlaufzeit geplant.

 

India Days in Hannover

 

Anlässlich des 75. Jahrestages der Unabhängigkeit Indiens führt die Landeshauptstadt Hannover zusammen mit dem indischen Verein Hannover e.V. und weiteren Kooperationspartner*innen im Zeitraum vom 29. September bis 15. Oktober 2022 die „India Days“ durch. Die vielfältigen Veranstaltungen sollen einen Einblick in das Land und die indische Kultur, sowie die Verbindungen zwischen Indien und Hannover geben.

Die Eröffnung fand im Rahmen des offiziellen Antrittsbesuchs des Botschafters der Republik Indien, S.E. Harish Parvathaneni mit einem Eintrag ins Goldene Buch am Mittwoch, dem 28. September in der Ratsstube im Neuen Rathaus statt.


India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

India Days in Hannover © Ulrich Stamm

ndia Days in Hannover © Ulrich Stamm

ndia Days in Hannover © Ulrich Stamm

ndia Days in Hannover © Ulrich Stamm

ndia Days in Hannover © Ulrich Stamm

ndia Days in Hannover © Ulrich Stamm

ndia Days in Hannover © Ulrich Stamm

 

Im Anschluss gab es ab eine Feierstunde im Hodlersaal.

Oberbürgermeister Belit Onay und der Botschafter, S.E. Harish Parvathaneni sprachen jeweils ein Grußwort. Dazu gab es ein Rahmenprogramm mit Tanz- und einer Filmvorführung. Im Anschluss lud der Oberbürgermeister noch zu Gesprächen bei indischen Spezialitäten in den Mosaiksaal ein. 

 

 

 

 

 

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