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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 5.März 2021

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Seit dem 4.März 2021werden in Hannover die Einsatzkräfte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen priorisiert mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen das Sars-CoV2-Virus geimpft-Die Leiterin des Polizeimedizinischen Dienstes Dr. Jutta Schinz zeigt eine Impfampulle © Ulrich Stamm Seit dem 4.März 2021werden in Hannover die Einsatzkräfte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen priorisiert mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen das Sars-CoV2-Virus geimpft-Die Leiterin des Polizeimedizinischen Dienstes Dr. Jutta Schinz zeigt eine Impfampulle © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Kostenfreie Geodaten auf opengeodata-hannover.de aktualisiert

Unter dem Link opengeodata-hannover.de stehen Nutzer*innen aktualisierte Geodatensätze zum Download zur Verfügung. Unter anderem wurden das digitale 3D-Stadtmodell, das digitale Geländemodell und viele weitere Datensätzen aktualisiert und bilden die Stadt dreidimensional ab.

An einer Erweiterung der Datensätze wird laufend gearbeitet. Unter anderem sollen in 2021 historische Luftbilder und Stadtkarten ergänzt werden. Darüber hinaus soll auch eine technische Bereitstellung über standardisierte Kartendienste ermöglicht werden.

Seit Januar 2017 stellt die Landeshauptstadt Hannover online zahlreiche Geodaten kostenfrei und zur freien Nutzung bereit. Sie werden jährlich aktualisiert. Diese und weitere Geodaten können auf den Websites hannover-gis.de und hannover-3D.de abgerufen und betrachtet werden.

 

Sportausschuss tagt öffentlich

Am Montag, dem 8. März findet um 16 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, eine öffentliche Sitzung des Sportausschusses statt. Die vollständige Tagesordnung findet sich im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Stadt kontrolliert Landschaftsschutzgebiete in Herrenhausen und Stöcken

Die Landeshauptstadt Hannover achtet verstärkt auf die Einhaltung des Betretungsverbots der „Großen Koppel“ in Herrenhausen. Das rund 14 Hektar große Areal, das im Süden durch die Wehranlage, im Westen und Norden durch die Leine und im Osten durch einen Weg entlang des Ernst-August-Kanals begrenzt wird, liegt im Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Leine“ und unterliegt als FFH-Gebiet (FFH = Fauna-Flora-Habitat) einem besonderen Schutz. In den vergangenen fünf Jahren häuften sich Beschädigungen der Zäune und Tore und wurde das Gebiet häufig widerrechtlich betreten und sogar als Ort privater Partys oder ähnlicher Zusammenkünfte genutzt. Die Stadtverwaltung hat einen Sicherheitsdienst beauftragt, der ab morgigen Freitag (5. März) bis auf Weiteres dieses Gebiet regelmäßig kontrolliert und Flyer verteilt, die für die Einhaltung der Regeln werben. Die eingesetzten Kräfte behalten zudem die Leineaue in Stöcken im Blick, die ebenfalls zum Landschaftsschutzgebiet gehört.

Die Grünlandfläche, die durch Reihen alter Bäume gegliedert wird, war ab dem 18. Jahrhundert Teil des königlichen Marstalls und diente dem dort angesiedelten Gestüt als Pferdekoppel. Auf der Fläche sind noch Sandsteinreste alter Brunnen und Futtertröge vorhanden. Die Baumreihen bestehen aus naturdenkmalwürdigen „Veteranen“ von Eichen, Buchen, Hainbuchen, Linden und Kastanien. Viele dieser Bäume haben ihren Zenit überschritten, weisen geringe Restwandstärken der Stämme auf und enthalten Höhlen und viel Totholz. Dadurch haben sie eine hohe Bedeutung für den Arten- und Naturschutz. Die sogenannte Verkehrssicherheit ist allerdings nicht gewährleistet. Das Grünland ist zur Heugewinnung an einen Landwirt verpachtet, der bei der Bewirtschaftung auf die von den Bäumen ausgehenden Gefahren Rücksicht nehmen muss.

Seit Ende 2015 sind vermehrt missbräuchliche Nutzungen und Zerstörungen im Bereich der Großen Koppel zu beobachten. Die Stadtverwaltung versucht seitdem mit unterschiedlichen Maßnahmen, die Fläche als Lebens- und Rückzugsraum wildlebender Tiere und als bewirtschaftbares Grünland im Sinne von „Pflege durch Nutzung“ zu erhalten. Interessierte und besorgte Bürger*innen weisen regelmäßig auf die Zerstörungen hin. Die Stadt will nun die Bemühungen um Aufklärung zur Bedeutung dieses schützenswerten Landschaftsraumes verstärken.

 

Rohbau für Kita Hohe Straße steht

„Halbzeit“ in Linden-Mitte: Der Rohbau für die Kindertagesstätte (Kita) mit fünf Gruppen in der Hohen Straße steht. Baustart war im vergangenen Juni. Voraussichtlich kommenden Januar soll das Gebäude fertiggestellt werden. Danach wird das Altgebäude abgerissen und werden die Außenanlagen hergerichtet. Insgesamt umfasst das Projekt ein Volumen von rund 5,63 Millionen Euro.

Die Einrichtung soll in städtischer Trägerschaft betrieben werden. Das Gebäude wurde in Eigenleistung von Architekten des Fachbereichs Gebäudemanagement geplant und wird von ihnen baulich betreut. Die Maßnahme wird mit Landes- und Regionsmitteln sowie durch ProKlima gefördert. Ein ursprünglich geplantes Richtfest fällt wegen der Corona-Pandemie aus.

Der zweigeschossige Neubau, der als Passivhaus errichtet wird, orientiert sich auf dem Grundstück entlang der Hohen Straße und nimmt städtebaulich die Gebäudeflucht der westlich angrenzenden Bebauung auf. In Teilen staffelt sich der Baukörper von der Straßenflucht zurück und bildet mit einer

straßenbegleitenden Einfriedung einen zur Straße orientierten Eingangshof aus. Mit einer überwiegend aus ziegelrotem Verblendmauerwerk bestehenden Fassade nimmt der Baukörper im Sinne einer Ensemblewirkung in Oberfläche und Farbigkeit Bezug auf die unmittelbar angrenzenden Bauten der Helene-Lange-Schule.

Sämtliche Gruppenräume orientieren sich zum nördlich gelegenen Garten. Die drei Gruppenräume für Krippenkinder (U3) werden im Erdgeschoss untergebracht. Daneben sind in Eingangsnähe die Büroflächen sowie nach Westen der Küchentrakt angeordnet. Die Gruppenräume für Kinder im Kindergartenalter (Ü3) inklusive integrative Gruppe befinden sich künftig im Obergeschoss. Des Weiteren wird das Obergeschoss mit einem Multifunktionsraum, einem Mehrzweckraum sowie Sozial- und Arbeitsräumen der Mitarbeiter*innen ergänzt. Zur Ganztagsbetreuung sorgen auf beiden Ebenen die Aufweitungen in den Fluren für natürlich belichtete Essbereiche. In den fünf Gruppen können insgesamt 88 Kinder betreut werden.

Ein Personenaufzug verbindet das Erdgeschoss mit dem Obergeschoss barrierefrei. Auf dem nach Süden orientierten Pultdach wird eine Photovoltaik-Anlage die Stromversorgung ergänzen. Jeder Gruppenraum wird über eine Fußbodenheizung erwärmt. Alle Bereiche im Gebäude und an den Übergängen zum Außenbereich werden schwellenlos erschlossen.

Das barrierefreie Außengelände der Kita untergliedert sich in eine große Spielwiese und Sandspielflächen, räumlich getrennt in einen U3- und einen Ü3-Bereich mit altersgerechten Spielgeräten für Krippen- und Kindergartenkinder. Der gepflasterte Eingangshof dient auch als nach Süden orientierte Außenfläche. Bodenverbesserungsmaßnahmen werden durchgeführt sowie Ersatzpflanzungen für die im Zuge des Neubaus gefällten Bäume vorgenommen.

Um den Hol- und Bringverkehr an der Hohen Straße sicherzustellen, wird die Verkehrsfläche im Bereich der Kita bis hin zur Einmündung Posthornstraße durch eine sogenannte Mischverkehrsfläche ersetzt. Nach Fertigstellung des Neubaus wird das alte Gebäude abgerissen, an dessen Stelle sich zukünftig begrünte Freiflächen des Kitaaußengeländes befinden werden. Diese Arbeiten im Außenbereich sollen voraussichtlich im Mai 2022 abgeschlossen werden.

Die Rohbauarbeiten sind fertiggestellt, Zimmer- und Dachdeckerarbeiten haben begonnen. Fenster- und Türelemente werden ab Anfang März montiert. Danach beginnen die Ausbaugewerke und die technische Gebäudeausstattung.

 

Eckdaten des Baus auf einen Blick:

  • Bauherrin: Landeshauptstadt Hannover
  • Projektsteuerung + Planung + Bauleitung: Fachbereich Gebäudemanagement
  • Kita-Trägerin: Landeshauptstadt Hannover
  • Projektsteuerung Außenanlagen: Fachbereich Umwelt und Stadtgrün
  • Baubeginn: Juli 2020
  • Fertigstellung Gebäude: voraussichtlich Januar 2022
  • Fertigstellung inklusive Abriss Altgebäude und Gestaltung Außenanlagen: Mai 2022
  • Fläche: 1.150 Quadratmeter (Nettogrundfläche)
  • Kosten: rund 5,63 Millionen Euro

 

Drei Millionen Euro Zuschuss für den Neubau des Misburger Bades

Wie heute aus Kreisen des Bundetages zu erfahren war, wurde der Antrag der Landeshauptstadt Hannover auf Bezuschussung der Kosten für den Neubau des Misburger Bades bewilligt.

Nach einem Beschluss des Haushaltsausschusses beteiligt sich der Bund mit 3 Millionen Euro an den auf rund 26 Millionen Euro geschätzten Gesamtkosten.

Oberbürgermeister Belit Onay nahm die Nachricht erfreut zur Kenntnis: „Wir freuen uns sehr über diesen Beschluss, der insgesamt nicht nur eine finanzielle Erleichterung für den Stadthaushalt darstellt, sondern auch eine klare Anerkennung unserer Planungen für ein ÖPP-Projekt ist“, so Onay. Die zuständige Dezernentin für Kultur und Sport, Konstanze Beckedorf, ergänzte: „Der Neubau des Misburger Bades ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesamten Bäderkonzeptes. Das Bad hat zentrale Bedeutung über den Stadtteil hinaus und sichert die Qualität unseres Schwimmflächenangebotes. Die finanzielle Unterstützung des Bundes freut uns daher besonders“.

Baubeginn für das neue Misburger Bad soll im September 2021 sein, die Fertigstellung ist für November 2023 vorgesehen.

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