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MHH: Förderung für forschende Fachärztinnen und -ärzte

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(von links) die Koordinatoren des CORE100Pilot-Programms, Professorin Anette Melk und Professor Samir Sarikouch, mit dem MHH-Radiologen Dr. Till Frederik Kaireit am Magnetresonanztomographen (MRT). Dr. Kaireit wird aktuell im DFG-Clinician Scientist-Programm PRACTIS gefördert und gehört damit zu den potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für das neue Programm. © MHH/medJunge (von links) die Koordinatoren des CORE100Pilot-Programms, Professorin Anette Melk und Professor Samir Sarikouch, mit dem MHH-Radiologen Dr. Till Frederik Kaireit am Magnetresonanztomographen (MRT). Dr. Kaireit wird aktuell im DFG-Clinician Scientist-Programm PRACTIS gefördert und gehört damit zu den potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für das neue Programm.

Hannover (pm).

Um Patientinnen und Patienten anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse optimal versorgen zu können, müssen Ärztinnen und Ärzte nicht nur klinisch, sondern auch wissenschaftlich exzellent ausgebildet sein. Doch klinische Forschung und die täglichen Herausforderungen am Krankenbett miteinander zu vereinbaren, ist oft schwierig. Um dem entgegenzuwirken, gibt es an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nun das neue Programm „CORE100Pilot- Advanced Clinician Scientists“. Es verschafft fortgeschrittenen Ärztinnen und Ärzten mit Facharztstatus Zeiträume, während der sie forschen und lehren können – unterstützt durch ein strukturiertes wissenschaftliches Begleitprogramm und gezielter Karriereberatung mit dem Ziel der akademischen Unabhängigkeit. Thematisch liegt der Schwerpunkt auf Organregeneration und -ersatz mit den Schwerpunkten Transplantation, künstliche Organunterstützung und regenerative Medizin.

Das Programm startet im Frühjahr 2021, umfasst drei Jahre und wird vom Land im Rahmen des Niedersächsischen Vorab sowie von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung mit je 500.000 Euro unterstützt. Es ist bisher das einzige Programm an der MHH, das sich an forschende Ärztinnen und Ärzte nach Abschluss der Facharztausbildung richtet, und erweitert damit die MHH-Pipeline zur Karriereentwicklung unter dem Dach der Hannover Biomedical Research School in idealer Weise.

Hochqualifizierte Medizinerinnen und Mediziner können sich in dem Programm bis zu 50 Prozent von ihren klinischen Verpflichtungen für Forschung und Lehre freistellen lassen und erhalten zusätzliche Sachmittel. „In dem Programm werden Ärztinnen und Ärzte bei ihrer klinischen Forschung durch geeignete Strukturen und direkte Förderung unterstützt, um international anerkannte patientennahe Forschung im Bereich Organregeneration und -ersatz durchführen zu können“, sagt Professor Dr. Axel Haverich, Leiter der Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie, auf dessen Initiative das Programm entstanden ist. „Dieses Programm ist nach Etablierung verschiedener Clinician Scientist-Programme für jüngere Ärztinnen und Ärzte in Facharztausbildung eine ausgezeichnete Ergänzung unserer akademischen Nachwuchsförderung an der MHH“, sagt Professor Reinhold Schmidt, Dekan der Hannover Biomedical Research School (HBRS) an der MHH.

SERVICE:

Weitere Informationen erhalten Sie bei Professorin Dr. Dr. Anette Melk, Telefon (0511) 532 5597, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Professor Dr. Samir Sarikouch, Telefon (0511) 532 5567, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Projektvorschlägen und Publikationsliste richten Sie bitte bis 8. März 2021 an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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