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Open-Air-Event „ECOVILLAGE KRONSBERG STARTET“

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ecovillage: Hannoversche Planungsbüros gewinnen internationalen Wettbewerb für die Gestaltung eines sehr innovativen Wohnquartiers im Nord-Kronsberg und feiert diesen am 17. Oktober auf dem zukünftigen Gelände © Bernd Günther ecovillage: Hannoversche Planungsbüros gewinnen internationalen Wettbewerb für die Gestaltung eines sehr innovativen Wohnquartiers im Nord-Kronsberg und feiert diesen am 17. Oktober auf dem zukünftigen Gelände © Bernd Günther

HANNOVER (bg). Am Samstag (17.10.2020) wurde mit einem kleinen Open-Air-Fest im Beisein von 250 Gäste der Start des Großprojekts „Ecovillage Kronsberg“ auf dem zukünftigen Baugelände gefeiert.

Am nördlichen Kronsberg entsteht das europaweit einmalige Modellprojekt „ecovillage“. In den nächsten fünf Jahren soll dort ein „Tiny-Living-Quartier“ für rund 900 Menschen mit maximaler Planungsbeteiligung der zukünftigen Bewohner*innen gebaut werden. Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hatte im September beschlossen, das für diesen Zweck ausgewählte Grundstück an die ecovillage-Genossenschaft zu verkaufen.

Hans Mönninghoff (Aufsichtsratsvorsitzender) von der Genossenschaft ecovillage Hannover e.G. erklärte uns hierzu: „Auf den ungefähr 50.000 Quadratmetern Baufläche sollen in den nächsten 5 Jahren 500 Wohnungen mit hohem Umweltstandard entstehen. Hierzu werden ca. 100 Millionen Euro eingesetzt. Die Häuser werden zwei- bis vierstöckig in Modulbauweise errichtet und verteilt auf ca. 10-15 Wohnhöfe mit ausreichend Freiflächen und Gemeinschaftsgärten angeordnet. Alle Wohnungen sollen sich in einem bezahlbaren Bereich bewegen. 40% der Wohneinheiten sind preisgebunden für den Sozialbau eingeplant.“

Neben einigen Wortbeiträgen rundete ein kleines Unterhaltungsprogramm die Freiluftfeier ab. Für die Einhaltung der Hygieneregeln und des Mindestabstandes sorgten zwei als Clowns verkleidete Freiwillige. Die Gäste hatten sich alle Sitzgelegenheiten mitgebracht, damit die Auflagen bei der Durchführung eingehalten wurden. Für die Unterhaltung zwischendurch sorgte die Sängerin Ayda der Band Shanaya mit ihrem „Migranten-Pop“ und der Kabarettist Matthias Brodowy als „Vertreter für den gehobenen Blödsinn“. Die Einlagen erhielten vom Publikum vor der Bühne Applaus.

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