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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 16.Mai 2022

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Hannover-Mitte: Radfahrer (46) wird von Auto angefahren und schwer verletzt

 

Am Samstag, 14.05.2022, ist ein Radfahrer von einem 48-jährigen Autofahrer in Hannover-Mitte an der Einmündung Schiffgraben/ Ecke Warmbüchenkamp angefahren worden. Der Autofahrer nahm dem Radfahrer die Vorfahrt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer befuhr der 46-Jährige gegen 10:50 Uhr mit seinem Fahrrad die Straße "Schiffgraben" in Richtung Berliner Allee. Im Einmündungsbereich der Straße "Warmbüchenkamp" nahm ein von rechts kommender 48-jähriger Autofahrer ihm die Vorfahrt und fuhr ihn an.

Der Radfahrer wurde über die Motorhaube des Audi A3 zu Boden geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Für eine weitere medizinische Versorgung kam der Radfahrer mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet.

 

Tödlicher Verkehrsunfall in der Wedemark - Fahrer verstirbt am Unfallort

 

In der Nacht zu Sonntag, 15.05.2022, ist ein Fahrer mit seinem VW Caddy im Ortsteil Abbensen in der Wedemark von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer verstarb noch am Unfallort.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der Fahrer gegen 00:25 Uhr die Alte Zollstraße in Abbensen in Richtung Negenborn.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Fahrer mit seinem VW Caddy in einer. Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Der Fahrer erlag am Unfallort seinen Verletzungen. Die Identität des Fahrers steht bislang nicht fest. An dem Pkw waren kroatische Kennzeichen angebracht. Die Ermittlungen zur Identität dauern an. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 10.500 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst, unter der Rufnummer 0511 109-1888, zu melden.

 

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Kind (12) beschädigt Mülleimer und wirft ihn ins Gleis

 

In der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach Mitternacht, hörten die Beamten der Bundespolizei in Göttingen einen lauten Knall im Bahnhof. Als die Beamten auf dem Bahnsteig 9 ankamen, sahen sie einen 12-jährigen Jungen, der zunächst vor den Beamten flüchten wollte, nach kurzer Verfolgung aber eingeholt wurde.

Der Junge aus Hamburg erzählte, dass er seinen Zug nach Hamburg verpasst hatte und seine Eltern aber Bescheid wüssten. Zusätzlich erzählte er, dass er gegen einen Metallmülleimer in einer Sitzgruppe auf dem Bahnsteig getreten, diesen aus der Verankerung gerissen und ins Gleis geschmissen habe. Kurze Zeit später erfasste ein durchfahrender Güterzug den Mülleimer.

Der 12-jährige Junge hatte seine Tat sogar mit seinem Smartphone aufgenommen. Dieses wurde durch die Beamten sichergestellt. Zusätzlich hatte der Junge einen sogenannten Nothammer dabei. Von wo er diesen entwendet hat, wollte er allerdings nicht sagen. Die Bundespolizisten riefen die Eltern des Jungen an und informierten sie über den Aufenthaltsort und Taten des Sohnes. Die Eltern konnten den Jungen nicht abholen, so dass er durch die Beamten vorerst an das Jugendamt übergeben wurde. Gegen ihn werden nun Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Sachbeschädigung und Diebstahls eingeleitet. Ob der Güterzug bei dem Aufprall beschädigt wurde muss noch ermittelt werden.

 

Versammlungstag in Hannover geht friedlich zu Ende - Polizei zieht positives Resümee

 

Am 14.05.2022 fanden wieder mehrere Versammlungen in der Innenstadt Hannovers statt. Dabei blieb es durchweg störungsfrei. Insgesamt wurden drei Strafanzeigen gefertigt.

Die mit Abstand größte Versammlung stellte "Querdenken-511" dar. Unter dem Motto "Rücknahme der einrichtungsbezogenen Impfpflicht!!! Aufarbeitung der niedersächsischen Coronapolitik jetzt sofort!!!" versammelten sich in der Spitze etwa 2.550 Personen. Diese hielten ab 14:00 Uhr am Opernplatz erst eine Kundgebung ab und zogen dann weiter durch die City zum Trammplatz, wo die Versammlung gegen 19:00 Uhr nach einer Abschlusskundgebung endete.

Die "Bergpartei" hatte im Vorfeld mehrere stationäre Gegenversammlungen mit dem Thema "Antisemit:innen bekommen ja viel zu wenig Aufmerksamkeit" innerhalb des hannoverschen Cityrings angezeigt. Diese verliefen mit etwa 40 Teilnehmenden friedlich. Um 19:15 Uhr wurde die letzte Versammlung für beendet erklärt.

Weiterhin versammelten sich 40 Personen zu dem Thema: "Frieden für die Minderheit der Jesiden". Aufgerufen hatte die "Vereinigung der Eziden Volk". Von 13:00 bis 17:00 Uhr fand die Versammlung störungsfrei am Goseriedeplatz statt.

Insgesamt verlief der Versammlungstag sehr friedlich in Hannover. Einzig auf der Versammlung von "Querdenken-511" kam es zu mehreren Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. In zwei Fällen wurden Strafanzeigen gemäß §90a StGB gefertigt, da Versammlungsteilnehmende verunglimpfende Nationalflaggen bei sich trugen.

In einem Fall musste ein Redner auf der Versammlung in Begleitung der Polizei von der Bühne kommen, nachdem er den politischen Zustand in der Ukraine mit dem nationalsozialistischen Unrechtsregime Nazideutschlands verglich, dessen Ende forderte und damit den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine unterstützte.

Gegen ihn wurden eine Ordnungswidrigkeit wegen Verstoßens gegen die geltenden Beschränkungen der Versammlung und eine Straftat wegen Belohnung und Billigung von Straftaten eingeleitet.

 

Zeugenaufruf: 34-Jähriger gerät in Laatzen mit drei Personen in Streitigkeiten und wird durch einen Messerstich schwer verletzt

 

Am Samstagmorgen, 14.05.2022, ist ein 34-Jähriger in der Straßenbahn der Linie 2 in Richtung Rethen mit bislang drei unbekannten Personen in Streitigkeiten geraten und wurde im Anschluss mit einem Messer schwer verletzt. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Laatzen geriet der 34-Jährige gegen 05:30 Uhr in der Straßenbahn der Linie 2 in Richtung Rethen mit drei bislang unbekannten Männern in Streitgkeiten. Alle Personen stiegen an der Stadtbahnhaltestelle "Ginsterweg" aus. Im weiteren Verlauf zog einer von den drei unbekannten Männern ein Messer und stach auf den 34-Jährigen ein.

Der Täter und seine zwei Begleiter flüchteten zu Fuß in Richtung Pettenkoferstraße. Ein Zeuge alarmierte den Notruf der Polizei. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die geflüchteten Personen nicht angetroffen werden. Der 34-Jährige wurde durch den Messerstich schwer verletzt und kam für eine weitere medizinische Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Der Haupttäter kann wie folgt beschrieben werden: Er war etwa 1,70 Meter groß und trug eine gelbe Jacke. Die zwei Begleiter können nicht beschrieben werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter, beziehungsweise Mittätern, und zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Laatzen unter der Rufnummer 0511 109-4317, zu melden.

 

Auffälliger Porsche gestohlen - Polizei sucht Zeugen

 

In der Nacht von Donnerstag, 12.05.2022, auf Freitag, 13.05.2022, ist in der hannoverschen Südstadt ein Porsche entwendet worden. Die Polizei sucht Zeugen, die die Tat beobachtet oder das Fahrzeug gesehen haben. Am Freitagmorgen meldete der 54-jährige Eigentümer eines Porsche 911 Carrera der Polizei den Diebstahl seines Fahrzeugs. Sein über 50.000 Euro teures Auto hatte er am Anfang der Woche in der Torstraße abgestellt. Am Donnerstagabend hatte er es gegen 21:30 Uhr dort noch stehen sehen. Gegen 08:00 Uhr des Folgetages stellte er dann den Diebstahl fest.

Der entwendete Porsche ist schwarz lackiert und aus dem Jahr 1994. Das Fahrzeug hatte ein Kennzeichen aus Hannover.

Die Zentrale Ermittlungsgruppe "Kfz-Kriminalität" der Polizei Hannover ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Kfz-Diebstahls und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu möglichen Tätern machen können oder die das Fahrzeug gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

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