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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 17. September 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Limmer: 33-Jähriger versucht in Boot einzubrechen - Festnahme

Beamte der Polizeiinspektion West haben in der Nacht zu Montag (16.09.2019) einen 33 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, gegen 02:00 Uhr, am Stockardtweg versucht zu haben, in ein an einem Steg eines Motorbootclubs liegendes Boot einzubrechen. Gegen 02:00 Uhr informierte der 64 Jahre alte Bootsbesitzer die Polizei und teilte mit, dass er sich mit seiner gleichaltrigen Ehefrau in seinem Boot schlafen gelegt hatte, als beide durch Geräusche geweckt wurden. Unmittelbar danach öffnete ein ihm unbekannter Mann die Luke zum Bootsinnern. Der 64-Jährige sprühte daraufhin mit Tierabwehrspray nach dem mutmaßlichen Einbrecher, der daraufhin zu Fuß in Richtung einer nahegelegenen Schleuse flüchtete. Dort konnte der 33 Jahre alte Tatverdächtige von mittlerweile alarmierten Polizisten vorläufig festgenommen werden. Gegen den 33-Jährigen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt wegen des Verdachts des versuchten schweren Diebstahls. Ferner prüfen die Polizisten, ob der Festgenommene als Täter zu drei weiteren Einbrüchen in Boote (davon zwei Versuche) am selben Ort (alle aufgenommen am 15.09.2019) in Frage kommt. Der 33-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Sofortmaßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover mangels vorhandener Haftgründe wieder entlassen.

 

Zeugenaufruf: Männer rauben in Einfamilienhaus Tresor aus

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf einen Raub geben können, der sich am Donnerstag, 12.09.2019, gegen 20:00 Uhr in einem an die Leinestraße grenzenden Einfamilienhauses in Hemmingen ereignet hat. Dabei sind zwei Unbekannte in das Gebäude eingedrungen und haben einen Bewohner gewaltsam gezwungen, den Inhalt des Tresors herauszugeben. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatten zwei Männer an der Haustür geklingelt. Als die Tür geöffnet wurde, drangen die Täter gewaltsam ein, brachten einen 35 Jahre alten Bewohner zu Boden und bedrohten ihn mit einer Schusswaffe. In der Folge zwangen sie ihn, den Tresor zu öffnen und dessen Inhalt auszuhändigen. Danach verließen die Männer etwa gegen 21:00 Uhr das Haus. Möglichweise sind sie mit einem weißen Geländewagen in Richtung Ortsmitte Arnum gefahren. Einer der beiden Täter ist schätzungsweise 1,90 Meter groß, etwa 55 Jahre alt und schlank. Sein Haar ist blond. Zudem soll er einen hellen Bart getragen haben. Seine Bekleidung war dunkel. Sein Komplize ist schätzungsweise 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß und schlank. Auch er soll Mitte 50 sein und dunkelblondes Haar haben. Sein Gesicht wirkte eingefallen. Beide Männer sprachen Hochdeutsch. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter sich bereits Tage vor dem Raub in der Nähe des Ereignisortes aufgehalten haben. Zeugen, die Hinweise auf das Geschehen geben können, oder im Zeitraum vor und nach der Tat verdächtige Fahrzeuge oder Personen gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden

 

Zeugenaufruf: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall ist am Montag, 16.09.2019, ein 17-jähriger Motorradfahrer auf der Bundesstraße (B) 6 schwer verletzt worden. Infolge des Unfalls ist es ab 07:30 Uhr zu Behinderungen im Berufsverkehr gekommen. Die Polizei sucht Zeugen. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes war der Motorradfahrer mit seinem Leichtkraftrad KTM Duke auf der B 6 zwischen Dammkrug und Frielingen in Richtung Hannover unterwegs. Er beabsichtigte, einen vor ihm fahrenden Ford Fiesta zu überholen. Dabei touchierte er den Ford am Heck, stürzte auf die Seite und rutschte über den Überholfahrstreifen bis zur Mittelschutzplanke. Dort blieb der Jugendliche schwer verletzt liegen, während sein Zweirad auf den Hauptfahrstreifen zurückgeschleudert wurde. Mit einem Rettungswagen und unter Begleitung eines Notarztes wurde der Verletzte zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Der 75-jährige Fahrer des Ford erlitt keine Verletzungen. Während der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme war die B 6 voll gesperrt. Sie wurde gegen 09:30 Uhr wieder freigegeben. Infolge der Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 5000 Euro. Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511-109 1888 zu melden.

 

Ahlem: Verdacht eines Tötungsdeliktes - 32-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Ermittlungserfolg für die Mordkommission (Moko) "Dach". Polizeibeamte haben am Sonntagnachmittag (15.09.2019), gegen 15:00 Uhr, einen 32 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen. Er steht in dringendem Verdacht, eine 61-jährige Frau aus dem hannoverschen Stadtteil Ahlem getötet zu haben. Im Rahmen von Ermittlungen in einem Vermisstenfall hatten Kriminalbeamte am Nachmittag des 11.09.2019, gegen 15:30 Uhr, die Wohnung einer 61 Jahre alten Frau überprüft, die seit Ende August 2019 als vermisst galt. Im Zuge der Wohnungsüberprüfung ergaben sich für die Ermittler eindeutige Hinweise, dass sich in den Räumlichkeiten der Wohnung im Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses an der Mönckebergallee ein Leichnam befinden müsse. Bei einer Inaugenscheinnahme fanden die Beamten in einem Verschlag - nicht offen einsehbar - einen menschlichen Leichnam.Nachdem nach ersten rechtsmedizinischen Untersuchungen in der vergangenen Woche bereits klar war, dass es sich bei der aufgefundenen Person um eine Frau handelt, haben weitere Untersuchungen mittlerweile Gewissheit darüber gegeben, dass die Tote die 61 Jahre alte, vermisste Wohnungsinhaberin ist. Intensive Ermittlungen der bei der Kriminalpolizei eingerichteten Moko "Dach" brachten die Fahnder schließlich auf die Spur eines 32 Jahre alten, aus Marokko stammenden Tatverdächtigen. Nach konkreten Hinweisen, dass sich der Mann ins Ausland absetzen wolle, gelang es Zielfahndern der Polizeidirektion Hannover, den 32-Jährigen am Sonntagnachmittag zwischen Göttingen und Kassel zu lokalisieren und durch Kollegen der Polizei Hessen vorläufig festnehmen zu lassen. Er wurde heute in Hannover einem Richter vorgeführt, der gegen ihn wegen des dringenden Tatverdachtes des Mordes einen Untersuchungshaftbefehl verkündete. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

 

Müllcontainerbrand in Mittelfeld zieht Lagerschuppen und Auto in Mitleidenschaft

In der Nacht zu Montag (16.09.2019) ist ein Müllcontainer an der Ahornstraße in Brand geraten. Die Flammen habe ein angrenzendes Gebäude und einen geparkten Pkw in Mitleidenschaft gezogen. Nach ersten Erkenntnissen hatten mehrere Anwohner die Flammen bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Brand bereits auf einen angrenzenden Lagerschuppen und einen geparkten Citroen übergegriffen. Die Kriminalpolizei geht nach ihren heutigen Untersuchungen davon aus, dass der Brand durch Menschen verursacht wurde, hat aber keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Tat. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 20 000 Euro.

 

Vahrenwald: Technischer Defekt verursacht Brand in Geschäftgebäude

Am Sonntagabend (15.09.2019) ist es in einem Gewerbeobjekt an der Vahrenwalder Straße zu einem Feuer gekommen. Die Kripo geht von einem technischen Defekt an einem Akku als Ursache aus. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Passanten dichten Rauch aus dem Gebäude aufsteigen sehen und die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Die Kriminalpolizei geht nach ihrer heutigen Untersuchung davon aus, dass ein defekter Akku das Feuer verursacht hat und schätzt den entstandenen Schaden auf 10 000 Euro.

 

Bei Einreisekontrolle kurzzeitig verhaftet

Flughafen Hannover: Am 15.09.2019 wurde ein 40-jähriger Deutscher bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Tivat / Montenegro durch die Bundespolizei ermittelt und festgenommen. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten einen aktuellen Haftbefehl vom 05.09.2019 fest. Wegen vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 900,-EUR, ersatzweise -60- Tage Haft verurteilt, bezahlte der Betroffene die Geldstrafe nicht und missachtete im weiteren Verlauf auch die ergangene Ladung zum Antritt der fälligen Ersatzfreiheitsstrafe. Ein informierter Verwandter zahlte 1.050,50 EUR (inklusive Kosten) bei einer anderen Polizeidienststelle ein. Dadurch konnte der Betroffene nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Dienststelle entlassen werden.

 

Bei Grenzübertritt durch die Bundespolizei verhaftet

Flughafen Hannover:

Am 15.09.2019 erfolgte die Verhaftung eines 27-jährigen türkischen Fluggastes bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Istanbul/Sabiha Gökcen. Der Betroffene hatte nach Verurteilung wegen Computerbetrug in -9- Fällen die Geldstrafe in Höhe von 2.800,- EUR nicht gezahlt und sich im weiteren Verlauf der Strafvollstreckung entzogen. Die mitreisende Schwester des Betroffenen zahlte die ausstehende Summe und bewahrte somit ihren Bruder vor Antritt der sonst fälligen -40-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe. Die Flugreise konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sogar noch angetreten werden. Weiterhin bestehen weitere gerichtliche Forderungen über 880,00 EUR zur Einziehung/Verfall aus dem begangenem Computerbetrug sowie 131,00 EUR gerichtliche Kosten.

 

 

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