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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 2.Dezember 2021

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Sehnde: Technischer Defekt löste Brand in einem Wohnhaus aus Am Montag, 29.11.2021, ist ein Feuer in einem Zweifamilienhaus in Sehnde ausgebrochen. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Feuerausbruches nicht zu Hause. Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover bemerkten Nachbarn gegen 09:40 Uhr ein Feuer in dem Zweifamilienhaus an der Iltener Straße in Sehnde und alarmierten die Rettungskräfte. Schnell eruierten die Einsatzkräfte, dass sich keiner der drei Bewohner zu Hause befand. Die Löscharbeiten durch die Feuerwehrkräfte dauerten etwa eine dreiviertel Stunde an.

Durch den Brand wurde die untere Etage des Gebäudes stark beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Eine Nachbarin erlitt durch die starke Rauchentwicklung eine Kohlenmonoxidvergiftung und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Die Polizei beziffert den Gesamtschaden nach ersten Einschätzungen auf etwa 200 000 Euro. Der Brandausbruch konnte in einem Innenraum in der unteren Etage lokalisiert werden. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung vor. Mutmaßlich war ein technischer Defekt für den Brandausbruch ursächlich.

 

Groß-Buchholz: 86-Jährige nach Brand verstorben

Am Dienstag, 30.11.2021, hat ein Angehöriger den leblosen Körper einer 86-Jährigen in ihrer Wohnung entdeckt. Zuvor war es zu einem Feuer gekommen. Gegen 16:45 Uhr wurde der Feuerwehr Hannover und der Polizei Hannover der Brand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Zeitgleich begab sich ein 47-jähriger Angehöriger in die Wohnung und entdeckte die bewusstlose 86-Jährige.

Trotz der versuchten Rettung konnte ein Notarzt nur noch den Tod der Seniorin feststellen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Brandermittler fing die Kleidung der Frau Feuer und verletze sie tödlich. Die Ermittlungen zur Brand- und zur Todesursache dauern weiterhin an.

 

Zeugenaufruf - Giftköder auf Ricklinger Wiese ausgelegt

Am Dienstagnachmittag, 30.11.2021, hat eine Spaziergängerin in Ricklingen Giftköder entdeckt. Nachdem ihr Hund diesen gefressen hatte, alarmierte sie die Polizei. Nun werden Zeugen gesucht. Nach bisherigem Erkenntnisstand des Polizeikommissariats (PK) Ricklingen stieß die 42-jährige Hundebesitzerin bei einem Spaziergang mit ihrem Vierbeiner gegen 16:30 Uhr auf Giftköder. Im Bereich eines Stadtbades an der Straße "An der Bauerwiese" verstreute ein Unbekannter kleine braune Stäbchen, welche der Hund fraß. Das Tier wurde sofort ärztlich versorgt, zeigte zuletzt aber keine ernsten Beschwerden. Bei dem Gift handelt es sich vermutlich um Rattengift. Die Polizei suchte den Bereich nach weiteren Ködern ab und sammelte sie ein. Außerdem wurde die Wiese mit Absperrband markiert und ein Warnhinweis aufgehangen. Das PK Ricklingen bittet Hundehalterinnen und -halter aus dem Bereich, auf ihre Tiere zu achten. Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Ricklingen unter 0511 109-3015 zu melden.

 

Barsinghausen: 15-jähriger Radfahrer wird bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt - Zeugen gesucht

Am Montag, 29.11.2021, ist eine 34-Jährige in Barsinghausen mit ihrem Auto mit einem 15 Jahre alten Radfahrer kollidiert und hat diesen lebensgefährlich verletzt. Der Radfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Gegen 13:30 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei den Unfall im Stadtgebiet von Barsinghausen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 15-Jährige den kombinierten Geh- und Radweg der Wilhelm-Heß-Straße in Richtung Nenndorfer Straße und wechselte zwischen zwei geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn.

Dabei kollidierte er mit der Mercedes-Benz E-Klasse einer 34-Jährigen, die auf der Wilhelm-Heß-Straße in Richtung Poststraße unterwegs war. Durch den Zusammenprall wurde der 15-Jährige lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog ihn von der Unfallstelle in ein Krankenhaus. Der am Fahrrad und am Mercedes-Benz entstandene Schaden wird auf circa 4000 Euro beziffert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

Betriebe und öffentlicher Nahverkehr auf Einhaltung des Infektionsschutzes kontrolliert

Am Montag, 29.11.2021, haben mehrere Kontrollteams der drei Behörden Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe sowie Sporteinrichtungen kontrolliert. Die Leitung der gemeinsamen Kontrollaktion präsentiert die vorläufige Bilanz. Neben der weiterlaufenden Bestreifung der Weihnachtsmärkte in der Innenstadt Hannovers starteten die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und die Polizeidirektion Hannover am gestrigen Morgen, 29.11.2021, eine gemeinsame Kontrollaktion um die Einhaltung der Allgemeinverfügung der Region Hannover und der Niedersächsischen Corona-Verordnung zu überwachen.

Ziel waren dabei vornehmlich innerstädtische, öffentliche Betriebe wie z.B. Restaurants, Bars, Fitnessstudios und Friseurgeschäfte, aber auch der öffentliche Personennahverkehr. In über 180 Einrichtungen und Geschäfte überprüften die gemeinsamen Kontrollteams die nötigen Hygienekonzepte, die Einhaltung der 2G- und 3G-Regel, das Tragen der vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckung von Beschäftigten und Gästen und das Bereitstellen der Möglichkeit zur Kontaktnachverfolgung.

Circa einhundert Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz wurden festgestellt und Verfahren eingeleitet. Fast die Hälfte der Ordnungswidrigkeiten bezog sich auf Kundinnen und Kunden, die keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. In einer Gaststätte im Stadtteil Vahrenheide wies  ein 28-Jähriger mit einer mutmaßlich gefälschten Impfbescheinigung aus.

Ebenso zeigte ein 26-Jähriger in einem Friseurgeschäft in Ricklingen einen Impfausweis vor, bei dem es sich vermutlich um eine Fälschung handelt. Gegen beide wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.

Am Nachmittag waren die Kontrollteams dann mit Beschäftigten der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe unterwegs. Zwischen der Markthalle und dem Kröpcke verstießen über 35 Fahrgäste gegen die 3G-Regel. Auch dabei wurde bei einem 31 Jahre alten Mann ein mutmaßlich falsches Impfzertifikat festgestellt und ein Verfahren eingeleitet. Auch die Beteiligten der Verkehrsbetriebe zogen nach der Kontrolle eine positive Bilanz über das Ergebnis und die funktionierende Zusammenarbeit der Behörden. Die beteiligten Behörden äußern sich wie folgt zur gemeinsamen Kontrolle: "Wir machen uns permanent Gedanken, wie wir als Region Hannover umfangreiche und angemessene Schutzmaßnahmen treffen können und handeln schnell. All das macht in der Realität aber nur dann Sinn, wenn die Schutzmaßnahmen auch konsequent eingehalten werden. Wer sich nicht daran hält, trägt dazu bei, dass die aktuellen Entwicklungen der Fallzahlen weitergehen. Wir hoffen, dass wir durch unsere Kontrollen dazu beitragen können, dass die Regeln auch umgesetzt werden.

Jeder muss wissen: Wer sich nicht an die Regeln hält, gefährdet damit die Existenz gesamter Branchen. Jeder Regelverstoß muss hart bestraft werden", betont Regionspräsident Steffen Krach. "Beim Kampf gegen die Pandemie ist es jetzt ganz wichtig möglichst rasch die Impfquote zu erhöhen, aber auch, dass die bestehenden Regeln zu den Schutzmaßnahmen konsequent eingehalten werden. Selbstverständlich unterstützen wir die Polizei und die Region wo wir nur können, auch bei gemeinsamen Kontrollen, die zweifellos erforderlich sind. Wir arbeiten auf allen Ebenen gut zusammen und haben mit diesem "Joint Action Day" auch gemeinsam ein Zeichen gesetzt: Die Regeln müssen beachtet werden, Verstöße müssen geahndet werden. Es geht um die Gesundheit aller", verdeutlicht Oberbürgermeister Belit Onay. "Der Schutz der Bevölkerung ist ein elementarer Baustein der Polizeiarbeit. Seit Beginn der Pandemie fasst die Polizeidirektion Hannover auch den Infektionsschutz darunter und unterstützt die kommunalen Behörden bei der Umsetzung der gesetzlichen Maßnahmen. Das intensive Überprüfen der Hygienevorschriften und das geradlinige Verfolgen von Fehlverhalten trägt zur Wahrung der Sicherheit einer und eines jeden bei. Dass dies in der Praxis gelingt, hat die Kontrolle unter der Beteiligung von knapp zweihundert polizeilichen Einsatzkräften gezeigt.

Ich bedanke mich daher bei den Beteiligten aller Behörden", erläutert Einsatzführer der Polizeiinspektion Besondere Dienste Polizeirat Maik Zilien.

 

 

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