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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 7.Dezember 2021

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Polizei misst zwei Autofahrer mit über 160 Kilometern pro Stunde in 80er Zone - hohe Bußgelder und Fahrverbote winken

Am Freitag, 03.12.2021, hat die Polizei auf dem Westschnellweg in Fahrtrichtung Hannover mehrere Temposünder erwischt. Dabei stachen zwei Fahrzeuge, die mit über 160 Kilometer pro Stunde (km/h) statt der erlaubten 80 km/h unterwegs waren, heraus. Nun erwarten die Fahrer unter anderem Bußgelder in Höhe von 600 Euro und Fahrverbote.

Am Freitagabend zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr stellten Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD) Hannover ein mobiles Gerät zur Geschwindigkeitsüberwachung auf dem Westschnellweg in Höhe des Klärwerks in Fahrtrichtung Hannover auf. In der Kontrollzeit wurden so Fahrzeuge gemessen, die 99 km/h und schneller fuhren. Das dort durch Verkehrszeichen erlaubte Tempolimit lag bei 80 km/h.

In den sechs Stunden der Kontrolle durchfuhren über 2800 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Dabei wurden 207 Verkehrsteilnehmer gemessen, die zu schnell unterwegs waren. Das entspricht einem Anteil von etwa sieben Prozent.

Bei der Kontrolle stachen ein Renault und ein BMW besonders heraus. Der erste war mit 161 km/h und der zweite mit 167 km/h, also mehr als doppelter Geschwindigkeit, unterwegs. Die Folgen für die Autofahrer sind nun Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr. Diese ziehen jeweils Bußgelder in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und drei Monate Fahrverbot nach sich.

"Der Bremsweg bis zum Anhalten, zum Beispiel an einer unvorhersehbaren Unfallstelle oder an einem Stauende, wäre mit den 160 km/h viermal so lang gewesen, wie bei den Verkehrsteilnehmern, die sich an die 80 km/h hielten", so Polizeioberkommissar Christian Steeger vom ZVD.

 

48-jähriger Rollstuhlfahrer erliegt seinen Verletzungen

Am Freitag, 26.11.2021, hat ein 56 Jahre alter Lkw-Fahrer beim Einbiegen in die Anlieferungszone in der Rundestraße einen 48-jährigen Rollstuhlfahrer mit seinem Sattelschlepper erfasst. Dadurch erlitt der 48-Jährige schwere Verletzungen. Am Sonntag, 05.12.2021, erlag der Mann in einem Krankenhaus seinen Verletzungen.

 

Zeugenaufruf: 53-jähriger Taxifahrer entkommt zwei Räubern mit leichten Verletzungen

In der Nacht zu Montag, 06.12.2021, haben zwei Männer einen Taxifahrer mit einem Messer bedroht und ihm ins Gesicht geschlagen. Zuvor ließen sie sich von ihm zum Tatort in der Salzwedeler Straße in der hannoverschen Vahrenheide fahren. Die Polizei sucht nach den flüchtigen Tätern und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover riefen die beiden unbekannten Männer gegen Mitternacht ein Taxi zum Vahrenheider Markt und ließen sich ohne ein konkretes Ziel herumfahren. In der Salzwedeler Straße im Stadtteil Vahrenheide hielt der 53-jährige Taxifahrer auf Aufforderung an.

Ein Fahrgast stieg aus, trat an die Fahrertür des Daimler E200 und riss diese auf. Er bedrohte den Fahrer mit einem Messer und forderte ihn auf, sein Geld herauszugeben. Währenddessen stieg auch der zweite Fahrgast aus und gesellte sich zum Haupttäter. Geistesgegenwärtig gelang es dem 53-Jährigen mit seinem Taxi - trotz geöffneter Fahrertür - loszufahren. Während seiner Flucht rannten die Täter zunächst neben dem Auto her. Der Haupttäter schlug ihm mit der Faust währenddessen ins Gesicht. Der Taxifahrer entkam ihnen mit leichten Verletzungen. Die kurz danach gerufene Polizei fahndete mit mehreren Streifenwagen erfolglos nach den Tätern. Die Ermittler suchen daher nach Zeugenhinweisen zu dem versuchten räuberischen Angriff auf Kraftfahrer. Die mutmaßlichen Täter werden auf 30 Jahre geschätzt. Sie sollen etwa 1,85 Meter groß und von dünner beziehungsweise athletischer Statur sein. Beide haben schwarzes Haar, einen dunklen Teint, sowie dunkle Augen und sprachen Deutsch mit Akzent. Zur Tatzeit waren sie mit einem grünen Kapuzenparka und mit einer dunklen Jacke bekleidet und trugen jeweils eine Mund-Nasen-Bedeckung. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst des Zentralen Kriminaldienstes Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

 

Hannover-Mitte: 27-Jähriger sticht mit Messer auf zwei Männer ein

Am Sonntagmorgen, 05.12.2021, hat ein 27-Jähriger zwei Männer mit einem Messer verletzt. Vorausgegangen waren Streitigkeiten. Die Verletzten kamen in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover geriet der 27-jährige mutmaßliche Täter gegen 06:00 Uhr an der Reitwallstraße in Streitigkeiten mit drei anderen Männern im Alter von 20, 32 und 36 Jahren. Der Hintergrund der Streitigkeiten ist bislang unbekannt. Im weiteren Verlauf zog der 27-Jährige ein Messer und verletzte den 32-Jährigen im Halsbereich und den 36-Jährigen im Bauchbereich.

Der 20-Jährige blieb unverletzt. Durch die entstandene Situation sind weitere Zeugen auf die Situation aufmerksam geworden.

Eine Person machte eine Fußstreife der Polizei im Nahbereich auf die Situation aufmerksam, welche sofort weitere Einsatzkräfte hinzuzogen. Die Polizisten forderten den Tatverdächtigen auf, das Messer fallen zu lassen. Der Anweisung kam er jedoch nicht nach, sodass die Einsatzkräfte Reizgas einsetzten. In der Folge konnte der mutmaßliche Täter durch Zeugen zu Boden gebracht werden.

Die Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Täter anschließend fest. Die zwei verletzten Männer kamen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Der Tatverdächtige kam ins Polizeigewahrsam. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung. Die Vorführung bei einem Haftrichter wird für Montag, 06.12.2021, angestrebt. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

Bundesautobahn (BAB) 352: 57-Jähriger ohne Führerschein verunfallt

(BAB) 352: 57-Jähriger ohne Führerschein verunfallt © Polizei Hannover

 

Auf der BAB 352 ist ein 57-Jähriger aus Seelze von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen. Eine Streife der Autobahnpolizei fuhr hinter ihm, als er beschleunigte und anschließend verunfallte. Am Mittag des 05.12.2021 fuhr ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Garbsen gegen 12:00 Uhr auf der BAB 2 in Richtung Berlin. In Höhe der Ausfahrt "Hannover-Herrenhausen" nahm die Streife einen schwarzen VW Multivan wahr, dessen Hauptuntersuchung bereits im April dieses Jahres fällig gewesen wäre.

Die Beamtin und der Beamte im Streifenwagen wollten den VW kontrollieren, doch noch bevor sie Anhaltesignale geben konnten, gab der Fahrer des Multivan plötzlich übermäßig viel Gas und fuhr auf die BAB 352. Die Streife folgte ihm und kam nur mit hoher Geschwindigkeit und unter der Wahrnehmung von Sonderrechten hinterher.

Der Fahrer verließ die Autobahn an der Ausfahrt "Hannover-Engelbostel" und kam in der dortigen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Der VW überschlug sich und landete auf dem Dach. Der 57-jährige Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Beamtin und der Beamte fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und dass er bereits im Januar dieses Jahres ohne Führerschein am Steuer erwischt wurde. Die Polizei ermittelt nun aufgrund der übermäßig hohen Geschwindigkeit wegen des illegalen Kraftfahrzeugrennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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