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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 9.Mai 2022

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Bundesautobahn (BAB) 2: BMW kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlägt sich - eine Insassin verstirbt vor Ort und ein Kind wird lebensgefährlich verletzt

Am Sonntagmorgen, 08.05.2022, ist ein 26 Jahre alter Fahrer mit seinem Auto auf der BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen. Bei dem Unfall verstarb eine Person. Die weiteren Insassen wurden unter anderem lebensgefährlich, schwer und leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 26-jährige Fahrer gegen 05:55 Uhr mit seinem Pkw der Marke BMW 316 die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost verlor er aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über das Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

In der Folge überschlug sich der Pkw und blieb auf dem Dach liegen. Laut Zeugenaussagen sei der Pkw bereits wegen einer auffälligen Fahrweise, unter anderem wegen augenscheinlich zu hoher Geschwindigkeit und dichtes Auffahren, aufgefallen.

Eine 56 Jahre alte Mitfahrerin verstarb noch am Unfallort. Ein 8-jähriges Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Eine 37 Jahre alte weitere Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer und der gleichaltrige Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Für die medizinische Versorgung vor Ort landete ein Rettungshubschrauber. Die verletzten Personen wurden für eine weitere medizinische Versorgung in Krankenhäuser transportiert.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme war die BAB 2 zwischen Hämelerwald und Lehrte-Ost für etwa sechs Stunden vollgesperrt. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 6.000 Euro beziffert. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. 

 

Zeugenaufruf: Unbekannter Täter versucht einen Geldabholer einer Bäckerei in Hannover-Sahlkamp auszurauben

 

Am Samstagmorgen, 07.05.2022, hat ein bislang unbekannter Täter versucht einen Mitarbeiter einer Bäckerei-Filiale in Hannover-Sahlkamp auszurauben. Der Täter sprühte dem 44-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht. Letztendlich flüchtete der Täter ohne Diebesgut. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover lieferte der 44-Jährige gegen 06:10 Uhr Brötchen an einer Bäckereifiliale in der Elmstraße aus. Ebenfalls sollte er die Tageseinnahmen der Brotmeisterei mitnehmen.

Als der 44-Jährige zurück zum Lkw kam, wartete bereits eine unbekannte männliche Person auf ihn und sprühte unverzüglich Pfefferspray in das Gesicht des 44-Jährigen.

Der Bäckerei-Mitarbeiter konnte mitsamt Geldkassette zurück in die Bäckerei flüchten. Ein weiterer Mitarbeiter der Bäckerei verständigte unverzüglich den Notruf der Polizei. Der Täter flüchtete auf einem Fahrrad und fuhr in unbekannte Richtung davon. Eine eingeleitete Fahndung verlief negativ. Der 44-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Er war etwa 20 bis 25 Jahre alt, hatte kurze dunkle Haare und flüchtete auf einem Fahrrad. Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten Raubes eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, unter der Rufnummer 0511 109-5222, zu melden.

 

Wunstorf: Zwei Personen nach Unfall einmal schwer und einmal lebensgefährlich verletzt

Am Freitag, 06.05.2022, ist eine 54-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw in Wunstorf mit einem anderen Auto kollidiert. Der 88-Jährige Fahrer erlitt lebensgefährliche und seine 86-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 54-Jährige gegen 14:40 Uhr mit ihrem VW T-Roc die Straße Düendorfer Weg in Richtung Barnestraße. Beim Einfahren in die Barnestraße missachtet die 54-Jährige das dortige "Stopp-Schild". Hierbei fährt sie den bevorrechtigen Pkw der Marke Skodia Fabia vom 88-jährigen Fahrer an.

Durch den Aufprall wird der Pkw nach links von der Fahrbahn geschleudert. Der 88-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, seine 86-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Beide kamen mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Versorgung in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 14.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalls eingeleitet.

 

Zeugenaufruf: Drei Männer durch Messer in Hannover-Mitte verletzt

Am Sonntagfrüh, 08.05.2022, sind zwei Personengruppen in Hannover-Mitte miteinander in bislang unbekannte Streitigkeiten geraten. In der Folge erlitten drei Männer Schnittverletzungen durch ein Messer. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte gerieten gegen 03:30 Uhr zwei Gruppen in der Straße "Goseriede" vor einem Club in bislang unbekannte Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf warf jemand eine Flasche und es wurde gegenseitig aufeinander eingeschlagen.

Im Zuge der Auseinandersetzung zückte ein Täter ein Messer und fügte den Männern im Alter von 25, 27 und 35 Jahren Schnittverletzungen zu. Die Tätergruppierung, bestehend aus drei Männern und zwei Frauen, flüchtete fußläufig in unbekannte Richtung. Eine eingeleitete Fahndung der Polizei verlief negativ. Die leicht verletzten Männer kamen mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern und Täterinnen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Rufnummer 0511 109-2820, zu melden.

 

Zeugenaufruf: Mehrere Personen prügeln auf einen 18-Jährigen in Hannover-Bemerode ein und verletzen ihn mit einem Messer - Wer kann Hinweise zu den Tätern geben?

In der Nacht zu Samstag, 07.05.2022, haben bislang unbekannte Täter auf einen 18-Jährigen an der Stadtbahnhaltestelle "Kronsberg" eingeschlagen und anschließend mit einem Messer verletzt. Die Täter flüchteten und fuhren mit Autos davon. Die Polizei sucht Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover- Döhren saß der 18-Jährige gegen 00:10 Uhr in der Straßenbahn der Linie 6 in Fahrtrichtung "Nordhafen". An der Stadtbahnhaltestelle "Kronsberg" kamen mehrere Jugendliche, beziehungsweise Heranwachsende, in die Straßenbahn, beleidigten, bedrohten, schlugen und zergelten den 18-Jährigen aus der Bahn.

Die Täter ließen kurzfristig vom jungen Mann ab. Im weiteren Verlauf stach einer der Täter mit einem Messer auf den 18-Jährigen ein. Der junge Mann erlitt eine Stichverletzung an der Hand.

Im Anschluss flüchteten die Personen zu einem dunklen VW und einem weißen Mercedes und fuhren in unbekannte Richtung davon. Der 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Döhren unter der Rufnummer 0511 109-3617, zu melden.

 

Hannover-Mitte: Brüder leisten Widerstand gegenüber der Polizei und verletzen sich selbst - Einweisung in Psychiatrie

 

Am Samstagmorgen, 07.05.2022, sind zwei Brüder in der Goethestraße durch stark aggressives Verhalten aufgefallen. Nach Hinzuziehung der Polizei verletzten sie sich oberflächlich selbst und einer leistete Widerstand gegen die Einsatzkräfte. Die Männer kamen zunächst ins Polizeigewahrsam und anschließend in eine Psychiatrie, beziehungsweise in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung gegen 05:35 Uhr von Türstehern aus der Goethestraße angesprochen und auf zwei Männer aufmerksam gemacht, welche willkürlich Menschen provozierten. Die Kollegen stellten einen 29-jährigen aggressiven Mann fest.

Dieser kam dem Platzverweis nicht nach. In der Folge zog er sein Oberteil aus, zog ein Taschenmesser und fügte sich oberflächliche Schnitte zu. Auf Ansagen der Polizei reagierte der Mann nicht. Er leistete Widerstand, indem er die Arme wegschlug, den Polizeikräften ins Gesicht spuckte und beleidigte. In der Folge kam es zum Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei. Hierbei rannte der Mann zunächst weg, konnte jedoch eingeholt und festgenommen werden.

Zeitgleich fiel der 22-jährige Bruder ebenfalls durch aggressives Verhalten auf. Er zerbrach eine Glasflasche, verletzte sich damit oberflächlich selbst und forderte die Freilassung von seinem Bruder. Der 22-Jährige wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Beide Personen kamen zunächst in das Polizeigewahrsam. In der Folge versuchten sich die Personen weiterhin selbst zu verletzen, indem sie ihren Kopf gegen die Wand schlugen, was sofort durch die Einsatzkräfte unterbunden werden konnte. Des Weiteren äußerten beide fortwährend Suizidabsichten.

Ein Notarzt wurde mit hinzugezogen. Der 29-Jährige kam zunächst für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Bei ihm wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet, da nicht ausgeschlossen werden kann, ob er unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Das Ergebnis steht noch aus. Die Polizei hat Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. Der 22-Jährige wurde nach ärztlicher Begutachtung in eine Psychiatrie eingewiesen.

Der 29-Jährige verblieb in ärztlicher Behandlung im Krankenhaus .

 

Hannover-Vinnhorst: 36-Jähriger überfährt Verkehrsinsel und fährt gegen Hochbahnsteig

 

Am Samstagabend, 07.05.2022, ist ein 36-Jähriger mit seinem Pkw zunächst über eine Verkehrsinsel und anschließend frontal gegen einen Hochbahnsteig der Üstra an der Stadtbahnhaltestelle "Beneckeallee" gefahren. Der Fahrer und die Beifahrerin flüchteten zunächst. Sie konnten im Nahbereich von der Polizei angetroffen werden. Das Auto brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 36-Jährige gegen 23:30 Uhr mit seinem Dacia Duster die Beneckeallee in Richtung Schulenburger Landstraße. Beim Einbiegen nach links in die Schulenburger Landstraße überfuhr er einen Ampelmast auf einer Verkehrsinsel und fuhr weiter frontal in den Hochbahnsteig der Stadtbahnhaltestelle "Beneckeallee".

Der Fahrer und seine etwa knapp 40-Jährige Beifahrerin stiegen aus und flüchteten schnellen Schrittes nach rechts in die Schulenburger Landstraße. Zeugen alarmierten den Notruf der Polizei. Der Wagen war den Zeugen bereits in der Beneckeallee mit augenscheinlich zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei konnte das Pärchen im Nahbereich feststellen.

Auf die Beiden passte die Personenbeschreibung der Zeugen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest vom Mann ergab einen Wert von 1,8 Promille. Die Frau pustete einen Promillewert von 1,15 Promille. Eine Blutprobenentnahme von beiden Personen wurde angeordnet. Nach bisherigem Kenntnisstand hat das Pärchen gesagt, dass keiner gefahren ist. Während das Auto im Hochbahnsteig verkeilt war, fing der Pkw an zu brennen. Die Berufsfeuerwehr Hannover löschte den Brand. Der entstandene Schaden am Hochbahnsteig wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Der restliche Gesamtschaden am Pkw, der Fahrbahn und der Verkehrsinsel wird aktuell auf circa 20.000 Euro geschätzt. Die Kreuzung Beneckeallee/ Schulenburger Landstraße war aufgrund der Unfallaufnahme etwa drei Stunden gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Unfallflucht eingeleitet.

 

 

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