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LANGENHAGEN. Es wird nochmal eng und ungemütlich in Langenhagens Kernstadt. Die mittlerweile recht leidgeprüften Langenhagener Autofahrer/innen müssen sich in den nächsten Tagen nochmal auf ein nicht unerhebliches Verkehrschaos einstellen.

Wie die Stadt Langenhagen mitteilt, wird die Walsroder Straße ab Donnerstag, 5. Dezember, bis längstens Montag, 9. Dezember, zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Ehlersstraße gesperrt. Grund sind Asphaltierungsarbeiten. Ausgenommen von der Sperrung sind Busse des öffentlichen Linienverkehrs.

Für alle anderen Fahrzeuge wird eine Umleitung ausgeschildert. Sie führt weiträumig über die Konrad-Adenauer-Straße, die Theodor-Heuss-Straße und den Reuterdamm. Ebenfalls von der Sperrung betroffen ist der Einmündungsbereich Ehlersstraße. Dadurch wird die Ehlersstraße im östlichen Abschnitt zur Sackgasse. Autofahrer mit dem Ziel Walsroder Straße müssen über die Karl-Kellner-Straße entweder die Imhoffstraße oder die Rathenaustraße anfahren.

In der kommenden Woche sollen die Markierungsarbeiten durchgeführt werden.

Ziel ist es, die Walsroder Straße in diesem Abschnitt bis zum 20. Dezember wieder komplett frei zu geben.

Die Stadt Langenhagen baute in diesem Jahr in der Walsroder Straße den Abschnitt zwischen Langenforther Platz und Ehlersstraße aus. Die Fahrbahn wurde dabei in einigen Bereichen schmaler als bislang angelegt. Dadurch wurden Geh- und Radwege in Teilen verbreitert und auch neue Grünflächen angelegt.


Eng wurd es, wenn sich Busse und LKW´s in der engen Baustelle begegneten. © Carl-Marcus Müller

Die Asphaltierungsarbeiten zwischen Konrad-Adenauer-Str. und Ehlersstr. haben begonnen. © Carl-Marcus Müller

Die Asphaltierungsarbeiten zwischen Konrad-Adenauer-Str. und Ehlersstr. haben begonnen. © Carl-Marcus Müller

LANGENHAGEN. In diesem Jahr startet die CDU in Langenhagen mit einer Spendenaktion für den guten Zweck in die Vorweihnachtszeit.

Am Samstagvormittag, 07.12.2019, sammeln die Christdemokraten auf dem Marktplatz Spenden für die Langenhagener Tafel.

Jeder gespendete Cent kommt dabei dem ehrenamtlichen Engagement der Langenhagener Tafel zu Gute, die an fünf Tagen in der Woche Lebensmittel an insgesamt 12 Ausgabestellen an Bedürftige ausgibt.

Als Dank laden die Mitglieder des CDU Stadtverbands jeden Spender und jede Spenderin auf einen Punsch an ihren Marktstand ein. „Es ist ganz beachtlich, was die Ehrenamtlichen für die Langenhagener Tafel leisten. Mit unserer Spendenaktion möchten wir Danke sagen und die weitere Arbeit unterstützen.“, sagt CDU-Chefin Jessica Golatka.

Übergeben werden die Spenden am selben Tag um 12 Uhr auf dem Marktplatz an Frau Brüning und Frau Mühlbauer von der Langenhagener Tafel.

HANNOVER. Mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2019 in der Kategorie Lehre hat der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler gestern Abend Professor Dr. Lorenz Grigull von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ausgezeichnet. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde in dieser Kategorie erst zum zweiten Mal verliehen und ehrt Menschen, die sich mit großem Engagement der Lehre widmen.

Grigull arbeitet seit 2003 als Oberarzt in der MHH-Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, ist Lehrverantwortlicher für das Fach Kinderheilkunde an der Hochschule und Mitglied der Studienkommission der MHH. Im Jahr 2018 wurde er wegen seines großen Engagements in der Lehre außerplanmäßig zum Professor ernannt. An der MHH engagiert er sich vor allem für den Einsatz innovativer und digitaler Lehrformate im Medizinstudium. Im Jahr 2010 gehörte er zu den Pionieren des Lehrformates „Problemorientiertes Lernen“ an der Kinderklinik der MHH. Das Programm ermöglicht Studentinnen und Studenten, in Kleingruppen gemeinsam mit Dozentinnen und Dozenten komplexe Lehrinhalte anhand von realen Krankheitsfällen zu erarbeiten.

„Mein Ziel ist es, die Ausbildung der Studierenden zu modernisieren. Lernen darf auch Spaß machen, stumpfes Auswendig-Lernen von Wissen ist nicht nachhaltig. Ich bin dankbar, dass die MHH-Studienkommission immer aufgeschlossen für neue Ideen ist“, freut sich Professor Grigull über die Anerkennung. „Für die Zukunft wünsche ich mir bessere Bedingungen auch für Lehrende: Der Spagat zwischen Krankenversorgung und studentischer Lehre belastet viele Kolleginnen und Kollegen“, weiß er aus eigener Erfahrung.

Grigull nutzt in der Lehre vor allem „blended learning“-Formate, bei denen E-Learning-Module in Seminare eingebunden werden. Dabei werden Lehrinhalte digital aufbereitet und analog im Unterricht vertieft. Besonders ist hier die von ihm gemeinsam mit Ralf Schmidt (www.gamespired.com) entwickelte „Pedagotchi“-App zu nennen. Diese ermöglicht den Studierenden auf spielerische Weise, Diagnosen und Behandlungen an virtuellen Patientinnen und Patienten durchzuführen. Die App simuliert eine pädiatrische Notaufnahme und fördert die klinische Entscheidungskompetenz der Studierenden. Seit 2018 wird diese Lern-App von Dr. Urs Mücke und Professor Grigull im curricularen Unterricht an der MHH eingesetzt. Außerdem initiierte Grigull im Jahr 2012 das „Netzwerk Lehre“, dabei handelt es sich um einen freiwilligen Zusammenschluss der Lehrenden an der MHH mit dem Ziel der Stärkung der Lehre durch regelmäßigen Austausch. Er selbst absolvierte 2015 ein Weiterbildungsstudium „Master of Medical Education“. Nicht zuletzt engagiert sich Professor Dr. Lorenz Grigull in der interprofessionellen Ausbildung an der MHH. In dem von ihm entwickelten Modul „Sicko Junior“ (Sicherheit in der Kinderonkologie) lernen Medizin-Studierende des letzten Studienjahres gemeinsam mit Auszubildenden in der Pflege im letzten Ausbildungsjahr.

„Die durch Professor Grigull mit langjährigem Engagement entwickelten Lehrkonzepte weisen Innovation und fortlaufend hohe Qualität auf. Zudem schafft er durch eine hohe Übertragbarkeit der von ihm entworfenen Lehrformen einen Qualitätsgewinn in der Lehre, welcher über seine eigene Person und die von ihm betreuten Projekte hinaus wirkt. Diese Vorbildfunktion für andere Bereiche wurde als besonders auszeichnungswürdig bewertet“, heißt es in der Begründung des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) für die Verleihung des Preises.

Montag, 25 November 2019 17:52

ALTE MITTE in neuem weihnachtlichem Glanz

LANGENHAGEN. Entlang der Walsroder Straße wird’s jetzt stimmungsvoll: Eine neue Weihnachtsbeleuchtung wird vom 26. November 2019 bis zum 6. Januar 2020 den Straßenzug im „Sanierungsgebiet Kernstadt Nord / Walsroder Straße“ – kurz ALTE MITTE – im besonderen Glanz erstrahlen lassen und eine festliche Atmosphäre verbreiten.

Lokale Akteure, Bürgermeister Heuer und Gäste feiern die verschiedenen Motive mit einem kleinen Fest. Die neuen Sterne, Schneeflocken und Weihnachtsbäume werden am Freitag, 29. November, um 16.30 Uhr an der Walsroder Straße (vor Haus-Nummer 129), nördlich der Elisabeth-Kirche begrüßt.

Bürgermeister Mirko Heuer, Vertreter der Geschäftsleute und Bewohner des Quartiers werden kurz sprechen. Der Posaunenchor der Matthias-Claudius-Gemeinde Langenhagen begleitet das Fest mit Adventsmusik.

Vergangenes Jahr hatten Geschäftsstraßenmanagement und Verwaltung die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers sowie die Besucherinnen und Besucher der Walsroder Straße befragt: Wie gefallen Ihnen die Motive Stern, Schneeflocke und Weihnachtsbäume? Die Ergebnisse dieser Meinungsbild-Umfrage sind bei der Angebotsanfrage an Firmen eingeflossen. Mit den eingereichten Vorschlägen befasste sich dann eine Jury, zu der lokale Akteure im Sanierungsgebiet und Bürgermeister Heuer gehörten. Sie sprachen sich einstimmig für einen Motiv-Mix aus Sternen, Schneeflocke und Weihnachtsbaum aus. Mit dem Ergebnis: Die Weihnachtsbeleuchtung an der Walsroder Straße zwischen Imhoffstraße und Reuterdamm wird in diesem Jahr erneuert. Sie erhält in diesem Zuge außerdem neue Motive: An den Masten von 34 Straßenlaternen strahlen nun Sterne und außerdem Schneeflocken sowie Weihnachtsbäume.

Die Aktion Weihnachtsbeleuchtung wird seit Jahren von der Wirtschaftsförderung der Stadt Langenhagen organisiert. Sie kommt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern, Kundinnen und Kunden sowie Geschäftsleuten gleichermaßen gut an. Auch entlang der Walsroder Straße bis zum Berliner Platz, im Rathausinnenhof werden wieder Weihnachtssterne leuchten. Ebenfalls unterstützt wird diese Aktion von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Geschäftsleuten aus Krähenwinkel, Kaltenweide und Godshorn.


Heute wurde die neue Weihnachtsbeleuchtung an der Walsroder Str. angebracht. © Carl-Marcus Müller

Sterne, Schneeflocken und Weihnachtsbäume werden leuchten. © Carl-Marcus Müller

Schneeflockenbeleuchtung © Carl-Marcus Müller

LANGENHAGEN. Wie die Stadt Langenhagen mitteilt, wird die Fläche östlich der Theodor-Heuss-Straße weiter für die Bebauung vorbereitet.

Das Gymnasium Langenhagen erhält am Standort Theodor-Heuss-Straße einen Neubau in nachhaltiger Holz-Beton-Hybridbauweise. Mit diesem Bauvorhaben investiert die Stadt etwa 85 Millionen Euro in die Infrastruktur beziehungsweise die Bildungslandschaft Langenhagens.

Vorbehaltlich der Witterung beginnen ab Montag, 25. November, die Rodungsarbeiten auf der Neubau-Fläche. Dort müssen auf etwa 9.000 Quadratmetern Strauch- und Baumflächen entfernt werden. Die meisten Bäume sind vergleichsweise jung; von den älteren bleiben einige erhalten. Sie werden in die Gestaltung der Außenanlagen integriert.

Um zu verhindern, dass bei den Fällungen Tiere verletzt werden könnten, werden Höhlenbäume kontrolliert – insbesondere jene, in denen eventuell Fledermäuse überwintern. Leere Baumhöhlen werden mit einem zeitlichen Vorlauf verschlossen, damit die Fledermäuse in ein anderes Quartier ausweichen.

In Vorbereitung des Bauvorhabens wurde ab Mitte November mit dem Bau des Bodenzwischenlagers begonnen. Es befindet sich auf einer Fläche südwestlich des Geländes der Wasserwelt Langenhagen. Die Materialen für die Befestigung werden über die Theodor-Heuss Straße mit Sattelzügen transportiert. Das Bodenzwischenlager soll den Obernboden aufnehmen, der später für die Außenanlagen wiederverwendet werden kann.


Die Fläche südwestlich der Wasserwelt wird als Bodenzwischenlager dienen. © Carl-Marcus Müller

Auch vom Parkplatz der Pferderennbahn aus ist schon abgesperrt. © Carl-Marcus Müller

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