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Langenhagen (mm). Bereits seit den frühen Morgenstunden wundern sich Anwohner in den Bereichen Reuterdamm (von Walsroder Str. bis Otto-Hahn-Str.), Emil-von-Behring-Str., Robert-Koch-Str. über schaumiges Wasser aus dem Wasserhahn. Teilweise konnte man den Geruch von Reinigungsmittel feststellen.

Mehrere Anwohner haben sich daraufhin bei der Störungsstelle der Wasserwerke / Enercity gemeldet. Welche umgehend reagiert hat.

Aktuell wird gebeten kein Trinkwasser zu verzehren bis die Ursache geklärt ist.

Der enercity-Störungsdienst und das Gesundheitsamt Hannover arbeiten mit Hochdruck an der Ursachenforschung.

Derzeit betroffene Straßen:

  • Emil-von-Behring-Str.
  • Otto-Hahn-Str.
  • Walsroder Str.
  • Robert-Koch-Str.
  • Kneippstr.
  • Hertzstr.

Anwohner melden auch (28.10.20 - 10:09 Uhr):

  • Theodor-Heuss-Straße
  • Röntgenstraße
  • Werlhofstraße
  • Planckstraße
  • Kneippstraße

Aktuell werden die Leitungen durchgespült.

Enercity informiert zudem kontinuierlich über den weiteren Verlauf u.a. auf der Website  https://www.enercity.de/presse/betrieb-und-baustellen ,

auf Twitter https://twitter.com/enercity_presse  und auf Facebook https://www.facebook.com/enercity

Wir berichten weiter, wenn genauere Informationen vorliegen.

Nachtrag 10.30 Uhr:

Auf der Facebookseite von Ernercity wurde vor wenigen Minuten wie folgt informiert:

"Wasserverunreinigung in Langenhagen
In Teilen von Langenhagen haben am Morgen des 28.10.20 rund drei Dutzend Kunden schaumiges und nach Reinigungsmittel riechendes Trinkwasser bei der enercity-Störungsannahme gemeldet (Stand 9:00 Uhr). Die Ursache ist derzeit noch unbekannt.
 
Das Gesundheitsamt ist informiert und in Abstimmung mit diesem ist bis zur Klärung der Verunreinigung das Wasser nicht zum Verzehr geeignet.
 
Kunden werden gebeten, kein Trinkwasser zu trinken, bis die Ursache geklärt und behoben ist.
 
Der enercity-Entstörungsdienst ist zurzeit dabei, den Bereich durch Stellmaßnahmen zu sektionieren, um zu verhindern, dass das Wasser weiter nach Süden fließen kann."
 
Nachtrag 12.05 Uhr
 
Enercity teilt mit, dass das Gesundheitsamt der Region darauf hin weist, dass Trinkwasser im betroffenen Gebiet mit Ausnahme der Toilettenspülung nicht verwendet werden soll. Wasserproben sind entnommen, werden analysiert. Betroffene Straßenzüge folgen in Kürze.
 
Update 2 Wasserverunreinigung: Enercity ermittelt gerade mit Hochdruck konkret betroffene Straßenzüge vor Ort. Die Anwohner werden anschließend umgehend auch per Lautsprecherwagen informiert. Zudem sind Wasserwagen auf dem Weg, damit betroffene Kunden sich bei Bedarf abholen können.


Wasserstörung im Bereich Reuteramm - Enercity spült Leitungen. © Carl-Marcus Müller

Wasserstörung im Bereich Reuteramm - Enercity spült Leitungen. © Carl-Marcus Müller

Wasserstörung im Bereich Reuteramm - Enercity spült Leitungen. © Carl-Marcus Müller

Wasserstörung im Bereich Reuteramm - Enercity spült Leitungen. © Carl-Marcus Müller

Wasserproben wurden entnommen und gemeinsam mit dem Gesundheitsamt analysiert. © Carl-Marcus Müller

Dienstag, 27 Oktober 2020 19:48

Neue GVH App verkauft jetzt alle Fahrkarten

Hannover (pm). Das ganze Sortiment an Fahrkarten können Nutzerinnen und Nutzer der neuen GVH App ab sofort online erwerben. Damit sind neben den Einzel- und Tageskarten sowie der Kurzstreckenkarte nun zusätzlich Monatskarten – auch im Regionaltarif – sowie die 6er-Karte digital erhältlich. Auch persönliche Abo-Angebote wird es künftig in der App geben. „Mit der neuen App machen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem einfachen, digitalen und bargeldlosen Zugang zum Nahverkehr in der Region Hannover“, betonte Ulf-Birger Franz, Geschäftsführer des GVH, bei der heutigen Vorstellung der neuen App in Hannover.

Dazu wurde das gesamte Design der GVH App überarbeitet und die Nutzerführung vereinfacht. Die personalisierte Startseite zeigt alle wichtigen Funktionen wie die aktuelle Fahrkarte und alle Abfahrten in der Nähe auf einen Blick. Von dort gelangt man einfach und schnell ins Handyticket. Mit der „Bring mich nach“-Funktion auf der Startseite geht es mit nur einem Klick zu gespeicherten Orten, zum Beispiel zur Schule, Universität oder nach Hause. Ein intelligentes Routing zeigt die optimale Verbindung, egal ob mit ÖPNV, Fahrrad, Carsharing oder zu Fuß. Die Anbindung von stadtmobil Carsharing und Hallo Taxi wurde verbessert. Auch die Zahlung mit Apple Pay und Google Pay ist nun möglich.

„Die neue verbesserte GVH App ist Teil unserer Digitalisierungsstrategie. Wir wollen nicht nur im Vertrieb, sondern auch in den Bereichen Fahrgastinformation und Verkehrssteuerung unseren Service und unser Angebot mit intelligenten Lösungen noch enger an die Bedürfnisse der Fahrgäste anpassen. Mit der Möglichkeit im Bus bargeldlos zu bezahlen, machen wir Anfang nächsten Jahres einen weiteren wichtigen Schritt“, unterstreicht Elke van Zadel, Geschäftsführerin der regiobus und ÜSTRA Vorständin.

Die neue GVH App ist ab sofort für iPhones im App Store und für Android Handys bei Google Play erhältlich. Die alte GVH App kann gelöscht werden.

Mittlerweile erzielt der GVH fast 10 Prozent seiner gesamten Umsätze im Einzelkartenverkauf digital. Die GVH App spielt dabei eine herausragende Rolle. Dass ab sofort auch Zeitkarten online verfügbar sind, wird die Bedeutung der App weiter erhöhen.

Bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten in der Pandemie nutzen

Angesichts der steigenden Infektionszahlen ruft der GVH seine Fahrgäste dazu auf, die bargeld- und kontaktlosen Zahlungsmöglichkeiten wo immer es geht zu nutzen.„Damit schaffen wir auch ein weiteres Stück Sicherheit vor einer Infektion im ÖPNV“, betonte Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA. Neben der neuen GVH App bieten auch die Fahrkartenautomaten die Möglichkeit bargeldlos mit ec- oder Kreditkarte zu zahlen. Auch in den Bussen von ÜSTRA und regiobus wird Anfang kommenden Jahres die Möglichkeit geschaffen, Fahrkarten bargeldlos beim Fahrpersonal zu erwerben.

Langenhagen (pm). Ab Mittwoch, den 28. Oktober, gilt auch in Langenhagen: an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, ist von jeder Person überall dort eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wo sich Menschen entweder auf engem Raum begegnen können oder nicht nur vorübergehend aufhalten und der Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden kann.

Dies gilt immer:

  • In Fußgängerzonen, etwa rund um den Marktplatz und auf dem Kaltenweider Platz
  • in Ladengebieten,
  • in Einkaufszentren und Einkaufsstraßen,
  • auf Wochen-, Spezial- und Jahrmärkten, z.B. Flohmärkten aller Art
  • sowie den dazugehörigen Parkplätzen.
 
Auch in Bereichen bestuhlter Außengastronomie braucht keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen zu werden, soweit und solange man sitzt und den Mindestabstand einhält. Weitere Ausnahmen gibt es z.B. für Personen bei Ausübung einer andauernden beruflichen schweren körperlichen Tätigkeit, für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres oder während einer unmittelbaren sportlichen Betätigung. Darüber hinaus sind Verkauf und Abgabe alkoholischer Getränke und Mischgetränke, in der Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr, jetzt auch im Einzelhandel, wie z.B. an Kiosken, Trinkhallen, Getränke- und Supermärkten oder Tankstellen, untersagt.
 
Nachzulesen ist dies alles in der Allgemeinverfügung der Region Hannover, die vom 28. Oktober 2020 bis zum 15. Januar 2021 gilt und unter https://t1p.de/cfl1 veröffentlicht ist. Dort finden sich auch Begründungen, die der Allgemeinverfügung zugrunde liegen.
 
„Mit Verboten und Kontrollen allein kriegen wir das nicht in den Griff“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. Er appelliert an die Eigenverantwortung aller Langenhagener. „Wir haben es jetzt noch selbst in der Hand“, sagt Heuer. „Ich halte auch nicht viel davon, jetzt ganze Straßenzüge mit Hausnummern zu benennen, an denen man Maske tragen muss“, so der Bürgermeister weiter. „Im Prinzip ist es doch ganz einfach: überall wo es eng wird, einfach Abstand halten, Maske aufsetzen und gut ist es“.

Langenhagen (pm).

Schwerer Diebstahl aus Kindertagesstätte

Am letzten Wochenende verschafften sich unbekannte Täter über ein Fenster Zutritt zu einer Kindertagesstätte an der Konrad-Adenauer-Straße und durchsuchten die Räumlichkeiten. Es entstand geringer Sachschaden.

Schwerer Diebstahl eines Fahrrades

Zwischen Samstag, 24.10.2020, 20:00 und Sonntag, 25.10.2020, 08:00 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter ein gesichertes schwarzes Pedelec-Fahrrad der Marke Kalkhoff aus einer unverschlossenen Garage an der Elbinger Straße. Es entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro.

Gewerbsmäßige Hehlerei, Schwerer Diebstahl eines Fahrrades

Am Montag, 26.10.2020, verkaufte Ein 27-jähriger polizeibekannter Mann ein vermutlich entwendetes Fahrrad der Marke Fischer über Ebay-Kleinanzeigen an einen 19-jährigen Mann. Dabei wurde er von Zeugen erkannt, festgehalten und der Polizei übergeben.

Sachschaden an PKW

Zwischen Sonntag, 25.10.2020, 20:00 und Montag, 26.10.2020, 12:00 Uhr zerkratzten bislang unbekannte Täter den Kotflügel eines Geländewagen Daimler AMG an der Fahrerseite auf einer Länge von 43 cm. Des Weiteren wurde eine Delle in die Motorhaube geschlagen. Es entstand Sachschaden von ca. 1000 Euro.

Verkehrsunfall mit leicht verletztem Radfahrer

An der Kreuzung Walsroder Straße / Reuterdamm übersah ein 51-jähriger Führer eines Daimler Benz beim Abbiegen auf ein Tankstellengelände einen 15-jährigen Fahrradfahrer, der in gleicher Richtung auf dem Radweg fuhr. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den PKW und dem Fahrrad, wobei der Fahrradfahrer leicht verletzt wurde. Er wurde mittels RTW zum Röntgen gebracht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2000 Euro.

Dienstag, 27 Oktober 2020 12:12

„Herzlich Willkommen an der MHH!“

Hannover (pm).  Die MHH hat gestern ihre Erstsemester in den beiden zulassungsbeschränkten medizinischen Studiengängen begrüßt. Im Studiengang Zahnmedizin haben 79 Erstsemester ihr Studium aufgenommen. Im Modellstudiengang HannibaL sind es mit 360 statt bisher 270 Studienanfängerinnen und Studienanfängern deutlich mehr Studierende als bisher. „Damit lösen wir unser Versprechen gegenüber der Politik ein, in Zukunft mehr Ärztinnen und Ärzte auszubilden. Allerdings musste die Hochschule dafür in kürzester Zeit und vor dem Hintergrund immer knapper werdender räumlicher und finanzieller Ressourcen den Modellstudiengang HannibaL so umstrukturieren, dass auch weiterhin Kleingruppenarbeit stattfinden kann und die Studierenden möglichst praxisnah ausgebildet werden können“, erklärt MHH-Präsident Professor Dr. Michael P. Manns. „Mein besonderer Dank gilt daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Studiendekanats sowie allen Lehrenden und Studierenden der Hochschule, die diese Umstrukturierung möglich gemacht haben.“

Um die COVID-19 Hygienebestimmungen einzuhalten, wurden die Erstsemester in mehrere Gruppen aufgeteilt und im größten Hörsaal der Hochschule der Reihe nach von den beiden Studiendekanen der Hochschule Professor Dr. Ingo Just (Humanmedizin) und Professor Dr. Harald Tschernitschek (Zahnmedizin) dem AStA der MHH persönlich begrüßt. Die Präsidentin  der Ärztekammer Niedersachsen Dr. Martina Wenker und ihre Stellvertreterin Marion Charlotte Renneberg richteten sich in einer Videobotschaft an die Erstsemester der MHH und wünschten ihnen auf diesem Weg viel Erfolg für ihr Studium. Die höheren Jahrgänge der beiden medizinischen Studiengänge haben bereits Anfang Oktober ihr Hybrid-Studium aufgenommen: Vorlesungen finden überwiegend online statt, kleine Seminare, Praktika sowie der Unterricht am Patienten werden in Präsenz durchgeführt.

Modellstudiengang HannibaL bleibt auch mit mehr Studierenden nah am Patienten

Seit mehr als fünfzehn Jahren bietet die MHH im Fach Humanmedizin den Modellstudiengang HannibaL (Hannoversche, integrierte, berufsorientierte und adaptive Lehre) an. Er wurde vor kurzem bis zum Jahr 2026 verlängert und wird ab sofort deutlich mehr Ärztinnen und Ärzte ausbilden. Ein wesentlicher Aspekt der medizinischen Ausbildung in HannibaL ist der frühe Praxisbezug. Von der ersten Woche an findet die Ausbildung am Patienten statt. Um den Kleingruppenunterricht trotz steigender Studierendenzahl zu erhalten, startet der Modellstudiengang im neuen Studienjahr mit einer neuen Studiengangstruktur, die für alle Studienjahre gilt: Die Unterrichtszeit erhöht sich von 30 auf 35 Wochen Unterricht pro Jahr. Die Studentinnen und Studenten rotieren nicht mehr in Tertialen, also in drei Gruppen, sondern in vier Gruppen mit jeweils 80 bis 90 Studierenden durch das Studienjahr. Dazu sind die Studienjahre ab dem dritten Studienjahr in fünf siebenwöchige Wochenblöcke unterteilt, Quintile genannt: Die Studierenden rotieren durch vier Lehrblöcke, in einem weiteren Lehrblock werden sie gemeinsam unterrichtet. Alle Prüfungen werden nach der neuen Studiengangstruktur in Prüfungswochen zusammengefasst und finden überwiegend in elektronischer Form statt.

Neuorganisation des Studiengangs Humanmedizin

Diese Neuorganisation des Studiengangs Humanmedizin war nötig geworden, da die Hochschule die zusätzlichen Kleingruppen, die sich aus der erhöhten Zulassungszahl ergeben, nicht in den bisherigen Zeitfenstern unterrichten kann. Darüber hinaus verfügt sie nicht über ausreichend große Hörsäle, um die größer gewordene Kohorte weiterhin zu dritteln. „Wir haben nur drei große Hörsäle, in denen mehr als 300 Studierende Platz haben und nur neun Hörsäle mit mehr als 100 Sitzplätzen“, erklärt MHH-Studiendekan Professor Dr. Ingo Just. „Uns war es wichtig, die Kleingruppenarbeit und den Unterricht am Patienten auch mit mehr Studierenden umsetzen zu können und damit die Besonderheiten des Modellstudiengangs zu erhalten.“

Zahnmedizin startet mit 79 Studierenden und strengem Hygienekonzept

Keine neue Studiengangstruktur, aber ein besonderes Hygienekonzept war nötig, um den Studiengang Zahnmedizin im neuen Studienjahr unter den derzeit geltenden besonderen COVID-19 Hygienebestimmungen mit möglichst viel Präsenzlehre starten zu können. „Die Studentinnen und Studenten erlernen im Studiengang Zahnmedizin wichtige Fertigkeiten für ihren späteren Beruf. Da auf praktische Übungen nicht verzichtet werden kann, haben wir ein strenges Hygienekonzept erarbeitet, das neben der Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen auch die Einteilung der Studierenden sowie der betreuenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in festen Kleingruppen vorsieht“, erklärt Professor Dr. Harald Tschernitschek, MHH-Studiendekan für Zahnmedizin.

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