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HANNOVER (PM). Auf der Autobahn 2 kam es am heutigen Nachmittag zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pick-up und einem Wohnmobil. Drei Personen verletzt sich und mussten in Krankenhäuser transportiert werden, darunter ein acht Jahre altes Kind.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst wurden gegen 16:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 2 gerufen. Auf Höhe der Mülldeponie in FahrtrichtungDortmund stießen aus noch ungeklärter Ursache ein mit einer Familie besetzter Camper und ein Mitsubishi Geländewagen zusammen. Ersten Meldungen zufolge, solltemindestens eine Person in dem Pick-up, der durch den Zusammenstoß in die Leitplanke schleuderte, eingeklemmt sein. Dieses bestätigte sich jedoch nicht.

Das Wohnmobil kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Die Einsatzkräfte kümmerten sich sofort um die medizinische Versorgung aller Verletzten und betreuten die an dem Unfall beteiligten Personen. Beide Insassen (Beifahrer 27 Jahre und Fahrer 34 Jahre) des Geländewagens und das Kind aus dem Camper mussten durch den Rettungsdienst zur weiteren Abklärung der Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert werden. Die restliche Camper-Familie (Mama, Papa und eine Schwester), die sich auf der Rückreise aus dem Urlaub befand, blieben unverletzt. Parallel zur Patientenbetreuung wurden mit Auffangbehältern und Bindemittel die auslaufenden Betriebsstoffe des Mitsubishis aufgefangen und dieEinsatzstelle durch die Feuerwehr und die Polizei abgesichert.

Zwei Fahrspuren der Autobahn mussten während des Einsatzes gesperrt werden.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst aus Stadt und Region waren mit 21 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 17:30Uhr beendet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Ein Sachschaden kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden.

HANNOVER (PM). Film ab! Das Kommunale Kino (Koki) Hannover meldet sich mit dem beliebten Sommerkino auf dem Hof des Künstlerhauses und drinnen mit Meilensteinen der Filmgeschichte zurück.

Draußen:

In Hannovers schönstem Open Air Kino geht es am Donnerstag (13. August) mit dem musikalischen Biopic über Elton John „Rocketman“ los. Es folgen zahlreiche Highlights der Kinosaison wie der starbesetzte Krimispaß „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (15. August) oder die OSCAR-reife Renée Zellweger als Judy Garland in „Judy“ (21. August). Hochkarätigen schwedischen Horror gibt es mit „Midsommar“ (27. August) und mit Quentin Tarantinos „Hateful 8“ (22. August) widmet sich das Kino dem im Juli verstorbenen Komponisten Ennio Morricone, der für die Musik dieses Films einen OSCAR bekam. Alle Veranstaltungen beginnen um 21.30 Uhr.

Absolutes Open Air Highlight sind zwei Abende (28. und 29. August, jeweils 20.30 Uhr) mit einer szenischen musik-literarischen Aufführung des Ensemble Megaphon mit Gedichten von Mascha Kaléko und Musik aus mehreren Jahrhunderten unter der Überschrift „Seiltänzerin ohne Netz“ – und gleich im Anschluss der Filmklassiker „Menschen am Sonntag“, der wie kaum ein anderer Film Mascha Kalékos Zeit Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre widerspiegelt.

Drinnen:

Und das Kommunale Kino ist auch „indoor“ wieder dabei. Die Fellini-Hommage und Feier des Kinos wird mit einem der Meilensteine der Filmgeschichte, mit „La Dolce Vita“ (16. und 17. August); fortgesetzt. Weiter geht es mit „Die Kordillere der Träume“ (16. und 17. sowie 23. und 24. August), dem letzten Teil von Patricio Guzmans poetisch-analytischer Trilogie über sein Heimatland Chile. Und mit „Der See der wilden Gänse“ (30. August bis 2. September) präsentiert der chinesische Regisseur Diao Yinan, der 2014 mit „Feuerwerk am helllichten Tage“ den Goldenen Bären gewann, seinen neuesten Film: ein fulminantes, gewaltvolles, aber dennoch höchst poetisches und visuell beeindruckendes Genrestück, das gleichzeitig alle Genreregeln unterläuft. Und zu guter Letzt zeigt das Kino drei Filme zum Thema Black Lives Matter.

 

Weil nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen, wird um Platzreservierung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 168-45522 gebeten.

Die Karten kosten 6,50 Euro, 4,50 Euro ermäßigt, HannoverAktivPass frei.

Sonderpreis SoundTRAX Open Air mit Live-Musik: 12 Euro, beziehungsweise 10 Euro ermäßigt.

Alle Veranstaltungen finden unter Berücksichtigung der zurzeit notwendigen Vorsichts-, Abstands- und Hygienemaßnahmen statt.

HANNOVER / NIEDERSACHSEN (PM). Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) errichtet an 11 Standorten in Niedersachsen Testzentren für freiwillige Tests nach Auslandsaufenthalten.

Nach der Entscheidung der Bundesregierung, Urlaubsrückkehrern aus dem Ausland kostenlose freiwillige Corona-​Tests zu ermöglichen, wird die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) an folgenden 11 Standorten in Niedersachsen Corona-​Testzentren einrichten oder wiedereröffnen:

  • Hannover Empelde
  • Hildesheim
  • Göttingen
  • Braunschweig
  • Rosche
  • Nienburg
  • Osnabrück
  • Oldenburg
  • Georgsheil
  • Wilhelmshaven
  • Zeven

Das Testzentrum Empelde ist seit gestern Abend wieder in Betrieb, die übrigen nehmen heute oder morgen den Betrieb auf. In Hildesheim wird noch ein Standort gesucht. So lange werden Testwillige aus Hildesheim in Empelde mitbetreut.

Die Testzentren haben die Aufgabe, symptomlose Patienten, die von einer Auslandsreise zurückkehren, auf deren Wunsch auf eine mögliche Corona-​Infektion zu testen. Reiserückkehrer haben innerhalb von 72 Stunden nach Rückkehr Anspruch auf einen kostenlosen Test.

Derzeit müssen sich Personen, die sich testen lassen möchten, mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. Der Arzt entscheidet dann, ob er die Testung selbst durchführt oder einen Testtermin in einem der Testzentren organisiert. Da mit einer erheblichen Nachfrage nach Test zu rechnen ist, will die KVN demnächst bei den Zentren ein Direktbuchungssystem einrichten, um die Praxen vor einem Ansturm Testwilliger zu bewahren. Auch die Testergebnisse sollen später im Falle eines negativen Ergebnisses online übermittelt werden.

„Unsere Praxen haben die Aufgabe, sich um die Regelversorgung der Patienten mit den üblichen Gesundheitsproblemen zu kümmern“, so KVN-​Vorstandsvorsitzender Mark Barjenbruch. „Müssten sie jetzt auch noch massenhaft Corona-​Tests organisieren, kämen irgendwann die übrigen Patienten ins Hintertreffen.“

Barjenbruch wiederholte seine Kritik an dem komplexen System von Fallunterscheidungen und bürokratischen Vorgaben bei den Corona-​Testungen, dem sich die Ärzte mittlerweile gegenübersehen. „Sie müssen zwischen einem ganzen Fächer unterschiedlicher Testvoraussetzungen unterscheiden, um Patienten einem korrekten Abrechnungsweg zuzuordnen.“ Nur wenn Patienten konkrete Sympome aufweisen, sind sie ein Behandlungsfall. Wenn ein Patient vom Gesundheitsamt zum Test geschickt wurde, müsste der Test dem Gesundheitsamt in Rechnung gestellt werden – aber allgemeingültige Abrechnungswege bestehen dafür noch nicht. Anders, wenn Patienten einen Test benötigen, weil etwa der Arbeitgeber einen negativen Nachweis verlangt – das muss aus eigener Tasche bezahlt werden. Geht wiederum ein Patient für eine Operation ins Krankenhaus, muss dieses den Test als prästationäre Leistung übernehmen. Eine Begleitperson müsste den Test selbst bezahlen.

Auch die Finanzierung der Testzentren ist unklar. „Wir sind als KVN praktisch über Nacht in diese Situation gestoßen worden“, moniert Barjenbruch. „Die Krankenkassen haben uns jetzt signalisiert, dass sie sich an den Kosten der Testungen nicht beteiligen werden. Wir müssen also mit eigenen Mitteln die erforderliche Infrastruktur aufbauen und können nur hoffen, dass später ein Weg der Refinanzierung gefunden wird.“

HANNOVER / NIEDERSACHSEN (PM). Rund drei Wochen vor dem Start des Schuljahres 2020/2021 hat das Niedersächsische Kultusministerium den aktualisierten „Rahmen-Hygieneplan Corona Schule" veröffentlicht und den Schulleitungen zur Verfügung gestellt. Schwerpunktmäßig ist die neue Version um die Regelungen für den eingeschränkten Regelbetrieb (Szenario A) an den Schulen ergänzt worden. Voraussetzung für den eingeschränkten Regelbetrieb ist, dass die landesweiten Infektionszahlen vergleichsweise niedrig bleiben. „Wir beobachten mit Sorgfalt und Vorsicht die steigenden Infektionszahlen, sehen aber aktuell keine Veranlassung für eine Anpassung unserer angekündigten Strategie des eingeschränkten Regelbetriebs zum Start des neuen Schuljahres. Wir behalten das Infektionsgeschehen aber weiterhin stetig im Blick und werden die Lage - wie geplant - zwei Wochen vor Ferienende erneut neu bewerten", so die Staatssekretärin im Niedersächsischen Kultusministerium, Gaby Willamowius. „Mit dem jetzt veröffentlichten aktualisierten Rahmen-Hygieneplan geben wir den Schulleitungen und Lehrkräften rechtzeitig für alle Szenarien eine wirksame Ergänzung zum schuleigenen Hygieneplan an die Hand, um zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und aller an Schule Beteiligten beizutragen."

Um den eingeschränkten Regelbetrieb zu gewährleisten, wird das Abstandsgebot unter den Schülerinnen und Schülern zugunsten eines Kohorten-Prinzips aufgehoben. Unter Kohorten werden festgelegte Gruppen bzw. Jahrgänge verstanden, die aus mehreren Lerngruppen bestehen können und in ihrer Personenzusammensetzung möglichst unverändert bleiben. Dadurch lassen sich im Infektionsfall die Kontakte und Infektionswege wirksam nachverfolgen. Durch den Wegfall des Abstandsgebots zwischen den Schülerinnen und Schülern bekommt die konsequente Umsetzung der Lüftung von Räumen eine besondere Bedeutung. Zudem wird im Szenario A das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb des Unterrichts in bestimmten Situationen verpflichtend vorgegeben. Im Unterricht und innerhalb einer Kohorte muss kein Mund-Nasen-Schutz (MNS) getragen werden. Außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung in von der Schule besonders gekennzeichneten Bereichen zu tragen, in denen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Enge) ein Abstand von mindestens 1,5 m zu Personen anderer Kohorten nicht gewährleistet werden kann. Das betrifft in der Regel Gänge, Flure, Versammlungsräume etc. sowie gegebenenfalls auch das Außengelände. Bei versetzten Pausenzeiten oder kohortenspezifischen Pausen kann das Tragen der MNS entfallen.

Wenn es regional wieder zu deutlich erhöhten Infektionszahlen kommen sollte und das örtliche Gesundheitsamt feststellt, dass das regionale Infektionsgeschehen einen eingeschränkten Regelbetrieb (Szenario A) nicht mehr zulässt, wird in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt in Szenario B (Schule im Wechselmodell) gewechselt, welches eine Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause vorsieht. Im Szenario B bleibt die bisherige Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bestehen, darüber hinaus sind die vorgesehenen Hygiene- und Abstandsregeln wieder anzuwenden.

Bei lokalen oder landesweiten Schulschließungen bzw. Quarantänemaßnahmen tritt das Szenario C in Kraft. Neben regionalen Schließungen ganzer Schulen können auch einzelne Jahrgänge, Klassen oder Gebäudenutzende durch das Gesundheitsamt in Quarantäne versetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen dann ausschließlich zu Hause und die Lehrkräfte leiten an und kommunizieren regelmäßig mit den Schülerinnen und Schülern.

In Zeiten der Corona-Pandemie ist es ganz besonders wichtig, die allgemein gültige Regel zu beachten: Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein. In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt wurde diesbezüglich klargestellt, dass bei einem banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens (z. B. nur Schnupfen, leichter Husten) die Schule besucht werden kann. Dies gilt auch bei Vorerkrankungen (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie).

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Hannover (ots). Bei der Kollision zweier Fahrräder in der Calenberger Neustadt ist am Donnerstagnachmittag, 06.08.2020, eine Frau schwer verletzt worden. Die 77-Jährige ist in der Gerberstraße infolge des Zusammenstoßes gestürzt und danach ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 29-Jähriger mit seinem Fahrrad am Donnerstag gegen 16:20 Uhr die Oeltzenstraße in südliche Richtung, als er an der Ecke Gerberstraße aus bislang ungeklärter Ursache mit der von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten 77 Jahre alten Radfahrerin zusammenstieß. Die Seniorin kam zu Fall und verletzte sich dabei so schwer, dass sie mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht werden musste. Der 29-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden. 

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