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Langenhagen (pm). Zum ersten Mal bietet das städtische Seniorenbüro am Donnerstag, 8. September eine Außensprechstunde bei der Paulus Kirchengemeinde am Ada-Lessing-Platz 7 an. In der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr berät Christine Ebers ältere Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte über Möglichkeiten der Unterstützung und die jeweiligen Unterschiede der Hilfsangebote.

Da auf eine Voranmeldung für diesen Termin bewusst verzichtet wird, kann es zu Wartezeiten kommen!

Das kommunale Seniorenbüro versteht sich als Anlaufstation mit Lotsenfunktion in dem vielschichtigen Markt an Angeboten und Hilfen für ältere Menschen und Hilfesuchende.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden alle Termine unter Vorbehalt bekanntgegeben. Die Außensprechstunden finden unter den geltenden Hygieneregelungen statt.

Hinweis:

Interessierte erreichen das Seniorenbüro persönlich montags bis donnerstags in der Zeit von 9.00 bis 14.00 unter der Telefonnummer 0511 7307-9323.

Samstag, 03 September 2022 09:05

Wie ist Radfahren… in Langenhagen?

Langenhagen (pm). Radfahrende, bewertet das Fahrrad-Klima in Langenhagen! Die Stadt Langenhagen ruft auch in diesem Jahr zur Teilnahme an der ADFC-Befragung auf. Bis Ende November werden unter www.fahrradklima-test.adfc.de verschiedene Aspekte abgefragt, um unter anderem die Fahrradfreundlichkeit von Kommunen zu ermitteln.

„Die Meldungen, die wir über den ADFC Fahrradklima-Test erhalten, sind für uns sehr wertvoll“, berichtet Anette Mecke, Leiterin der Abteilung „Verkehr und Straße“. „Sie zeigen uns, wo wir bereits auf einem guten Weg sind und wo wir eventuell noch nachbessern müssen.“

Der ADFC-Fahrradklima-Test findet alle zwei Jahre statt. Im Ranking der Städte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern belegte Langenhagen beim jüngsten Fahrradklima-Test (2020) den 20ten von insgesamt 110 Plätzen. Die Stadt erhielt eine Gesamtbewertung von 3,66; eine leichte Verbesserung im Vergleich zur Bewertung aus dem Jahr 2018.

Insgesamt nahmen übrigens 2020 knapp 230.000 Menschen an der Befragung zum Fahrradklima teil. In der Folge konnten seinerzeit mehr als 1.000 Städte und Gemeinden in die Bewertung aufgenommen werden, da es für sie ausreichend Teilnehmende gab. Denn die Spielregeln sind in der Hinsicht eindeutig: Für Kommunen mit 50.000 bis  100.000 Einwohner müssen sich mindestens 50 Personen am Fahrradklima-Test beteiligen, damit sie ins Ranking aufgenommen werden. „Ich bin mir sicher, dass uns auch in diesem Jahr viele unterstützen werden, um uns über diesen kleinen und charmanten Umweg ein Stimmungsbild über Langenhagens Fahrradklima zu geben“, sagt Mecke.

Langenhagen (pm). Die Freude im Ratssaal war an diesem Montag groß: Am 29.08.2022 waren 20 junge Männer und Frauen aus Bijeljina gemeinsam mit Željko Dragić und weiteren Mitgliedern des Vereins „Hilfe für das junge Leben“ in Langenhagen zu Gast.

In Vertretung für Mirko Heuer hieß seine Stellvertreterin Ulrike Jagau die Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Sie freute sich ganz besonders, diese Aufgabe zu übernehmen, nachdem sie vor zehn Jahren die Freundschaftsstadt selbst besucht hatte. „Ich erinnere mich noch sehr gut an die grenzenlose Gastfreundschaft, die wir damals erleben durften. Wir durften so vieles sehen und entdecken bei diesem Besuch, dass ich heute noch gern und oft daran zurückdenke“, sagte Jagau in ihrer Ansprache und unterstreicht nochmal die Bedeutung internationaler Verbindungen, nicht nur in der aktuellen Zeit: „Sich austauschen, kennenlernen und einander verstehen – das sind so wichtige Dinge und ich bin sehr froh darüber, dass ihr alle durch euren Besuch bei uns einen Beitrag dazu leistet.“

Auch der ehemalige stellvertretende Bürgermeister Willi Minne war zur Begrüßung gekommen und freute sich, einige Bekannte wieder zu sehen: „Seit 22 Jahren bin ich regelmäßig in Bijeljina und freue mich deshalb umso mehr, heute in Gesichter zu schauen, die ich auch hier schon häufiger gesehen habe.“ Er bedauert die coronabedingten Reiseschwierigkeiten der Vergangenheit und hofft auf regelmäßigere Besuche in der Zukunft. „Denn wir haben viele Freunde gewonnen – deshalb dürfen wir keine Brücken abbrechen, sondern müssen diese Freundschaften pflegen.“

Die jungen Menschen aus Bijeljina wurden vom Verein „Hilfe für das junge Leben“ nach Deutschland eingeladen. In den zehn Tagen ihres Aufenthalts haben sie unter anderem Langenhagen besichtigt und mit dem Fahrrad die Stadt erkundet. Sie standen im Austausch mit deutschen Jugendlichen und hatten auch die Möglichkeit, das schöne Wetter zu genießen, im Silbersee zu baden und einen Ausflug in den Heidepark zu unternehmen. Die Organisation im Vorfeld haben insbesondere die Vereinsmitglieder Sigrid Kassner und Michaela Ramünke übernommen.

„Ich wünsche euch, dass ihr hier auch so viele tolle und anhaltende Erinnerungen sammeln konntet und hoffe, dass euch der Besuch hier Freude bereitet hat!“, verabschiedete Jagau die Jugendlichen zum Abschluss.

Langenhagen/Kaltenweide (pm/red). Der Vorsitzende der Eigentümergemeinschaft Kaltenweider Platz 3A, Rainer Finkendey, dankte dem Ortsbrandmeister Uwe Glaser für die geleistete Arbeit bei dem Balkonbrand am 13.07.2022.

,,Durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf darüber liegende Stockwerke verhindert und so schlimmeres an unserem Gebäude abgewendet werden.”, so Finkendey.

Ortsbrandmeister Uwe Glaser betonte das es leider nicht mehr selbstverständlich ist, dass ehrenamtliche Arbeit anerkannt wird. Daher freuen sich die ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden besonders über diese Geste und einen von allen Bewohnern unterschrieben Dankesbrief.

Langenhagen (pm). Bürgermeister Mirko Heuer übernimmt voraussichtlich am Dienstag, den 4. Oktober, wieder vollständig seine Dienstgeschäfte. Er hatte Mitte Juli einen Herzinfarkt erlitten, nach dem er reanimiert und operiert werden musste. Das Krankenhaus hat er Ende Juli verlassen. Seitdem befand er sich stationär in der Reha, an die sich die ambulante Weiterbehandlung anschließt. 

„Es geht mir so weit ganz gut“, sagt Heuer und bedankt sich herzlich für die zahlreichen Genesungswünsche. „Dass so viele Menschen an mich gedacht haben, hat mich riesig gefreut und teilweise sehr gerührt“, führt er fort. „Leider kann ich nicht allen persönlich „Danke“ sagen, obwohl ich das am liebsten machen würde. Ich hoffe aber, dass ich auf diesem Weg viele Menschen erreiche“.

Wichtig ist Heuer ein ganz besonderer Dank an die Ersthelfer aus seiner Familie und an seinen Nachbarn: “Ohne diese Menschen, die mich bis zum Eintreffen des Rettungswagens reanimiert haben, würde ich heute nicht mehr leben”. Selbstverständlich hätten dazu im weiteren Verlauf aber auch die Rettungskräfte der Johanniter und das Team der MHH beigetragen. 

Der Bürgermeister freut sich, ab Oktober wieder normal Termine wahrnehmen zu können. „Ich wäre so gern aktuell beim Schützenfest, den Jazzmatineen oder anderen tollen Veranstaltungen dabei gewesen“, sagt er. Allerdings seien in diesem Fall die Gesundheit,  beziehungsweise die Genesung, vorgegangen. Die Verwaltung habe er in der Zwischenzeit bei Carsten Hettwer und Eva Bender, seinem Verwaltungsvorstand, in guten Händen gewusst. Ganz die Finger vom Job lassen konnte er dann aber doch nicht: “Um auf dem Laufenden zu bleiben, habe ich schon den einen oder anderen Blick auf meine Mails geworfen, aber ich hatte nicht nur ein ärztliches Verbot, mich einzumischen”, erklärt er mit einem Schmunzeln.

„Man sagt, ein dankbares Herz sei ein gesünderes Herz. In diesem Sinne bin ich dankbar für alle, die meiner Familie und mir beigestanden haben. Vor allem aber für die Zeit, die ich weiter mit meiner Familie, meinen Freunden und den Menschen in Langenhagen und natürlich auch weiterhin für Langenhagen verbringen darf.“

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