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Montag, 28 September 2020 13:45

Sonnenwärme zum Duschen und Heizen

Langenhagen (pm). Gas und Heizöl sparen und gleichzeitig den Geldbeutel und die Umwelt schonen? Mit Sonnenkraft unabhängiger von fossilen Energieträgern werden?

Wie das geht, zeigt der Vortrag „Sonnenwärme zum Duschen und Heizen“. Die VHS-Veranstaltung ist ein gemeinsames Angebot der Klimaschutzmanagerin der Stadt Langenhagen, Christine Pfülb und Fachreferent Dirk Hufnagel am

Dienstag, 6. Oktober 2020

im vhs-Treffpunkt von 18.15 – 20.45 Uhr.

Die Teilnahme ist entgeltfrei!

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und kann per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0511.7307 9710 erfolgen.

Ein großer Teil des Energieverbrauchs in Privathaushalten wird für Raumheizung verwendet. Hier können beispielsweise Solarkollektoren eingesetzt werden, die Sonnenstrahlung in Wärme umwandeln und so Heizung und Warmwasserbereitung entlasten. Diese modernen Heizsysteme werden außerdem staatlich gefördert. In Langenhagen kann diese Förderung im Einzelfall fast 50 Prozent der Kosten erreichen.

Der etwa 90-minütige Vortrag informiert über Platzbedarf, Kombinierbarkeit unterschiedlicher Heizsysteme, Anschaffungskosten und Förderungen - egal ob Ein- oder Mehrfamilienhaus. Auch für individuelle Fragen steht während des Termins ausreichend Zeit zur Verfügung.

Zusätzlich wird es einen Einblick in das neue Solarkataster der Region Hannover für alle Regionskommunen geben, das am 1. Oktober freigeschaltet wird.

Hannover (ots). Eine unerwartete Entdeckung hat am Sonntag, 27.09.2020, ein Spaziergänger in der Koldinger Masch gemacht. In einem abgelegenen Bereich südlich der Bundesstraße 443 ist der 44-Jährige auf insgesamt 27 Hanfpflanzen in voller Blüte gestoßen. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen ist die Plantage beseitigt worden.

Nach ersten Erkenntnissen war der Zeuge auf einem Spaziergang durch die Koldinger Masch, als er gegen 14:55 Uhr in einem unwegsamen und deshalb nur zu Fuß erreichbaren Gelände auf eine Outdoorplantage mit Hanfpflanzen stieß. Der Mann verständigte umgehend die Polizei, die sich daraufhin selbst ein Bild von dem überraschenden Fund machte.

Nachdem der Zeuge die Beamten zu der Stelle geführt hatte, zählten die Polizisten insgesamt 27 zwei bis drei Meter hohe Hanfpflanzen, die professionell angebaut wurden und in voller Blüte standen. An derselben Stelle stießen die Beamten zudem auf passendes Werkzeug sowie Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen sowie einem Landwirt, die Personal und Technik bereitstellten, wurde die Plantage beseitigt.

Die Polizei sicherte vor Ort Spuren. Unklar war zunächst, wer die Plantage dort angelegt hat. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln gegen Unbekannt ein. 

Montag, 28 September 2020 13:22

Die MHH ist auch am Dienstag erreichbar

Hannover (pm). Busse und Bahnen der Üstra werden wegen des Warnstreiks im Öffentlichen Nahverkehr am Dienstag, 29. September 2020 ganztägig nicht fahren.

Damit Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher, aber auch die Beschäftigten die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) erreichen können, richtet die Hochschule in der Zeit von 6 bis 20 Uhr einen kostenlosen Buspendelverkehr zwischen dem S-Bahnhof Karl-Wiechert-Allee und dem MHH-Campus ein.

Die S-Bahnen werden nicht bestreikt, vom Hauptbahnhof aus fahren die Linien S3, S6 und S7 in wenigen Minuten zum S-Bahnhof Karl-Wiechert-Allee. Obacht: Auch im eingerichteten Busshuttle gelten die Hygienevorschriften des öffentlichen Nahverkehrs. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss entsprechend getragen werden.

Auf dem MHH-Campus ist die Haltestelle an der Haupteinfahrt Karl-Wiechert-Allee eingerichtet (Kassenautomat an den Schranken). Vom Haupteingang ist der Weg dorthin ausgeschildert.

Hannover (pm). Der seit Anfang 2019 bestehende Rechtsstreit über die Abschnittskontrolle, Section Control, ist mit einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nunmehr endgültig abgeschlossen. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Antrag eines Klägers auf Zulassung der Revision zurückgewiesen. Damit ist das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg rechtskräftig. Hier hatte das Gericht die Rechtmäßigkeit der Abschnittskontrolle bestätigt.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, begrüßte diese Entscheidung: „Die Einführung von Section Control war mir angesichts der damit verbundenen positiven Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit in Niedersachsen ein besonderes Anliegen. Denn klar war von vornherein: Der Einsatz von Section Control kann einen wesentlichen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten. Vor allem ist Section Control ein Ansatz für mehr Gerechtigkeit und Akzeptanz im Gegensatz zu stationären Blitzern, weil die Geschwindigkeit über einen längeren Zeitraum gemessen wird. Wie bei jeder neuen Technologie war aber auch beim Start von Section Control klar, dass es einige rechtliche und tatsächliche Hürden auf dem Weg bis zur hundertprozentigen Einsatzreife geben kann. Gerade vor diesem Hintergrund bin ich froh, dass wir diesen Schritt als erstes Bundesland seinerzeit gewagt haben und die Rechtmäßigkeit der Abschnittskontrolle jetzt abschließend gerichtlich bestätigt wurde. Damit steht auch anderen Bundesländer die Möglichkeit offen, dem niedersächsischen Beispiel zu folgen und diese innovative Technik zukünftig bei sich auf geeigneten Strecken einzusetzen."

Der Polizeipräsident der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, ergänzte: „Mit der Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts wurde höchstrichterlich bestätigt, dass es sich bei dem Streckenradar Section Control um ein modernes und rechtskonformes Mittel der Geschwindigkeitsüberwachung handelt. Ich freue mich, dass damit Klarheit für alle Beteiligten geschaffen wurde."

Hintergrund:

Die Abschnittskontrolle bezeichnet ein System zur Überwachung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr, bei dem die Geschwindigkeit nicht an einem bestimmten Punkt, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine längere Strecke gemessen wird. Die Vorteile dieser Technik liegen darin, dass sie für die Verkehrsteilnehmenden eine gerechtere Methode darstellen, da jede Fahrzeuggeschwindigkeit streckenbezogen gemessen und nur die durchschnittliche Überschreitung verfolgt wird. Diese gerechtere Methode führt zu deutlich mehr Akzeptanz der Abschnittskontrolle gegenüber den punktuellen Blitzern. Das Messsystem dient der Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit im gesamten überwachten Streckenabschnitt. Dadurch werden eine spürbare Harmonisierung des Verkehrsflusses und damit eine Erhöhung der Verkehrssicherheit erreicht.

Niedersachsen hatte den Betrieb der Abschnittskontrolle am 19. Dezember 2018 an der Bundesstraße 6 im südlichen Bereich der Region Hannover zwischen den Orten Gleidingen und Laatzen aufgenommen. Dagegen hat ein Kläger vor dem Verwaltungsgericht Hannover geklagt. Das Klageverfahren erreichte später das Oberverwaltungsgericht Lüneburg, das im November 2019 die Klage gegen die Abschnittskontrolle auch im Hauptsacheverfahren abgewiesen und damit die Rechtmäßigkeit dieser Anlage bestätigt hat. In dem Urteil wurde die Revision ausdrücklich nicht zugelassen. Dagegen hat sich der Kläger mit einem Antrag an das Bundesverwaltungsgericht gewandt, das diesen Antrag nunmehr abgewiesen hat. Damit ist das Urteil des Oberverwaltungsgerichts aus November 2019 rechtskräftig und die Rechtsmäßigkeit von Section Control abschließend gerichtlich festgestellt.

Hannover (pm). Im Zuge der Erneuerung der Geh- und Radwegbrücken an der Wasserkunst muss die Ersatzbrücke am Freitag (2. Oktober) gesperrt werden. Grund ist, dass die restaurierten Stahlträger angeliefert und eingebaut werden.

Darüber hinaus ist die Straße „Am Großen Garten“ vor der Wasserkunst während dieser Zeit nur beschränkt für den Geh- und Radverkehr passierbar. Kraftfahrzeuge können dort nicht passieren. Der Geh- und Radfahrverkehr wird über den vorhandenen Dammweg zum Wehr westlich des Ernst-August Kanals an der Baustelle vorbeigeführt.

Die Geh- und Radwegbrücken über den Ernst-August-Kanal in Herrenhausen waren in Teilen schadhaft und müssen erneuert werden. Die Sanierungsarbeiten haben Ende Mai begonnen und werden voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen.

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