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Hannover (pm). Am 12. Juni startet um 17 Uhr die diesjährige Nacht der Museen pandemiegerecht in 13 Häusern. „Die Freude ist groß: Nicht nur können die Museen nach langer Kunstpause wieder öffnen, sie feiern auch noch gleich die Nacht der Museen,“ dankt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf allen teilnehmenden Häusern für diesen besonderen Einsatz, der wegen der erheblichen Corona-Einschränkungen besonders groß ist.

Alle Planungen müssen die am 12. Juni gültigen Regeln der Niedersächsischen Corona-Verordnung berücksichtigen. Aber die Kulturdezernentin ist sich sicher: „Die Museen setzen mit der Museumsnacht ein Zeichen!“

Einmaliger Eintritt sieben Euro

Für ihre Teilnahme zahlen Museumsnachtbesucher*innen einmalig sieben Euro, Kinder bis zu 14 Jahren haben freien Eintritt. Die Karten gibt es in den meisten beteiligten Häusern im Vorverkauf und sind auch während der Museumsnacht erhältlich. Sie berechtigen zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser und gelten erstmalig ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn auch als Fahrkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Großraum-Verkehr Hannover-Tarifgebiet. Außerdem erhalten alle Besucher*innen ab 18 Jahren Sonderkonditionen für die Benutzung von E-Scootern der Firma Bird.

Es gelten die am 12. Juni gültigen Regeln der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Eine Testpflicht besteht nicht.

Unter www.nacht-der-museen-hannover.de oder auf den Websites der beteiligten Häuser werden die Programmangebote laufend aktualisiert. Hier finden sich auch alle Informationen zu den Anmeldungen und Reservierungen, angepasst an die dann gültige Niedersächsische Corona-Verordnung für Museen.

Der Hauptsponsor der Nacht der Museen ist die Avacon AG. Weiterer Unterstützer ist der Großraum-Verkehr Hannover GmbH (GVH).

Die teilnehmenden Häuser:

feinkunst e.V., Historisches Museum Hannover, Kestner Gesellschaft, Kino im Künstlerhaus, KUBUS Städtische Galerie Hannover, Kunstverein Hannover, Landesmuseum Hannover, Museum August Kestner, Museum Schloss Herrenhausen, Rosebusch Verlassenschaften, Sprengel Museum Hannover, Villa Seligmann, Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst.

Hannover (ots). Die Polizei sucht mit Hilfe eines Fotos nach dem 83-jährigen Adolf F. aus Langenhagen. Der Senior lebt in einem Pflegeheim an der Bachstraße in Langenhagen-Wiesenau, wo er zuletzt am Mittwoch, 09.06.2021, gegen 15:00 Uhr gesehen wurde. Die Polizei bittet bei der Suche nun die Bevölkerung um Mithilfe.

Am Mittwochabend informierte die Heimleitung die Polizei darüber, dass der 83 Jahre alte Bewohner vermisst werde. Zuletzt war er gegen 15:00 Uhr in der Einrichtung gesehen worden, verschwand dann jedoch spurlos. Aufgrund einer Demenzerkrankung ist Adolf F. orientierungslos. Daraus ergibt sich eine Gefahr für Leib und Leben.

Adolf F. ist 83 Jahre alt, wirkt jedoch etwas jünger. Der Vermisste ist 1,64 Meter groß, von normaler Statur und grauhaarig. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug der Mann ein orange-weiß kariertes, kurzärmeliges Hemd, blaue Jeans sowie blaue Latschen.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben kann oder andere Hinweise zum Verbleib des Mannes hat, wird gebeten, sich beim Polizeikommissariat Langenhagen unter Telefon 0511 109-4215 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Hannover (pm). Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat heute in Hannover darauf aufmerksam gemacht, dass es für Bürgerinnen und Bürger aktuell noch nicht möglich ist, einen digitalen Impfausweis in Arztpraxen zu erhalten.

„Durch die Berichterstattung in zahlreichen Medien und durch Aussagen der Politik wird der Eindruck vermittelt, dass ab heute der digitale Impfausweis an den Start geht. Dies gilt nicht für die Arztpraxen“, unterstrich der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Mark Barjenbruch, heute in Hannover.

Wer gegen COVID-19 geimpft ist, soll künftig einen zusätzlichen Impfnachweis erhalten können. Um den Aufwand für die Ärztinnen und Ärzte möglichst gering zu halten, soll das Ausstellen der Impfzertifikate direkt aus den Praxisverwaltungssystemen (PVS) möglich sein. Die Bundesregierung hat in einer Ausschreibung die PVS-Hersteller aufgefordert, mit dem Software-Update spätestens bis zum 12. Juli ein entsprechendes Software-Modul zu entwickeln, das den Arztpraxen kostenfrei zur bestehenden Lizenz im Rahmen des PVS-Vertrages zur Verfügung gestellt werden soll. Die Software-Updates für die PVS stehen noch nicht für alle Praxen zur Verfügung.

„Die KVN wird zur Überbrückung für ihre Mitglieder eine Softwarelösung des Robert- Koch-Instituts zur Ausstellung des digitalen Impfpasses in ihrem Mitgliederportal bis Mitte kommender Woche zur Verfügung stellen. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Tagen nicht die Arztpraxen zu kontaktieren, um nach dem digitalen Impfausweis zu fragen“, so Barjenbruch.

Die KVN macht weiterhin darauf aufmerksam, dass Arztpraxen bereits durchgeführte Corona-Impfungen nachträglich in den digitalen Impfausweis eintragen können, aber nicht müssen.

Dienstag, 08 Juni 2021 15:11

„Toilette für alle“ im Erlebnis-Zoo

Hannover (pm). Öffentlich zugängliche Toiletten und Babywickeltische sind heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Auch barrierefreie Toiletten sind an vielen Orten – auch im Erlebnis-Zoo – vorhanden. Doch für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen sowie alters- oder unfallbedingter Inkontinenz ist ein Behinderten-WC oft unzureichend. Im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es daher jetzt einen neuen Sanitärraum für pflegebedürftige Menschen: In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V.  wurde in der Mitte des Zoos, in Yukon Bay, eine „Toilette für alle“ eingerichtet – ein wichtiger Schritt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe.

Die Initiative für diesen besonderen Raum ging von dem Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. aus. „Eines unserer liebsten Ausflugsziele ist der Zoo – was aber bislang für eine entspannte Zeit fehlte, war eine entsprechende Toilette“, erzählt Anke Mill, Schatzmeisterin des Vereins. Denn für viele der schwerstpflegebedürftigen Kinder des Vereins seien die gängigen Behinderten-WCs ungeeignet.

In der Ladenzeile des Hafenstädtchens Yukon Bay wurde ein Raum für die besonderen Anforderungen von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen ausgebaut. Eingerichtet ist diese „Toilette für alle“ mit einer elektrisch höhenverstellbaren Pflegeliege mit abklappbaren Seitengitter, einem mobilen Standlifter, luftdichtverschließbarem Abfallbehälter, WC und höhenverstellbarem Waschbecken.

Für die Finanzierung der Spezialeinrichtung fanden INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. und der Zoo schon bald engagierte Unterstützer. Allen voran die Region Hannover, die 20.000 Euro für den Sanitärraum zur Verfügung stellte: „Mit der ‚Toilette für alle‘ können nun sowohl junge als auch ältere Besucher mit Pflegebedarf ihren Aufenthalt so lange gestalten wie sie möchten, da die individuelle Pflegesituation keine Verkürzung des Besuches mehr nach sich zieht“, so Sylvia Thiel, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Region Hannover.

Und auch hannoversche Firmen beteiligten sich engagiert an der Umsetzung des Projekts. „Wir freuen uns, dass unser Elternverein mit einer erfolgreichen Spenden-Akquise – u.a. bei VW Nutzfahrzeuge – dazu beitragen konnte, dass sich alle Menschen mit schweren Beeinträchtigungen auf entspannte Besuche im Erlebnis-Zoo freuen können!“, schwärmt Vereinsvorsitzende Rotraut Schiller-Specht.

Die Firma elements Hannover, Fachausstellung für Bad, Heizung, Energie, stellte die sanitäre Einrichtung von der Toilette bis zum Spiegel über dem Spezial-Waschbecken zur Verfügung, das Unternehmen H2O unterstützte das Projekt mit einer großzügigen Spende, so dass der Raum allen Anforderungen gerecht eingerichtet werden konnte.

Der neue Sanitärraum im Zoo wurde mit dem Qualitätssiegel der Stiftung Leben pur ausgezeichnet. Leben pur setzt sich dafür ein, dass es bundesweit an allen öffentlichen Orten „Toiletten für alle“ gibt.  Ziel der Stiftungs-Arbeit ist eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität und Lebensgestaltung von Menschen mit schweren sowie mehrfachen Behinderungen, um damit ihre Inklusion in die Gesellschaft zu stärken.


Sanitärraum für pflegebedürftige Menschen: In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. wurde in der Mitte des Zoos, in Yukon Bay, eine „Toilette für alle“ eingerichtet – ein wichtiger Schritt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe. - © Carl-Marcus Müller

Sanitärraum für pflegebedürftige Menschen: In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. wurde in der Mitte des Zoos, in Yukon Bay, eine „Toilette für alle“ eingerichtet – ein wichtiger Schritt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe. - © Carl-Marcus Müller

Sanitärraum für pflegebedürftige Menschen: In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. wurde in der Mitte des Zoos, in Yukon Bay, eine „Toilette für alle“ eingerichtet – ein wichtiger Schritt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe. - © Carl-Marcus Müller

Sanitärraum für pflegebedürftige Menschen: In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. wurde in der Mitte des Zoos, in Yukon Bay, eine „Toilette für alle“ eingerichtet – ein wichtiger Schritt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe. - © Carl-Marcus Müller

Montag, 07 Juni 2021 22:27

Photo Laundry 2021

Hannover (mm). „Das ist ja eine tolle Sache, so viele tolle Fotos.“, meint Alexander (12), der mit seiner Mutter Helena da ist und die Fotos bestaunt. Beide gehören schon zu den Stammgästen hier und waren auch letztes Mal dabei. Und es gab mehr als nur eine positive Aussage vor Ort zu der gelungenen Veranstaltung. Trotz des doch recht wechselhaften und trüben Wetters am gestrigen Sonntagnachmittag sind recht viele Besucher zur diesjährigen Photo Laundry gekommen.

Photo Laundry? Was ist das?

Die Idee des “Photo Laundry” entstand 2010 in St. Petersburg (Russland) und wurde erstmals am 25. Mai 2011 in St. Petersburg durchgeführt. Die Idee des Projekts stammt von dem Fotografen Andrei Kezzin und wird mittlerweile weltweit umgesetzt.

Photo Laundry ist bereits seit dem Jahr 2017 eine jährlich einmal stattfindendes Event am Leibniztempel im Georgengarten. Fotobegeisterte und Interessierte haben bei diesem zwanglosen Treffen, welches meist im Mai/Juni stattfindet, die perfekte Möglichkeit eigene Fotos zu zeigen, mit anderen zu tauschen und/oder auch tolle Fotos mit nach Hause zu nehmen. Eine entsprechende Ankündigung findet online, z.B. über Facebook, Instagram oder ähnliche Plattformen statt.

Die „Fotoausstellung auf der Wäscheleine“ wird von allen Teilnehmern gemeinsam organisiert. Die Galerie ist dabei der freie Himmel. Die mitgebrachten Fotos ( ca 3 – 4 ) werden hier kostenlos jedermann zur Verfügung gestellt. Sie werden mit Hilfe von Wäscheklammern an Wäscheleinen aufgehängt. Jeder, der selber Bilder ausstellt, darf auch die Bilder von anderen Künstlern mitnehmen. Aber auch spontanen Besuchern wurde bisher kein Foto verwehrt.

Teilnehmen kann jeder. Es gibt hier keinerlei Altersbegrenzungen und keinerlei Ansprüche an die Erfahrungen der Fotografen. Voraussetzung ist allerdings, dass das Foto selbst gemacht wurde. Im Vordergrund steht eindeutig der Spaß am Fotografieren. Wenn man möchte kann man auf der Rückseite des Fotos eine kleine Botschaft hinterlassen, ein Zitat, den Aufnahmeort oder auch seine eigenen Kontaktdaten.

Photo Laundry in Hannover

Alexandra Konopleva, die dieses Fotoevent erstmals 2017 in Hannover gestartet hat ist sonst als Erste Vorsitzende im Verein Märchenkoffer e.V. (Verein für Bildung, Kultur und Integration) aktiv. Mit einem kleinen Helferteam organisiert sie diese gelungene Open-Air-Veranstaltung.

Gestern wurde Sie dabei tatkräftig durch Mascha (23) unterstützt. Masha kam erst im Januar aus St. Petersburg nach Deutschland. Nach ihrem Studium für internationale Beziehungen hilft sie nun im Rahmen eines Austauschprogramms im Märchenkoffer e.V. bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Sie will im August wieder zurück nach Russland und dort weiter studieren.

Der Verein Märchenkoffer e.V.

Der Verein Märchenkoffer e.V. setzt sich insbesondere für eine zweisprachige Entwicklung der Kinder mit Migrationshintergrund aus GUS-Staaten ein. Der „Märchenkoffer“ ist an 7 Tagen in der Woche geöffnet und bietet neben einem umfangreichen Programm mit unterschiedlichen Themen auch verschiedenste Workshops für Kinder an.


Photo Laundry 2021 - Viele verschiedene Fotos lockten zahlreiche Besucher zum Leibniztempel. - © Carl-Marcus Müller

Photo Laundry 2021 - Viele verschiedene Fotos lockten zahlreiche Besucher zum Leibniztempel. - © Carl-Marcus Müller

Photo Laundry 2021 - Viele verschiedene Fotos lockten zahlreiche Besucher zum Leibniztempel. - © Carl-Marcus Müller

Photo Laundry 2021 - Viele verschiedene Fotos lockten zahlreiche Besucher zum Leibniztempel. - © Carl-Marcus Müller

Photo Laundry 2021 - Viele verschiedene Fotos lockten zahlreiche Besucher zum Leibniztempel. - © Carl-Marcus Müller

Photo Laundry 2021 - Viele verschiedene Fotos lockten zahlreiche Besucher zum Leibniztempel. - © Carl-Marcus Müller

Mehr zum Verein unter: http://skachem.com/de/

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