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Hannover (pm). Auf einem ehemaligen Firmengelände in der Straße Kabelkamp in Hannover-Brink-Hafen wurde am frühen Donnerstagnachmittag bei Bauarbeiten eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das Kampfmittel konnte am späten Abend erfolgreich entschärft werden.

Uneinsichtige Bewohner|innen, die sich weigerten, ihre Wohnungen zu verlassen, verzögerten die Räumungsmaßnahme unnötig.

Insgesamt waren 356 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz. Bei Bauarbeiten auf einem ehemaligen Firmengelände in der Straße Kabelkamp in Hannover-Brink-Hafen wurde am frühen Donnerstagnachmittag eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe gefunden, die noch im Laufe des Tages geräumt werden musste.

Für die Entschärfung des Kampfmittels war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Metern um den Fundort des Kampfmittels festzulegen. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren etwa 3270 Bürgerinnen in den hannoverschen Stadtteilen Vahrenwald, Vahrenheide, Brink-Hafen und Vinnhorst sowie im Stadtteil Wiesenau der Stadt Langenhagen. Um 18:30 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei u.a. auch Lautsprecherwagen und eine Drohne mit Sprachausgabe zur Information der Bevölkerung zum Einsatz kamen.

Leider waren einige betroffene Bewohnerinnen uneinsichtig und weigerten sich, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Räumungsmaßnahmen zogen sich dadurch unnötig in die Länge. Um 23:30 Uhr meldeten die Räumkräfte schließlich Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten mit seiner Arbeit beginnen. Bereits nach kurzer Zeit konnte er den Zünder aus der Bombe entfernen und ihn anschließend mit einer gezielten Sprengung inaktivieren.

Die betroffenen Bewohnerinnen konnte um 00:05 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Einrichtungen zurückkehren.

Insgesamt suchten 128 Bürger*innen die Betreuungsstellen in der Herschelschule auf. 27 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Für sieben Personen aus dem Evakuierungsbereich, die sich aktuell aufgrund einer COVID19-Erkrankung in häuslicher Isolation befanden, wurde ein gesonderter Betreuungsbereich eingerichtet.

Beim Bürgertelefon gingen bis 00:30 Uhr 738 Anrufe ein. Insgesamt waren 356 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hannover und Langenhagen, der Polizei, der Hilfsorganisationen und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes im Einsatz.

Langenhagen/Godshorn (pm). Nach rund zehn Jahren Pause findet am Samstag, 17. September, im Langenhagener Stadtteil Godshorn wieder das Straßenfest statt.

Von 14 bis 21 Uhr sind Besucher herzlich dazu eingeladen, bei Musik, Essen und Getränken über die Hauptstraße in Godshorn zu flanieren. An zahlreichen Ständen können sich Gäste über das vielfältige kulturelle Angebot im Ort informieren und austauschen. Das Fest richtet sich an Groß und Klein, bei Kinderspielen, Karussells, guten Essen und Getränken sind alle Gäste herzlich eingeladen einen schönen Tag in Godshorn zu verleben.

Ortsbürgermeister Tim Wook freut sich bereits jetzt über die breite Unterstützung: „Ich bin durchweg begeistert wie unsere Vereine und Geschäfte die Idee des Straßenfestes unterstützen. Es freut mich sehr, dass alle mit dabei sind, um diesen Tag in Godshorn zu einem besonderen Ereignis werden zu lassen.“ Damit dies gelingt werden an zwei Bühnen unterschiedliche Musiker für Stimmung bis tief in den Abend sorgen. Für das leibliche Wohl sorgen unterschiedliche Stände mit Bratwurst und Bier, aber auch kulinarischen Köstlichkeiten.

Treibende Kraft hinter dem Event ist Ortbürgermeister Wook, der zusammen mit allen Vereinen, Verbänden und Geschäftsleuten in dem Straßenfest auch ein wichtiges Ziel für die Ortsgemeinschaft im Blick hat: „Wir haben versprochen den Ort Godshorn nach der Pandemie wieder mehr zu beleben, das Straßenfest bietet dazu eine tolle Möglichkeit. Wir wollen den Menschen zeigen, dass wir eine abwechslungsreiche und vielfältige Ortschaft innerhalb Langenhagens sind.“ Es ist also alles angerichtet, um das Straßenfest zu dem Godshorner Ereignis des Jahres werden zu lassen.

Mittwoch, 14 September 2022 09:12

Kinder- und Jugendflohmarkt im Haus der Jugend

Langenhagen (pm). Nach der Sommerpause veranstaltet die Abteilung Kinder, Jugend, Schule und Kultur am Sonntag den 18.09.2022 im Haus der Jugend – Langenforther Platz 1 in 30851 Langenhagen – wieder den traditionellen Kinder- und Jugendflohmarkt.

Auf beiden Etagen des Hauses und auch im Innenhof werden ca. 40 Verkaufsstände erwartet, die zwischen 14.00 Uhr und 16.30 Uhr ihre Waren anbieten. Von Babysachen bis zur jugendlichen Kleidung, vom Spielzeug bis zum Lernprogramm wird es auch diesmal eine Vielzahl von Angeboten geben.

Im Monopol werden kalte Getränke, Kaffee und frisch gebackene Waffeln angeboten.

Bitte nutzen Sie gegebenenfalls für ihren PKW die Parkplätze vor dem CCL, es sind nur einige Meter zu Fuß zum Haus der Jugend. Die Straßenbahn hält direkt vor der Haustür.

Das Flohmarkt-Team freut sich auf viele Schnäppchenjäger.

Langenhagen (pm/red). Stellvertretende Bürgermeisterinnen legten am 1. September, dem Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges, Blumengesteck an Stele im Rathaus-Innenhof nieder.

„Mit ihrer Anwesenheit treten Sie ein für ein friedvolles Leben in Europa, für Widerstand gegen die gegenwärtigen Herausforderungen und für unsere demokratische Lebensform“, mit diesen Worten dankte Ulrike Jagau den Menschen bei der Zeremonie am Donnerstag, 1. September. Sie und Elke Zach, beide stellvertretende Bürgermeisterinnen Langenhagens, hatten am Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges mit einem Blumengesteck an der Stele im Rathaus-Innenhof dessen Opfer gedacht.

Wie wichtig das Gedenken an den 1. September 1939 ist, unterstrich Jagau teils mit persönlichen Erinnerungen. Die Nachkriegserfahrungen sowie der offene Umgang ihres Vaters mit seinen Kriegserinnerungen hätten sie viele Jahre ihrer Kindheit begleitet. Heute sehe sie „sein ständiges Erzählen über diese Zeit auch als eine Art Vermächtnis an, das er uns Kindern übergeben hat“, berichtete die gegen Ende der NS-Zeit, 1944 geborene Jagau. „Uns stand nach seiner Meinung die Aufgabe zu, die Informationen, die er uns vermittelte, weiterzugeben und ähnliche Ereignisse, soweit es in unserer Macht steht beziehungsweise stand, zu verhindern.“

Bestimmte Zusammenhänge und Unwahrheiten, die Jagaus Vater am 1. September 1939 noch nicht hätte durchschauen können, sind mittlerweile bekannt. Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen begann an diesem Tag der Zweite Weltkrieg. „Es ist heute nicht meine Aufgabe, die zahlreichen Parallelen zwischen dem Überfall auf Polen und dem Überfall auf die Ukraine detailliert zu benennen. Wichtig allerdings ist, dass wir wahrnehmen, wie sich die Dinge gleichen, und dass wir uns auch heute wieder mit kriegerischen Auseinandersetzungen beschäftigen müssen, die letztlich bedrohlich für uns alle sein können.“

An der kleinen Zeremonie, die von einer kleinen Abordnung des Langenhagener Blasorchesters musikalisch begleitet wurde, nahmen etwa 30 Personen teil. Sie konnten an der Stele Rosen ablegen, nachdem Jagau und Zach im Wechsel die Totenehrung gesprochen und das Gesteck an der Stele niedergelegt hatten.

Celle (ots). Am Abend des 1.September fand die feierliche Übergabe von insgesamt sechs neuen Fahrzeugen an die Freiwillige Feuerwehr Celle statt. Die Schlüssel für ein Löschgruppenfahrzeug, eine Drehleiter, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, einen Einsatzleitwagen, einen Kommandowagen und ein Mannschaftstransportfahrzeug konnte Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge an Stadtbrandmeister Uwe Wiechmann übergeben. Dieser freute sich sichtlich über die moderne Fahrzeugtechnik, die nun der Celler Feuerwehr zur Verfügung steht und u. a. weit über 30 Jahre alte Einsatzfahrzeuge ersetzt.

Alle Fahrzeuge werden bei der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache zum Einsatz kommen, bzw. hier stationiert werden. So übergab Wiechmann die Schlüssel im Anschluss an Ortsbrandmeister Bernd Müller, der die Fahrzeuge mit Dank entgegennahm.

Müller betonte den hohen Einsatzzweck der neuen Fahrzeuge und dankte den anwesenden Vertretern von Rat und Verwaltung für die moderne Ausstattung der Celler Feuerwehr. Denn nur so ist es möglich, die Aufgaben im Bereich des abwehrenden Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung sicherzustellen und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt im Notfall helfen zu können. Engagierte freiwillige Feuerwehrleute sind hierzu täglich im Einsatz. So bedurfte auch die Ausbildung auf den neuen Fahrzeugen einen großen zeitlichen und ehrenamtlichen Einsatz, um in zahlreichen Sonderdiensten die neue Technik zu schulen und den Umgang zu erlernen.

Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich im Einzelnen um ein Löschgruppenfahrzeug LF 10, das mit einem Löschwassertank mit 2.000 Litern versehen ist und speziell für die Brandbekämpfung ausgestattet ist. Für die neue Drehleiter DL(A) K 23/12 steht die Menschenrettung im Vordergrund. Der Leiterpark hat eine Länge von 30 Metern. Der Korb ist zur Aufnahme verschiedener Gerätschaften geeignet, so kann eine Krankentrage verlastet werden aber auch ein Wasserwerfer montiert werden. Über eine umfangreiche Ausstattung für die technische Hilfeleistung und die Brandbekämpfung verfügt das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20, das bei Bränden, aber auch bei Unfällen und anderen Hilfeleistungen zum Einsatz kommen kann. Der neue Einsatzleitwagen ELW 1 steht dem Brandmeister zum Dienst zur Verfügung und ist mit moderner Kommunikationstechnik ausgestattet. Durch das Land Niedersachsen wurde der Kommandowagen zur Verfügung gestellt. Dieser gehört dem Katastrophenschutz an und kann bei Einsätzen in ganz Europa zum Einsatz kommen. Das untypischste Fahrzeug ist wohl das neue Mannschaftstransportfahrzeug, das als Werbe-Mobil beschafft wurde und der gesamten Stadtfeuerwehr für Fahrten zur Verfügung steht. Bei dem Fahrzeug handelt es sich bis zum Auslauf der Werbeverträge um kein offizielles Einsatzfahrzeug.

Im Anschluss an die Übergabe hatten die geladenen Gäste aus Rat und Verwaltung der Stadt Celle, sowie Vertreter der Celler Hilfsorganisationen und der Stadtfeuerwehr die Möglichkeit die neuen Fahrzeuge zu besichtigen aber auch ungezwungene Gespräche mit den anwesenden Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache zu führen.

Alle neuen Fahrzeuge können am Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache am 10. September 2022 zwischen 9 und 17 Uhr im Herzog-Ernst-Ring besichtigt werden.


v.l. Stadtbrandmeister Uwe Wiechmann, Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge, Ortsbrandmeister Bernd Müller. - Foto: Feuerwehr Celle

Übergabe des symbolischen Schlüssels von Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge an Stadtbrandmeister Uwe Wiechmann. - Quelle: Feuerwehr Celle

Der neue Einsatzleitwagen. - Foto: Feuerwehr Celle

Das neue Löschgruppenfahrzeug. - Foto: Feuerwehr Celle

Die neue Drehleiter. - Foto: Feuerwehr Celle

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