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LANGENHAGEN.

Seit dem 7. Mai 2020 ist die Stadtbibliothek Langenhagen wieder für ihre Nutzerinnen und Nutzer da – endlich können Bücher auch wieder persönlich ausgeliehen werden. Viele Besucherinnen und Besucher sind froh, dass nach der Zwangspause wieder geöffnet ist, wenn auch nicht ganz so wie gewohnt: Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus gelten weiterhin die bekannten Hygieneregeln sowie Besuchsbedingungen.

Die Einhaltung der neuen Regeln klappt hervorragend, weiß Sabine Kerber, Leiterin der Stadtbibliothek: „Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die Wahrung des Sicherheitsabstands sind die Leserinnen und Leser schon von anderen Geschäften gewohnt und haben sie verinnerlicht.“ Vieles hat sich zu einer Art Routine entwickelt, einiges ist allerdings noch ungewohnt: Beispielsweise gibt es keine Sitzgelegenheiten, weil ein längerer Aufenthalt nicht möglich ist.

Kurz vor der Schließung Mitte März hatte es einen wahren Ansturm auf Bücher, DVDs und Brettspiele gegeben. Ausgeliehen wurden am letzten geöffneten Freitag über 2200 Medien, üblich sind rund 800 am Tag. Die Bibliothek war teilweise leergefegt, besonders beliebt: Tonie-Figuren und neue Romane. Mittlerweile sind die Regale aber wieder gut gefüllt und auch die neuesten Bestseller stehen zur Verfügung.

„Wir danken allen Leserinnen und Lesern, dass die Wiederöffnung so problemlos und ohne Warteschlangen vor der Tür funktioniert hat“, freut sich Kerber und lobt nochmal das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer: „Es scheint fast so, als hätten sich die Langenhagener abgesprochen, wer wann seine Medien abgeben geht.“

LANGENHAGEN / ENGELBOSTEL.

Im Auftrag der Region Hannover werden die Bushaltestellen Engelbostel – Elbinger Straße voraussichtlich ab Dienstag, 2. Juni, umgebaut. Dafür werden je nach Baufortschritt an der Straße „Krummer Kamp“ ein Teil der Fahrbahn und des Gehweges gesperrt. Für die Fußgänger wird entlang der Baustelle ein Bereich abgetrennt. Der Verkehr kann den Baustellenbereich passieren, ohne dass er von mithilfe einer mobilen Ampel geregelt wird. Ende Juli soll der Umbau abgeschlossen sein.

Der erste Abschnitt befindet sich auf der nördlichen Seite. Voraussichtlich Ende Juni wechselt die Baustelle auf die südliche Seite.

LANGENHAGEN. Das historische Baum-Ensemble vor der VHS im Stadtpark so lange wie möglich erhalten – für dieses Ziel lässt die Stadt Langenhagen von einer Fachfirma verschiedene Pflegemaßnahmen durchführen. Die Arbeiten sind für Dienstag, 2. Juni, geplant.

Die große Eiche sowie die dreistämmige Buche sind seit einigen Jahren von einem holzzersetzenden Pilz befallen. Ein vitaler Baum kann dieses zwar über viele Jahre hinweg ausgleichen. Es besteht aber die Gefahr, dass sich der Pilz auch im gesunden Holz ausbreitet. Die Stadt lässt deshalb die wertvollen Bäume spätestens alle drei Jahre von einem Gutachter genau untersuchen, um frühzeitig, die zum Erhalt erforderlichen Pflegemaßnahmen zu veranlassen.

Ein von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vereidigter Sachverständiger hat die Bäume am 5. Mai kontrolliert. Die Ergebnisse liegen seit dieser Woche vor.

Die Eiche ist stark geschädigt. Der Pilz hat einen großen Teil der Wurzeln und des Stammfußes zersetzt, so dass der Baum aufgrund seiner großen Krone derzeit eingeschränkt stand- und bruchsicher ist. Deshalb wird die Eiche zum Erhalt und zur Pflege nach einer gründlichen Artenschutzkontrolle stark eingekürzt.

Die dreistämmige Buche ist ausreichend stand- und bruchsicher. An ihr muss lediglich die Kronensicherung erneuert werden. Es handelt sich dabei um ein starkes Kunststoffseil, mit dem die Kronen miteinander verbunden sind, um sich gegenseitig zu stützen.

Da es sich bei Eiche und Buche um besonders wertvolle und den Stadtpark prägende Bäume handelt, betreibt die Stadt gerne einen erhöhten Aufwand, um sie so lange wie möglich verkehrssicher zu erhalten.

HANNOVER. Bayern München ist Deutscher Meister und Werder Bremen hat es in die Relegation geschafft. So endet die Bundesliga-Saison 2020 - zumindest wenn es nach der Tabelle des „Virtual Champion Niedersachsen" geht. Bei dem vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und hannoverimpuls veranstalteten E-Sport-Event am vergangenen Wochenende wurde die Bundesliga virtuell zu Ende gespielt - mit der Fußballsimulation FIFA20.

Niedersachsens Staatssekretär für Digitalisierung Stefan Muhle: „Über die zwei Tage beim ‚Virtual Champion Niedersachsen' haben wir das Potenzial des E-Sports gesehen. Diese erfolgreiche Premiere bestätigt uns in unserer Arbeit: Games sind schon heute wesentlicher Faktor, sowohl wirtschaftlich als auch im Alltag junger Niedersachsen. Wir wollen beim E-Sport ganz vorne mit dabei sein."

Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit 15 FIFA-Profis aus den Top 100 und drei Mitgliedern aus der FIFA-Community spielte die acht verbleibenden Spieltage mit jeweils neun Matches - insgesamt also 72 spannende virtuelle Bundesliga-Spiele. Sieger des „Virtual Champion Niedersachsen" ist der FIFA-Profi Kubinho, FIFA-Weltmeister MoAuba kam auf Platz zwei. Mit BeneCR7x liegt ein Niedersachse auf Platz vier. Übertragen wurden die Spiele auf der Live-Streaming-Plattform Twitch. Insgesamt verfolgten etwa 50.000 Zuschauer die Begegnungen.

Der Wirtschaftsfaktor von Computerspielen und E-Sport ist groß und wird künftig noch bedeutender werden. Unter dem Titel „Virtual Champion Niedersachsen" werden weitere Aktivitäten folgen. Bereits an diesem Mittwoch (27. Mai 2020) fand ein Netzwerktreffen von Vertretern des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, Startups, Sport- sowie E-Sportverbänden und weiteren Akteuren im Umfeld des E-Sports in Niedersachsen statt, um den E-Sport in Niedersachsen gemeinsam voranzubringen und einen regelmäßigen Austausch zum Thema E-Sport zu etablieren.

LANGENHAGEN. Für den Besuch städtischer Gebäude gelten ein paar grundlegende Hygiene- und Abstandsregelungen. Große Plakate weisen schon an den Eingängen auf die Maskenpflicht hin.

Die Corona-Pandemie ist trotz immer weiterer Lockerungen im Bereich des öffentlichen Lebens allgegenwärtig. Weiterhin gilt es die Mitmenschen aber auch sich selbst bestmöglich zu schützen.

Eine dieser Schutzmaßnahmen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. „Mit dieser Maßnahme soll das Risiko verringert werden, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken", sagt Bürgermeister Mirko Heuer. Er betont, dass Mund-Nase-Bedeckungen oder sogenannte Alltagsmasken insbesondere Umstehende vor dem Auswurf von festen oder flüssigen Partikeln durch den Träger schützen.

Besonders in den Situationen in denen man anderen Personen in einem geringeren als dem genannten Sicherheits-Abstand (1,5m) begegnet, z.B. auf Fluren, Treppenhäusern, Durchgängen, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wichtig.

Viele Personen haben die Appelle, bei Aufenthalten in öffentlichen Gebäuden einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, umgesetzt. Allerdings gibt es in Einzelfällen - vielleicht aus Unsicherheit heraus – immer wieder Menschen, die dieser Aufforderung nicht nachkommen. Daher weist die Stadtverwaltung noch einmal auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandregelungen, sowie die Maskenpflicht in den städtischen Gebäuden hin.

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Personen, denen das Tragen der Maske aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht zugemutet werden kann, also insbesondere Personen mit Lungen- oder Herzerkrankungen. Weiterhin ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

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