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HANNOVER. Bei heißem Sommerwetter trafen sich heute Nachmittag (12. August) Mitglieder des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel mit Vertretern der Polizei und der Stadtverwaltung am Brunnentreff in Mittelfeld. Thema der Zusammenkunft: Wie kann der Fußgängerüberweg über die Straße Am Mittelfelde sicherer werden.

 Ausgelöst wurde die Aktion durch einen Antrag der Fraktion der Grünen. „Die Verwaltung wird aufgefordert, am Fußgänger-Überweg am Brunnentreff zwischen den Haltestellen der Buslinie 124 auf der Straße Am Mittelfelde gelb blinkende Warnlichter zu installieren“, beschloss mit 12 Stimmen bei zwei Enthaltungen der Bezirksrat auf seiner Sitzung im Februar. Doch die Verwaltung wies den Vorschlag zurück, lehnte Blinklichter ab. „Sowohl die Polizei, als auch die Verkehrsexperten der Verwaltung stimmen überein, dass durch einen zusätzlichen Aufmerksamkeitspunkt im Bereich des Fußgängerüberweges keinesfalls die zwingend erforderliche Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer im Bereich der Gleisquerung beeinträchtigt werden darf.“ Bei dem Ortstermin sollte nun gemeinsam überlegt werden, wie die Situation verbessert werden kann.

 Die anwesenden Bezirksratsmitglieder (3 Grüne, 2 CDU- und ein SPD-Vertreter) sahen ein, dass wegen des nahen Bahnüberganges weitere Blinklichter nicht unbedingt optimal wären. Man kam überein, dass die verblichenen Verkehrszeichen durch neue ersetzt werden und auch der aufgemalte Zebrastreifen wieder in weiß glänzen soll. 

HANNOVER.

Endlich einmal eine gute Nachricht. Die Üstra möchte zum Oktober im Stadtteil Seelhorst eine weitere Haltestelle für die Buslinie 134 einrichten. Etwa im Bereich der Abzweigung des „Wülfeler Bruch“ von der „Peiner Straße“ ist der neue Busstopp vorgesehen. Er wird den Namen „Hans-Sachs-Weg“ tragen.  Das hannoversche Verkehrsunternehmen hat jetzt bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen einen entsprechenden Antrag auf Genehmigung gestellt.

Der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel fordert schon seit langem an dieser Stelle eine zusätzliche Haltestelle für die Linie 134. 

HANNOVER. Die Fahrbahn der Wolfstraße zwischen der Liebrechtstraße bis zur Straße Am Schafbrinke wird von Grund auf erneuert. „Aufgrund des Alters weist die Wolfstraße erhebliche Schäden auf und entspricht nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen.“. heißt es dazu in einer Anlieferinformation.

Mit den Bauarbeiten soll noch im August begonnen werden. Die Bauzeit beträgt - vorbehaltlich der Witterung – etwa sechs Monate. Es sind vier Bauabschnitten geplant. Die Stadt: „Zufahrten und Zugänge werden ermöglicht, Fahrzeuge der Feuerwehr und Rettungskräfte können jederzeit das Baufeld befahren.“ Allerdings müssen die beiden Buslinien umgeleitet werden. „Der Bau unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Busverkehrs in der Wolfstraße ist nicht möglich“, so die Information aus der Verwaltung.

Bis voraussichtlich Ende Februar 2021 entfallen ab 17. August die Haltestellen Wolfstraße und Roßkampstraße, die Haltestelle Liebrechtstraße wird um rund 150 Meter in die Salzburger Straße / Ecke Wolfstraße und die Haltestelle Zeißstraße wird um etwa 150 Meter in die Zeißstraße / Ecke Am Schafbrinke verlegt.

Die Anlieger der Straße wissen bereits seit längerem von den geplanten Bauarbeiten. Die Mitglieder des Bezirksrates wurden erst jetzt informiert. Man hatte sie wieder einmal vergessen. 

HANNOVER. Ortstermin gestern am Gundelachweg in Mittelfeld. Gemeinsam mit Vertretern des Fachbereiches Grün und Umwelt schauten sich Mitglieder des Bezirksrates Döhren-Wülfel den Spielplatz am Gundelachweg  an. Interesse an der Welt des Kleinen zeigten allerdings nur CDU und SPD. Sie schickten jeweils zwei Vertreter, alle anderen Parteien kamen nicht.

 Bürger hatten sich über eine trostlose Spielfläche beschwert. Doch ganz so trostlos kam es den Bezirksratsmitgliedern nicht mehr vor. Zwar mussten einige nicht mehr verkehrssichere Spielgeräte entfernt werden. Aber schon vor längerer Zeit wurde ein großes Spiel- und Klettergerät mit Rutsche aufgebaut und Fußballtore gibt es jetzt auch wieder. Das Fußballfeld war zwar noch eingezäunt, aber nur um den frisch gesäten Rasen anwachsen zu lassen. „Nächste Woche wird die Fläche freigegeben“, hieß es.

 Trotzdem konnten sich die vier Christ- und Sozialdemokraten vorstellen, noch für weitere Spielgeräte zu sorgen. „Ein Spielhaus für kleinere Kinder wäre zum Beispiel passend“, meinten übereinstimmend die beiden Fraktionsvorsitzenden und überlegten, ob hierfür Bezirksratsmittel eingesetzt werden könnten. Die Politiker würden auch das Pflanzen eines weiteren Baumes begrüßen – er könnte Schatten spenden. 


Nächste Woche soll der Rasen zum Spielen freigegeben werden

Sonntag, 12 Juli 2020 17:59

Noch einmal: Polleralarm im Bezirksrat

HANNOVER. Schon wieder war die Güntherstraße Gegenstand hitziger Diskussionen im Bezirksrat: In der Juli-Sitzung des Gremiums im Freizeitheim Döhren gab es erneut Polleralarm: Die CDU-Fraktion brachte das Thema mit einer Anfrage und einem Antrag für eine Ortsbegehung wieder auf die Tagesordnung. Doch der Antrag der Christdemokraten auf einen Termin vor Ort wurde von allen anderen Parteien abgelehnt. Die Verwaltung war längst vor Ort gewesen und hatte sich die Sache angeschaut. Und wir haben uns die Poller auch schon angesehen“, lauteten die Gegenargumente.

 Wie berichtet, hatte die Stadt einen kaputtgefahrenen Grünstreifen und den östlichen Fußgängerweg mit Pollerstangen abgesperrt, weil immer wieder dort Autos illegal geparkt wurden. Während die CDU darauf hinwies, dass die Anlieger durch die Stangen das Straßenbild für verschandelt hielten, meldete sich ein Bewohner der Güntherstraße in der bürgerfragestunde zu Wort. Er begrüßte demgegenüber die Poller, weil offenbar nur so das wilde Parken zu verhindern sei.

 Ebenfalls zum wiederholten Male Thema im Bezirksrat: Die Baupläne für die Brachfläche an der Hildesheimer Straße an der Stadtgrenze zu Laatzen. Der Investor bekam Gelegenheit, seine Pläne für das Gelände schräg gegenüber der Haltestelle „Am Brabrinke“ vorzustellen. Er signalisierte den Pächtern der dortigen Gärten ein gewisses Entgegenkommen, doch die Laubenpiper wollen ihr Grabeland stattdessen lieber behalten und nicht weichen. Trotz des Einwandes eines der Gärtner, dass er dort offiziell gemeldet sei, betonte eine Vertreterin der Verwaltung: „Wohnung ist dort baurechtlich illegal.“ Ein Bebauungsplan für das Gebiet befindet sich im Aufstellungsverfahren. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung werden alle Einwohner Gelegenheit haben, ihre Ansicht zu den Plänen zu äußern. Die letzte Entscheidung liegt aber beim Rat der Stadt; der Bezirksrat muss lediglich zuvor angehört werden.

 

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