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HANNOVER. Der Start war eher etwas verhalten. Heute Vormittag (24. Oktober) bot die Kulturszene im hannoverschen Stadtteil Döhren ein neues Format. Das Kulturcafé Gingkoo in der Landwehrstraße lud zum Kulturfrühstück. Neben Kaffee, Ei und belegten Brötchen und Joghurt wird den Gästen auch etwas Kultur geboten. Das Angebot startete mit handgemachter Musik von Rainer Ranis. Der Gitarrist ist nach eigenem Bekunden auf keinem bestimmten Musikstil festgelegt. „Ich komme aber vom Blues“, erzählt er. Ranis (auch als Panama Red bekannt) schafft dabei eigene Musikstücke, Coversongs spielt er nicht.

Das Kulturfrühstück hatte sich wohl in Döhren noch nicht zu richtig herumgesprochen. Über etwas mehr Gäste hätte sich Ginkoo-Wirt Jens Klinkert sicher gefreut. Er will das Angebot aber fortführen. Jeden Sonntag gibt es entweder ein musikalisches oder ein literarisches (Lesungen) Kulturfrühstück. Ein besonderes Highlight steht am 7. November auf dem Programm. Dann spielt das Duo Spontano. Die beiden Musikerinnen Andrea und Marie haben sich der Klezmer-Musik verschrieben.

Der rührige Gingkoo-Wirt ist weiterhin dabei, nach der coronabedingten Zwangspause für dieses Jahr einen begehbaren Adventskalender zu organisieren. Dazu sucht er noch Menschen, die bereit sind, gemeinsam mit Besuchern ein „Türchen“ zu öffnen. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Jens Klingert im Gingkoo oder in der Villa Lenzberg melden. 

Sonntag, 24 Oktober 2021 08:22

Es herbstet im Erlebniszoo Hannover

HANNOVER. Eigentlich besuchen wir ja einen Zoologischen Garten wegen der Tiere . Im Erlebniszoo Hannover macht ein Rundgang  im Herbst aber schon allein wegen der bunten Vegetation viel Spaß. Die Gärtner haben Büsche und Bäume angepflanzt, die jetzt wieder in ihrer bunten Blätterpracht erstrahlen. Scheint dann noch die Sonne, läßt sich auch in Hannover der "Indian Summer" genießen.


Im Erlebniszoo Hannover wird es wieder herbstlich bunt.

Im Erlebniszoo Hannover wird es wieder herbstlich bunt.

Im Erlebniszoo Hannover wird es wieder herbstlich bunt.

Im Erlebniszoo Hannover wird es wieder herbstlich bunt.

Im Erlebniszoo Hannover wird es wieder herbstlich bunt.

Im Erlebniszoo Hannover wird es wieder herbstlich bunt.

Im Erlebniszoo Hannover wird es wieder herbstlich bunt.

HANNOVER. Jetzt hat sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) offiziell in die Diskussion um die Loccumer Straße in Wülfel eingeschaltet. Ein Vertreter des Clubs nahm kürzlich an der Ortsbegehung mit Anliegern, Bezirksratsmitgliedern und Verwaltungsleuten teil (der Stadtreporter berichtete). Nun übersandte der Radfahrerverein den Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie einigen Anliegern der Straße ein Konzept, wie nach Ansicht der Radlerlobby die Zukunft der Loccumer Straße aussehen könnte.

Der ADFC schlägt gleich ein ganzes Maßnahmebündel vor: Am südlichen Ende soll die Straße zur Sackgasse werden. Statt einer Einmündung in die Straße Am Mittelfeld regen die Radler eine Entsiegelung und die Anlage eines kleines „Dorfplatzes mit Bäumen an. Daneben soll die Claudiusstraße am südlichen Ende einen sogenannten „Modalfilter“ erhalten, den nur noch Fußgänger und Radfahrer passieren können. Um den Gewerbeverkehr durch die Völgerstraße zuleiten, soll diese Route „durch Einengung und Aufpflasterung am Abzweig Völgerstraße sowie Einrichtung einer “abknickenden Vorfahrt” durch Einbau eines Bordsteins auf der Nordseite der Aufpflasterung“ betont werden.

Auf der Oktober-Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel hatten die Sozialdemokraten einen Antrag auf Ausweisung der Loccumer Straße als Fahrradstraße und einem Prüfauftrag wegen einer Sperre für den Durchgangsverkehr zurückgezogen, weil sich in der Diskussion im Plenum keine Mehrheit für den Vorstoß abzeichnete. Doch nun erhält die SPD-Fraktion nachträglich Schützenhilfe. Nach Ansicht des ADFC würde eine Fahrradstraße für sich allein zwar nicht viel bringen, aber, so der Radfahrerclub: „Perspektivisch hält der ADFC die Einrichtung einer Fahrradstraße nach baulicher Herausnahme des Schleichverkehrs dennoch für sinnvoll, insbesondere wenn durch eine neue weiterführende Schule noch mehr Radverkehr hinzukommt. Diese sollte in eine Stadtteilroute im Radwegenetz eingebunden sein.“

Die Straßenverkehrsbehörde hat einen Termin für einen weiteren „Runden Tisch“ mit Anliegern und Bezirksratsmitglieder noch in diesem Jahr versprochen. Dann soll weiterdiskutiert werden und vielleicht kommt der Antrag zur Fahrradstraße danach wieder auf die Tagesordnung des Bezirksrates.

HANNOVER. Die Neubaupläne für den Südschnellweg zwischen den hannoverschen Stadtteilen Döhren und Ricklingen sind nun einen Schritt weiter. Die Region Hannover als zuständige Behörde hat jetzt einen sogenannten Planfeststellungsbeschluss erlassen. Dieser Beschluss und die dazugehörigen Unterlagen liegen in der Zeit vom 28. Oktober 2021 bis zum 10. November 2021 in der Bauverwaltung der Landeshauptstadt Hannover und im Rathaus der Stadt Hemmingen zur Einsicht aus. Auch im Internet können die Dokumente unter www.hannover.de/Bekannmachungen und https://uvp.niedersachsen.de aufgerufen werden.

Das Bauvorhaben für die Bundestraße 3 reicht vom Landwehr-Kreisel im Westen bis zum Trog der Eisenbahnbrücken im Osten. Vier von neun der Südschnellwegbrücken auf dieser Strecke werden nicht mehr lange den Verkehr verkraften können, sie weisen, wie es im Amtsdeutsch heißt, „hohe Tragfähigkeitsdefizite“ auf. Ersatzneubauten sind deshalb erforderlich.

Insbesondere Döhren gewinnt durch die Pläne: Im Bereich Hildesheimer Straße und der Willmerstraße wird die B 3 zukünftig in einem innerstädtischen Tunnel verlaufen. Dies dürfte vermutlich auch zu Wertsteigerungen bei den alten Wohnhäusen (erbaut um die Wende zum 20. Jahrhundert und kurz danach) entlang der Willmerstraße führen. Bislang rauschten die Autos dort quasi durchs Wohnzimmer.  Mit einer unterirdischen Bundesstraße lässt es sich hier in Zukunft gemütlicher und ruhiger wohnen.

„Die Region Hannover hat dem Träger der Straßenbaulast – Bundesrepublik Deutschland vertreten durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – in ihrem lanfeststellungsbeschluss umfangreiche Auflagen insbesondere zum Naturschutz und zur Landschaftspflege, zum Schutz der Oberflächen- und Grundwasserkörper, zum Artenschutz, zum Hochwasserschutz, zum Bodenschutz, zum Schutz der Nachbarschaft vor Bau- und Betriebslärm während der Bauphase, zum Denkmalschutz und zur Begrenzung von zeitweisen und dauerhaften Flächeninanspruchnahmen erteilt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

HANNOVER. Ein Kernkraftwerk, das zur Freizeitanlage wird, eine Halle für Zeppeline als Tropenparadies, ein Flughafen als Unterkunft für Flüchtlinge: Wolfgang Nebel spürte mit seiner Kamera gesellschaftlichen Veränderungsprozessen nach und dokumentierte sie anhand von umgenutzten Bauwerken und ganzen Landschaften. »Transformation – Beyond Imagination« heißt seine Fotoausstellung, die am heutigen Abend (13. Oktober) in der Galerie für Fotografie (GAF) an der Seilerstraße in Hannovers Südstadt eröffnet wurde.

Vor zahlreichen Gästen zeichnete Laudator Klaus Elle in poetischen Sätzen das fotografische Werk und die Person des Künstlers nach. Dabei betreibt Wolfgang Nebel die Lichtbildkunst nur in seiner Freizeit. Er ist berufenes Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und seit 1993 Professor für Informatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. „Er ist ein weltbekannter Experte (für Informatik) und macht nebenher diese Bilder“, erzählt Klaus Elle.

Die Fotoausstellung ist bis zum 21. November zu sehen. Geöffnet ist die Fotogalerie in der Eisfabrik Donnerstag bis Sonntag jeweils von 12-18 Uhr. Der Eintritt ist frei. In der GAF gilt bis auf Weiteres die 2G-Regel. Damit haben nur Geimpfte oder Genesene Zutritt, den allerdings ohne Maske.


Prof. Rolf Nobel eröffnet die neue Ausstellung

Blick in die Ausstellung

Laudator Klaus Elle

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