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Montag, 26 September 2022 17:18

Der Mensch im Mittelpunkt

HANNOVER. Seit dem 31. August präsentiert die Marktkirche eine Ausstellung mit Werken des Bildhauers, Grafikers und Malers Frank Schult. Übermorgen am Mittwoch (28.09.) endet der letzte Ausstellungstag mit einer Finissage um 17:00 Uhr. „Frank Schult ist einer der profiliertesten deutschen Gegenwartsmaler, Bildhauer und Grafiker aus der Leipziger Schule. Innerhalb seines Werkes finden sich vielfältige Spuren, die auf seine Nähe und seine Auseinandersetzung mit der Kirche hinweisen.`Der Mensch im Mittelpunkt` nimmt als Titel die großen Themen des `ECCE HOMO` der Kunstgeschichte auf, `das Halsband der Taube` (2022) im zweiten Teil des Titels nimmt die Weite im Werk von Frank Schult auf und entlässt Assoziationen zur Gängelung des Menschen, zur Herrschaft des Mannes gegenüber der Frau, zur undeutlich gewordenen Handschrift der Friedenstaube und zur feminin vorgestellten Taube des Heiligen Geistes im Gegenüber zur männlich dominierten Institution.” so Pastor Matthias Riemann, Kurator. Die großformatigen Bilder des Künstlers entfalten im sakralen Raum der Marktkirche eine besondere Wirkung und es lohnt, sich in die zahlreichen Details, die die Bilder aufweisen und auszeichnen, zu versenken. So sieht Frank Schult selbst sein Wirken: „Als Maler nehme ich mir heraus, Dinge in den Focus zu stellen, die anscheinend unbedeutend sind, nicht der Rede wert sind oder den Eindruck vermitteln, dies auch sollen, dass unsere Welt ein Irrenhaus ist. Surreal erscheinen uns Szenerien, Einem Kaleidoskop ähnlich, das willkürlich von einem überspannten Spieler durchgeschüttelt wird.“


© Foto: Lothar Schulz 2022 – Ausstellung mit Werken von Frank Schult in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Ausstellung mit Werken von Frank Schult in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Bronze-Skulptur „Eitelkeit“ von Frank Schult

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Schult-Ausstellung in der Marktkirche

HANNOVER. Am Freitag (23.09.) gab es wieder einen globalen Klimastreiktag. Weltweit gab es Demonstrationen und Aktionen von Aktivistinnen und Aktivisten. Auf Bundesebene verlangte die Klimabewegung ein Sondervermögen für Klima und Sicherheit. Allein in Berlin demonstrierten etwa 30000 Menschen. Auch in Niedersachsen gab es landesweit Kundgebungen von "Fridays for Future". In Hannover startete die Auftaktkundgebung um 14 Uhr an der Universität am Königsworther Platz. Die Demonstrierenden zogen anschließend durch die Innenstadt und kehrten schließlich zum Ausgangspunkt zurück. Die Demonstration stand unter dem Motto: #PeopleNotProfit (Menschen vor Profite). Die Polizei will rund 1300 KundgebungsteilnehmerInnen gezählt haben, "Fridays for Future" sprach von 4.000. Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen im Oktober stellten "Fridays for Future" schon jetzt klare Forderungen an die zukünftige Landesregierung. Erwartet werden entschlossene Maßnahmen zur Emissionsreduktion und das Wahrnehmen der historischen Verantwortung für die Klimakrise. Der globale Norden müsse Verantwortung übernehmen und finanziellen Ausgleich für Verluste und Schäden betroffener Länder insbesondere auch des globalen Südens leisten. "Die reichsten Länder verursachen 92 Prozent der globalen Emissionen, die am meisten betroffenen Gebiete tragen am wenigsten zur Klimakrise bei, erfahren aber die härtesten Folgen", sagte Constanze Hüper, Klimaaktivistin aus Hannover. An der Seite von "Fridays for Future" demonstrierten neben vielen anderen Organistionen und Vereinigungen auch VertreterInnen von “Scientists for Future”, “Oldies for Future”, ”Christians for Future”, ”Health for Future”, “Grandparents for Future” und natürlich durften auch die „Omas gegen Rechts“ nicht fehlen hinter deren Banner augenscheinlich auch einige Opas gegen Rechts marschierten.


© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimademonstration in Hannover

Freitag, 23 September 2022 20:40

Kohle für Köpfchen

HANNOVER. Am gestrigen Donnerstag lieferte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ein großes Forderungspaket vor dem Niedersächsischen Landtag ab. Ausgestattet mit einem langen Transparent mit vielen Unterschriften demonstrierten ver.di-Mitglieder vor dem Leineschloss. Die Beschäftigten aus der Erwachsenenbildung forderten faire Einkommen und Arbeitsbedingungen, keine Aufträge ohne Tarifbindung, Mitsprache in der Erwachsenenbildungspolitik und mehr Geld für gute Erwachsenenbildung. Sie begründen ihre Forderungen damit, dass die Erwachsenenbildung einen zentralen Stellenwert im Erhalt und Ausbau der Demokratie sowie in der Gestaltung von gesellschaftlichen Transformationsprozessen einnimmt. Politische Bildung sei eine wichtige Antwort auf die zunehmenden antidemokratischen Angriffe, sei es z.B. durch Rechtsextremisten,-extremistinnen, LeugnerInnen der Klimakatastrophe und Islamisten und Islamistinnnen. Der Stellenwert der politischen Bildung müsse deutlich steigen und dürfe nicht ökonomischem Druck und vermeintlichen Sachzwängen geopfert werden, lauteten die Forderungen. PolitikerInnen verschiedener Parteien waren aus dem Landtag gekommen um sich die Kundgebung anzuschauen und die Forderungen von ver.di anzuhören oder auch um zu den Demonstrantinnen und Demonstranten zu sprechen.


© Foto: Lothar Schulz 2022 – Demonstranten halten Transparent mit Unterschriften

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Julia Willie Hamburg, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Nds.Landtag und Alptekin Kirci SPD-Landtagsabgeordneter

© Foto: Lothar Schulz 2022 – KundgebungsteilnehmerInnen

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Eva Viehoff – Grüne Landtagsabgeordnete

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Demonstranten halten Transparent mit Forderungen

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Demonstranten halten Transparent mit Unterschriften

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Das Forderungspaket

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – ver.di-Kundgebung vor dem Leineschloss

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – ver.di-Kundgebung vor dem Leineschloss

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – ver.di-Kundgebung vor dem Leineschloss

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – ver.di-Kundgebung vor dem Leineschloss

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Lars Alt - FDP-Landtagsabgeordneter

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – ver.di-Kundgebung vor dem Leineschloss

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Detlef Ahting - Landesleiter von ver.di Niedersachsen-Bremen

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Detlef Ahting - Landesleiter von ver.di Niedersachsen-Bremen

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Detlef Ahting - Landesleiter von ver.di Niedersachsen-Bremen

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – ver.di-Kundgebung vor dem Leineschloss

HANNOVER. Die Christians for Future Hannover, Fridays for Future Hannover, die evangelisch-reformierte Kirche und die katholische Basilika St. Clemens hatten zu einer ökumenischen Klimaandacht in die Aegidienkirche am Vorabend des globalen Klimastreiktages (23.09.) eingeladen. An der Gestaltung der Andacht beteiligten sich u.a. Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, SchülerInnen und LehrerInnen der Integrierten Gesamtschule Bothfeld und VertreterInnen der Evangelischen Jugend Hannover. Musikalisch wurde die Andacht vom Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde umrahmt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: #PeopleNotProfit (Menschen vor Profite). Mit der Klimaproblematik stellen sich auch Fragen nach mehr Gerechtigkeit insbesondere auch für die Länder des globalen Südens. Dieses zeigten die Beiträge von Pfarrer Daniel Konnemann und Professor Dr. Jürgen Manemann (Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover) auf. Professor Manemann forderte von den Kirchen ein deutlich stärkeres Engagement in Bezug auf die Bewahrung der Schöpfung. Mit der Andacht wollten sich die Veranstalter an die Seite von Fridays for Future stellen und die Bewegung unterstützen. Der Auftakt des weltweiten Klimastreiks von Fridays for Future am heutigen Freitag findet in Hannover um 14:00 Uhr am Königsworther Platz statt.


© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

Foto: Lothar Schulz 2022 – Posaunenchor der ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde

Foto: Lothar Schulz 2022 – Posaunenchor der ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde

Foto: Lothar Schulz 2022 – Posaunenchor der ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Professor Dr. Jürgen Manemann . Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Professor Dr. Jürgen Manemann . Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Pfarrer Daniel Konnemann

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Posaunenchor der ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Posaunenchor der ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Klimaandacht in die Aegidienkirche

Donnerstag, 22 September 2022 08:38

Ökumenische Andacht am Vorabend des Klimastreiks

HANNOVER. #PeopleNotProfit: Unter diesem Leitgedanken (Menschen vor Profite) laden die Christians for Future Hannover, Fridays for Future Hannover, die evangelisch-reformierte Kirche und die katholische Basilika St. Clemens zu einer ökumenischen Klimaandacht in die Aegidienkirche ein. Die Andacht am Donnerstag, 22. September, beginnt um 18 Uhr und findet am Vorabend des weltweiten Klimastreiks statt, zu dem die Bewegung Fridays for Future aufgerufen hat. Die Forderungen des Klimastreiks beispielsweise nach mehr Gerechtigkeit für die Länder des globalen Südens aufgreifend, geht es in der Andacht um die Frage: Wie können ChristInnen als MitverursacherInnen des Klimanotstands ihrer Verantwortung bei der Bewahrung der Schöpfung gerecht werden? Dazu werden Professor Dr. Jürgen Manemann, Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover, und Pfarrer Daniel Konnemann Perspektiven aufzeigen. Weitere Mitwirkende sind Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, SchülerInnen und LehrerInnen der Integrierten Gesamtschule Bothfeld und VertreterInnen der Evangelischen Jugend Hannover. Musikalisch wird die Andacht vom Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche gestaltet. Unterstützt wird die Andacht von der evangelisch-lutherischen Marktkirche, der Evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde und der Katholischen Hochschulgemeinde. „Mit der Andacht unter dem Leitgedanken #PeopleNotProfit möchten wir den Blick darauf lenken, dass es unser Wirtschaftssystem ist, unter dem Menschen im globalen Süden leiden“, erläutern Almut Tobola und Renate Quast von Christians For Future. Mit der Zerstörung der Umwelt, mit der Klimakatastrophe geht eine große soziale Ungerechtigkeit einher: „Daher wollen wir uns Fridays for Future mit der Andacht an die Seite stellen.“ Der Auftakt des globalen Klimastreiks der Fridays for Future am Freitag (23.09.) findet in Hannover um 14:00 Uhr am Königsworther Platz statt.

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