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Hildesheim gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

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Hildesheim gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus Bürgermeisterin Beate König erinnerte im voll besetzten Ratssaal an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. (C) Stadt Hildesheim
Hildesheim gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" luden Stadt und Volkshochschule Hildesheim am 27. Januar zu einer Veranstaltung in das Rathaus ein. Bürgermeisterin Beate König begrü.te die Gäste, unter ihnen der ehemalige Leiter der JVA Wolfenbüttel, Dr. Wilfried Knauer, Markus Roloff (VHS) sowie Schülerinnen und Schüler des Goethegymnasiums und der Musikschule.

König erklärte in ihrer Ansprache, dass die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte die beste Versicherung sei gegen Völkerhass, Verfolgung, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus. „Auschwitz ist zum Synonym für millionenfachen Mord geworden, für Folter und Menschenversuche, für eine bis ins letzte geplante Vernichtungsmaschinerie – für Unmenschlichkeit schlechthin", so die Bürgermeisterin. In bewegenden Worten appellierte König an die Denkweise und die Kraft jedes Einzelnen, etwas für eine friedlichere Welt zu tun.

Einen besonderen Dank sprach die Bürgermeisterin Markus Roloff aus. Das von ihm mit Klaus Schäfer geleitete VHS-Projekt „Vernetztes Erinnern“ bietet unter www.vernetztes-erinnern-hildesheim.de Informationen zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und ihren Spuren in Stadt und Landkreis Hildesheim. Zudem gehören Stadtführungen und Informationsveranstaltungen zum ständigen Angebot des Projekts.

Im weiteren Verlauf der Gedenkveranstaltung referierte Dr. Wilfried Knauer über die Verfolgung der Zeugen Jehovas durch das NS-Regime. Schülerinnen und Schüler des Goethegymnasiums berichteten zudem über ihre Fahrt nach Auschwitz und ihre persönliche Auseinandersetzung mit der Geschichte. DieMusikschule Hildesheim sorgte für den musikalischen Rahmen.


Dr. Wilfried Knauer referierte über die Verfolgung der Zeugen Jehovas durch das NS-Regime. (C) Stadt Hildesheim

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