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‚Oh, eine Dummel!‘

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‚Oh, eine Dummel!‘ ‚Oh, eine Dummel!‘ (C) Stadt Peine
‚Oh, eine Dummel!‘

Landesweite Wanderausstellung zu Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire

Vom 6. bis 16. Februar findet die landesweite Wanderausstellung ‚Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire‘ in der Galerie des Peiner Forums, Im Winkel 30 in Peine, statt. 

Die offizielle Eröffnung findet am 5. Februar, um 11:30 Uhr, durch den 1. stellvertretenden Landrat Matthias Möhle statt. Dabei geben auch Marcus Laube aus dem Projektteam der Ausstellung und Mitarbeiter der Stadt Celle eine inhaltliche Einführung. Die Kreismusikschule Peine sorgt für die musikalische Untermalung.

Federführend vor Ort sind Inge Will von der Kreisjugendpflege des Jugendamtes und Anna-Lisa Bister von der Servicestelle Kultur des Landkreises Peine in Kooperation mit dem Kulturring Peine e.V. 

Die Ausstellung, die rund 60 aktuelle Karikaturen namhafter Künstler wie Ralph Ruthe, Klaus Stuttmann und Kostas Koufogioros sowie satirische Film- und Fernsehbeiträge umfasst, ermöglicht einen besonders jugendgerechten Zugang zu den Themen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Anhand der Zeichnungen und Filmbeiträge können sich Ausstellungsbesucher mit den typischen, allzu simplen rechtspopulistischen und rechtsextremen Problemlösungsversuchen und Argumentationsweisen auseinandersetzen und so deren gefährlichen Gehalt offenlegen. 

Der Eintritt zur Wanderausstellung ist kostenfrei. Sie eignet sich insbesondere für Jugendliche ab der Jahrgangsstufe 9 oder Jugendgruppen, aber auch Erwachsene werden angesprochen. Die Ausstellung wird mit speziell erarbeitetem didaktischem Material begleitet. 

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat die Schirmherrschaft für die Wanderausstellung übernommen: „Wer die Karikaturen und Satirebeiträge betrachtet, dem bleibt das Lachen förmlich im Hals stecken. Sie können aber gerade für junge Leute ein guter Anknüpfungspunkt sein, um über die Entstehung und aktuelle Formen von Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit nachzudenken. In Zeiten, in denen rassistische Hetze und menschenfeindliche Parolen spürbar zunehmen, wünsche ich mir, dass durch die Ausstellung beispielsweise in Schulen Diskussionen entstehen, wie man dem etwas entgegensetzen kann.“ 

Konzipiert und realisiert wurde die Wanderausstellung von der CD-Kaserne gGmbH in Kooperation mit dem Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle.

„Im Vormittagsbereich finden Führungen für Schulen statt“, berichtet Anna-Lisa Bister von der Servicestelle Kultur, „Interessierte können die Ausstellung werktags zwischen 15 und 18 Uhr besuchen.“ Die Ausstellung wird vor Ort unterstützt durch die Erich Mundstock Stiftung. Sie  fördert theaterpädagogische Workshops, die vom Theaterpädagogischen Zentrum Braunschweig für Schulen und Gruppen zum Thema während des Ausstellungszeitraumes in den jeweiligen Einrichtungen angeboten werden. „Von der kommunalen und verbandlichen Jugendarbeit im Landkreis Peine wird ein kostenloses Rahmenprogramm während des Ausstellungszeitraumes mit gestaltet“, freut sich Kreisjugendpflegerin Inge Will.

  • Dienstag, 7. Februar: ‚Chris – Der Aussteiger‘ - Gespräch mit einem ehemaligen Mitglied der rechten Szene 
  • 10 bis 12 Uhr für Schulen nach Anmeldung im Jugendzentrum Nummer 10 in Peine, unterstützt von der Stadtjugendpflege Peine
  • 17 bis 19 Uhr für Interessierte im Gemeindehaus Gadenstedt unterstützt vom VCP Lahstedt 
  • Donnerstag, 9. Februar, um 19 Uhr im Forum Peine, unterstützt vom Kulturring Peine e.V.: Vortrag von Kristin Harney von der Arbeitsgemeinschaft gegen Rechtsextremismus und Gewalt,  Braunschweig zum Thema ‚Was macht Rechtsextremismus für Jugendliche interessant?‘
  • Freitag, 10. Februar, um 18:30 Uhr im Jugendzentrum Töpfers Mühle, unterstützt von der Stadtjugendpflege Peine: Filmvorführung ‚Die Kriegerin‘ (Altersfreigabe ab 12 Jahre) mit anschließender Diskussion

 

Weitere Details finden Interessierte im Internet unter www.kultur-peinerland.de. Informationen und Anmeldung sind über Inge Will, Kreisjugendpflege des Jugendamtes, unter der Rufnummer 05171 / 401 – 1455 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

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