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Kreis Peine bildet erstmals wieder Auszubildenden zum Straßenwärter aus

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Kreis Peine bildet erstmals wieder Auszubildenden zum Straßenwärter aus v.l.Thomas Mauritz, Pascal Hesse, Kai-Uwe Burgdorf, Kreisbaurat Wolfgang Gemba (C) Landkreis Peine
Kreis Peine bildet erstmals wieder Auszubildenden zum Straßenwärter aus

Im August hat Pascal Hesse seine Ausbildung zum Straßenwärter beim Landkreis Peine begonnen. Damit nimmt er im Fachdienst Straßen eine besondere Rolle ein, denn mit ihm wird erstmals seit mehreren Jahren wieder eine Nachwuchskraft für den Bereich der Straßenwärter ausbildet. 

„Der Markt für qualifizierte Straßenwärter ist leergefegt und da das Berufsbild viele anspruchsvolle Tätigkeiten bereithält und bei der Kreisstraßenunterhaltung eine sehr wichtige Aufgabe für das Gemeinwohl erfüllt wird, stürzen wir uns nun wieder in das Abenteuer Ausbildung“, erläutert Kreisbaurat Wolfgang Gemba als zuständiger Fachbereichsleiter für den Fachdienst Straßen. 

In der ersten Ausbildungswoche war Hesse direkt in der Kreisstraßenmeisterei eingesetzt und bekam schon einmal einen Überblick über das rund 203 Kilometer lange Kreisstraßennetz, die 115 Kilometer langen Radwege und die 28 Brücken. 

Die Kreisstraßenmeisterei am Pappelweg in Peine ist jeden Morgen Startpunkt für die vielseitige Aufgabenerledigung des Straßenbetriebsdienstes. Dabei wird Hesse während seiner praktischen Ausbildung lernen, die vielseitigsten Arbeitsaufträge, beispielsweise für die Grünflächenpflege, das Ausbessern von Fahrbahnschäden oder den Winterdienst, zu erledigen. Ganz wichtig wird es zudem sein, bei allen Tätigkeiten im laufenden Straßenverkehr die richtigen Verkehrssicherungsmaßnahmen zu ergreifen, damit die Verkehrsteilnehmer, aber auch er selbst vor Gefahren abgesichert sind. Ab der zweiten Ausbildungswoche ging es für ihn in den ersten mehrwöchigen Berufsschulblock, der an der Berufsbildenden Schule in Cadenberge stattfindet. Die dreijährige Ausbildung gestaltet sich dabei sehr abwechslungsreich. So gibt es neben den theoretischen Teilen an der Berufsbildenden Schule auch immer wieder Lehrgangsblöcke am Bildungszentrum der Bauwirtschaft, die nicht nur theoretischer Natur sind, sondern auch als Praxisworkshops ausgestaltet sind. Neben den theoretischen Kenntnissen und praktischen Fertigkeiten, die während der Ausbildung vermittelt werden, ist auch das Erlangen eines LKW-Führerscheins Bestandteil der Ausbildung. Hesse steht in seiner Ausbildung also vielen Herausforderungen gegenüber, die er aber gerne und mit bestmöglichem Ergebnis meistern will: „Ich freue mich sehr, dass es mit dem Ausbildungsplatz als Straßenwärter beim Landkreis Peine geklappt hat. Ich wollte schon immer gerne etwas Praktisches machen und bin hochmotiviert auch ein gutes Ergebnis zu erzielen.“  

Aber nicht nur er freut sich über den Anfang des neuen Lebensabschnittes beim Landkreis Peine, auch die Mitarbeiter des Fachdienstes Straßen sind glücklich über den neuen Kollegen und freuen sich auf die spannenden Neuerungen, die ein Auszubildender in den Arbeitsalltag einbringt. „Wir müssen auch erst einmal wieder die Routine für die Aufgaben  und Anforderungen, welche an uns gestellt werden, bekommen, wenn wir jemanden von der Pike auf anleiten müssen, aber wir freuen uns darauf“, sind sich der Fachdienstleiter des Fachdienstes Straßen Kai-Uwe Burgdorf und  der technische Mitarbeiter und Praxisausbilder Thomas Mauritz einig.  

 

„Von unserem Azubi können wir sicher auch einiges über die Neuerungen lernen, die sich in unserem Handwerk getan haben, seitdem wir alle unsere Ausbildung absolviert haben. Das ist bei mir zumindest schon etwas länger her“, fügt Mauritz hinzu.

 

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